Schärdinger spart Tonnen an Zucker ein

Tonnen an Zucker weniger in Lebensmitteln

Steter Tropfen höhlt den Stein: immer mehr wird auf Zuckerreduktion in Lebensmitteln geachtet. Schärdinger und Tirol Milch sind Vorbilder, ebenso wir Spar im Handel.

„Runter mit dem Zucker“ lautet die Devise bei Schärdinger und Tirol Milch. Schon seit einigen Jahren reduzieren die beiden Marken sukzessive die Zuckergehälter ihrer Produkte – zugunsten des natürlichen Geschmacks. Und es geht weiter – im Jahr 2020 wurden 200 Tonnen weniger Zucker eingesetzt als noch im Vorjahr.

Voller Geschmack trotz weniger Zucker – wie geht das? Schon vor einigen Jahren hat man begonnen die Zuckergehälter aller Produkte sukzessive zu senken. Dabei geht man Schritt für Schritt vor, um sich gemeinsam an den Geschmack von weniger Süße zu gewöhnen. Wichtig ist dabei wirklich Zucker einzusparen und Zucker nicht durch Aromen oder Süßstoffe zu ersetzen. Im Vordergrund steht der natürliche Geschmack des Milchproduktes. In der Betrachtung des Zuckergehaltes von Milchprodukten muss auch immer der natürlich enthaltene Milchzucker berücksichtigt werden. Entspricht dieser zwar nur etwa 39% der Süße von herkömmlichem Haushaltszucker, so muss die Laktose aber auch im Zuckergehalt in der Nährwerttabelle ausgelobt werden. Der Laktosegehalt beträgt üblicherweise circa 4,5% des Gesamtzuckergehaltes. Das ist auch der Grund dafür, warum die Zuckergehälter von Milchprodukten oft hoch wirken, auch wenn de facto kaum raffinierter Industriezucker zugesetzt wird.

Ergebnisse bei Spar

Bei Spar ist es Dr. Gerhard Drexel gewesen, der die Zucker-raus-Inititive ins Leben gerufen hat. „Die Partner der zucker-raus-initiative arbeiten mit viel Engagement daran, den Zuckergehalt in Lebensmitteln und Getränken zu reduzieren. Im Zeitraum von Anfang 2017 bis Ende 2020 konnten alle Partner eine Reduktionsmenge von exakt 11.454 Tonnen erzielen. Spar hat in diesem Zeitraum rund 1700 Tonnen Zucker eingespart“, ist Dr. Drexel von der Reduktionsbilanz der zucker-raus-initiative begeistert und ergänzt: „Es ist jedoch zu bedenken, dass viele neue Produkte bereits mit einem geringeren Zuckergehalt oder gar keinem Zucker auf den Markt kommen und daher zu keiner Einsparung führen.“ 
„Spar setzt die Zuckerreduktion auch in den nächsten Jahren konsequent fort“, verspricht der Dr. Gerhard Drexel, der bis Ende 2020 den Vorstandsvorsitz inne hatte und führt weiter aus: „Wir sind intensiv dabei, den Zuckergehalt in unseren Spar-Eigenmarken weiterhin Schritt für Schritt, Gramm für Gramm, zu reduzieren. Zusätzlich werden wir auch weiterhin über die Auswirkungen einer ungesunden, zuckerreichen Ernährung aufklären und Alternativen aufzeigen.“

Veröffentlicht am

08.01.2021