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Adeg auf gutem Weg

AGM: „Nicht unser Core-Business“

Brian Beck, Adeg-Vorstand, ließ ein wenig tiefer in die Hintergründe blicken, warum AGM verkauft wird.

Adeg und AGM haben zwar geschichtlich gesehen sehr ähnliche Wurzeln, aber die Geschäftsmodelle der beiden Handelsunternehmen haben sich unterschiedlich entwickelt. Während die Adeg Kaufleute auf einem guten Weg sind, was die Entwicklung betrifft und 2020 ein Plus von 4% erwirtschafteten, hat AGM als Gastro Großhändler - noch dazu in Corona-Zeiten eine sehr schwierige Zeit hinter sich. Und Brian Beck, Vorstandssprecher der Adeg, bringt es auf den Punkt: „Die AGM ist nicht unser Core-Business“. In Deutschland, dem Land der Adeg/Billa-Mutter Rewe wurden C&C-Märkte 2010 bereits an Transgourmet verkauft.

AGM erwirtschaftete noch vor Corona-Zeiten einen Umsatz von 186 Mio. Euro, die Adeg machte an sich in 2019 einen Umsatz von 600 Mio. Euro. Die Differenz ist eben der Umsatz im Großhandel.
Die Adeg per se steht auf drei Säulen: C&C (fällt nun weg mit dem Verkauf), die Kooperationspartner (vornehmlich Tankstellen-Shops wie etwa Jet, BP, Shell,..) und die dritte Säule ist der Großhandel für die 240 selbstständigen Märkte mit Adeg-Kennzeichnung und 100, die „nur“ beliefert werden, wie Bäckereien. Insgesamt zählt man 270 Kaufleute, da einige mehrere Standorte haben. Die Anzahl hat sich auf diese Zahl eingependelt, denn man legt auch in Zukunft Augenmerk auf größere Standorte und der Abschmelzungsprozess der kleinen Standorte ist nahezu gestoppt.

Auch 2021 ist man mit dem Format der Adeg in den zwei verbliebenen Säulen sehr gut unterwegs und entwickelt ganz neue Dienstleistungen für die Kunden.

Was bleibt von AGM

Drei Standorte bleiben wie erwähnt im Rewe-Konzern in Österreich: Lauterach, Hohenems und Wien Floridsdorf (Wien 22 wurde bereits 2019/20 verkauft). „Diese Standorte stehen nicht zum Verkauf“, so Marcel Haraszti, Vorstand Rewe International AG. Mit den Märkten bzw. Flächen hat man andere Pläne.

 

Brian Beck

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Veröffentlicht am

10.09.2021