ISM präsentiert Produkte digital

Echter Genuss auf virtueller Messe

Die ISM in Köln ist dem Virus zum Opfer gefallen, trotzdem haben zahlreiche Aussteller die Chance genutzt, um ihre Produkte virtuell zu präsentieren.

Namhafte Unternehmen wie Manner, Ritter Sport, Zentis, Selectum (Paddies), Munz, Karg’s oder Ehrmann zeigten im virtuellen Regal, welche Neuheiten sie für den Handel bereithalten. Denn auch wenn die Süßwarenmesse in Köln nicht live stattfinden kann, so wird doch weiterhin fleißig genascht in den Haushalten.

Aber wie in allen Bereichen, so ändern sich auch die Trends bei den Süßigkeiten und Snacks immer mehr in Richtung vegan, vegetarisch, gesund – aber nichts geht ohne Genuss.

Dazu kommen weitere wichtige Faktoren wie Textur, Farbe und Geschmack. Neben fruchtig frischen Geschmackserlebnissen aus natürlichen Farben und Aromen sowie getrockneten Früchten, sind knusprige Snacks wie kleine Cerealien-Bällchen mit oder ohne Schokolade, gesunde Kekse oder fettfreie Chips im Trend. Dazu gehören beispielsweise Produkte wie Bio Cereal Bites in den Geschmacksrichtungen Sesam- und Sonnenblumenkern oder Kokos-Kürbiskern, knusprige Kekse gefüllt mit Erdnüssen und Haselnüssen, Crispy Cups Waffelhörnchen mit cremiger Füllung oder knusprige Cerealien umhüllt mit Schokolade und natürlichem Fruchtpulver. Auch rohe Zutaten wie getrocknete Beeren, Nüsse oder Samen spielen bei Snacks eine wichtige Rolle. Zu den Neuheiten gehören Bio Cracker, snackgerechte Tafeln aus Zartbitterschokolade mit roten Beeren und Leinsamen oder kandierte Orangenschalen umhüllt von zarter Schokolade, 

Groß ist die Vielfalt an Süßwaren und Snacks, die keine tierischen Zutaten enthalten. „Plant-based“ setzt sich also auch in der Süßwaren- und Snackbranche als Trend durch. Darüber hinaus spielt die Transparenz im Hinblick auf Zutaten oder Produktherkunft beim Verbraucher eine immer wichtigere Rolle. So setzt sich auch in der Süßwarenbranche der Trend hin zu Clean Label immer stärker durch. Gerade bei den Schokoladen und Schokoladenerzeugnissen beispielsweise gibt es immer mehr Varianten ohne Kuhmilch wie Hafer Milch-Trinkschokolade. Auch vegane Honigvarianten mit Lavendel- oder Ringelblumengeschmack sind im Angebot. 

Ein weiterer Schwerpunkt bei den Produkten liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit. Schon in den vergangenen Jahren gab es eine wachsende Anzahl an Anbietern, die unter dem Trendthema „fair gehandelte Produkte“ registriert wurden. Im Fokus sind nachhaltige Rohstoffe und nachhaltige Verpackungen aus weniger Plastik, denn Klimaschutz und ressourcenschonende Herstellungsprozesse stehen auch beim Verbraucher hoch im Kurs. Nachhaltigkeit geht dabei nicht selten mit Bio, vegan und vegetarisch einher.
Ein gutes Beispiel für nahezu lückenlose Nachhaltigkeit bei Schokolade und Fairtrade ist Manner. Das Unternehmen verkündete jüngst, die gesamte Waffelproduktion auf Fairtrade umzustellen. Bei Casali Schokobananen und Victor Schmidt Mozartkugeln wurde die Umstellung bereits vollzogen.

Langfristig im Trend sind Proteine. Beim Konsumenten spielt dabei das Thema Gesundheit eine wichtige Rolle. Entscheidend ist und bleibt auch hier der Geschmack. Hier zeigen die Hersteller zum Beispiel neue „Fiber“-Riegel, die die gesunde Darmfunktion anregen oder vegane Proteinriegel aus 100% Pflanzenprotein und ohne Zuckerzusatz. Andere neue Varianten sind Proteinschokoladen angereichert mit Erdnüssen oder Protein Peanut Butter Pralinen. 

Doch auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Neben Party Bottles oder Ketten gefüllt mit Traubenzucker bieten die Hersteller Fruchtpuzzle in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen aus getrockneten Früchten oder einen Tablet-Süßwarenmix zum Spielen und Lernen mit Emoji-Quiz. Auch gesunde probiotische Fruchtgummies werden präsentiert. 

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Veröffentlicht am

16.02.2021