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DasTeam in Wiener Neudorf für Rewe: v.l.n.r.: Harald Mießner, Michael Paterno, Marcel Haraszti, Elke Wilgmann, Robert Nagele und Erich Szuchy.

Rewe knackt die 9 Mrd.-Umsatzgrenze

Nach der Rewe Group in Deutschland gibt die Rewe in Österreich ebenfalls ihre Entwicklung im vergangenen Jahr bekannt.

Die Entwicklung der Geschäftsfelder war Corona-bedingt sehr unterschiedlich im vergangenen Jahr. Der Gesamtbruttoumsatz der Rewe Group in Österreich (Handel und Touristik) stieg mit einem Zuwachs von + 3,76 % auf 9,07 Mrd. € (2019: 8,74 Mrd. €).

„Die wirtschaftliche Entwicklung der Rewe Group in Österreich war im Ausnahmejahr 2020 von Licht, aber auch Schatten geprägt“, so die Rewe International AG-Vorstände Marcel Haraszti und Christoph Matschke. Während das Geschäftsfeld Lebensmitteleinzelhandel (Billa, Merkur, Penny und die selbständigen Adeg-Kaufleute) ein Umsatzplus von + 6,70 % eingefahren hat, brach der Umsatz in der Touristik gegenüber 2019 um 73 % ein. Diese Entwicklung ist parallel zu Deutschland zu beobachten.

2020 war besonders von zwei Entwicklungen geprägt: Regionalität und regionale Produkte sind den österreichischen Konsumenten deutlich wichtiger geworden, auch der Bio-Bereich hat markant zugelegt. Und viele Menschen mussten – oder wollten – angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung sparen. Vor diesem Hintergrund ist Rewe International AG-Vorstand Haraszti mit der Entwicklung zufrieden: „Wir setzen seit vielen Jahren auf Bio und Regionalität, verstärken das laufend und haben in den wesentlichen Warengruppen 100 % Österreich im Sortiment. Und 2020 haben wir die größte Preissenkung in der Geschichte von Billa sowie neue vereinfachte Aktionen und Rabatte vorbereitet. Die jetzt für unsere Kunden spürbar sind.“

So konnte Billa 2020 mit + 6,89 % am stärksten zulegen, „was auch ein Ausdruck dafür ist, dass der große Marken-Relaunch 2019 von unseren Kunden gut angenommen wurde und wird“.

Auch Merkur (jetzt Billa Plus) konnte mit 143 Märkten (+5 gegenüber 2019) und rd. 10.000 Mitarbeitern mit einem Plus von 6,40 % den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern.

Penny wiederum blickt im hart umkämpften österreichischen Diskontmarkt auf das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte zurück. Mit mehr als 300 Filialen und rund 2900 Mitarbeitern konnte ein Umsatzplus von 6,76 % erzielt werden. Der Diskonter zählt 2020 rund 1,9 Mio. Stammkunden. "Mit 996 Millionen Euro verzeichnete das Unternehmen 2020 den höchsten Umsatz seit dem Markteintritt 2003", so Penny Geschäftsführer Ralf Teschmit. Pro Einkauf gaben die Kunden von Penny 2020 im Schnitt rund 17,3 % mehr aus als im Jahr zuvor. Besonders gefragt waren nachhaltige und biologisch hergestellte Produkte: Das Sortiment der Penny Eigenmarke Echt Bio! wurde auf über 140 Artikel verdoppelt. 
Im Jahr 2020 wurden zwei Penny Märkte eröffnet und acht Filialen erneuert. Die Verkaufsfläche stieg von rund 169.000 auf knapp 171.000 m2. PENNY hat nun über 300 Filialen und setzt weiter auf Wachstum: „Wir eröffnen jedes Jahr rund zwei bis vier Märkte. Zusätzlich investieren wir in die Modernisierung bestehender Filialen“, erläutert Ralf Teschmit. Ein Beispiel ist Graz: Hier steckte Penny knapp 4,5 Millionen Euro in zeitgemäße Filialen und schuf 16 neue Arbeitsplätze.

Die selbständigen Adeg-Kaufleute verzeichneten 2020 ein Umsatzplus von + 4,18 %, während Adeg gesamt inkl. dem Großhandel ein Umsatz-Minus von - 8,64 % zu verzeichnen hatte. „Das war eine der Schattenseiten im Geschäftsjahr 2020. Der Großhandel hat massiv unter dem Ausfall von Gastronomie und Hotellerie gelitten. Allein bei AGM mussten wir einen Umsatzrückgang von mehr als 25 % gegenüber 2019 hinnehmen“, erläutert Haraszti.

Bipa wiederum verzeichnete mit einem Plus von 2,28 % auch 2020 wieder – und zum dritten Mal in Folge – ein positives Umsatzwachstum. „Der Kurs bei Bipa stimmt. Und dieses Umsatzplus ist besonders erfreulich, da auch Bipa 2020 durch Frequenzrückgänge und geschlossene Filialen während der Lockdowns – zum Beispiel in Einkaufszentren – stark betroffen war“, betont Haraszti.

Das Gesamt-Investitionsvolumen lag 2020 trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Corona-Krise bei 244 Mio. € und damit sogar leicht über dem Vergleichswert 2019. Und die Zahl der Mitarbeitern stieg weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre um 1831 auf 46.566. Davon sind rd. 2000 Lehrlinge.

Aktuell hat man fast 2000 offene Stellen und man kann 800 Jugendlichen eine attraktive Lehrstelle bieten.

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Veröffentlicht am

26.04.2021