Initiative Das isst Österreich startet

"Das isst Österreich" Initiative startet

Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Landesrat Josef Schwaiger stellen die Initiative „Das isst Österreich“ vor.

Die Ministerin für Landwirschaft, Regionen und Tourismus hat gemeinsam mit Landesrat Josef Schwaiger und ORF Kochmoderatorin Silvia Schneider Initiative „Das isst Österreich“ präsentiert, die Konsumentinnen und Konsumenten auf die Vorzüge regionaler Qualitätslebensmittel aufmerksam machen soll. Es geht darum, das Bewusstsein für die Vielfalt regionaler Lebensmittel zu schärfen und Wertschätzung für die Arbeit, die dahintersteckt, zu erhöhen.

Wo kommen Lebensmittel her?

Das Landwirtschaftsministerium, die Bundesländer, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Landjugend - gemeinsam mit der AMA-Marketing unter Federführung des Netzwerk Kulinarik - wollen mit dieser Initiative noch mehr Menschen zum Kauf regionaler Qualitätsprodukte motivieren. "Das AMA-Gütesiegel und das Genuss Region Siegel stehen für hochwertige Lebensmittel aus der Region. Das ist gut für die Produzenten und ganz besonders für Konsumentinnen und Konsumenten. Die wollen nämlich wissen, woher die Lebensmittel kommen", erläuterte Landesrat Schwaiger, der zurzeit den Vorsitz in der Landesagrarreferentenkonferenz führt. 

Zum ersten Mal wurden die Kräfte aller zuständigen Ebenen gebündelt. Im Mittelpunkt der Initiative stehen authentische Persönlichkeiten. Bäuerinnen und Bauern, die heimische Lebensmittel produzieren, wie auch Gastronomen und Manufaktur-Betreiber, die Produkte verarbeiten. Sie erinnern auf österreichweiten Sujets daran, auf regionale Qualität zu achten.

Initiative stärkt bäuerliche Familienbetriebe

Die Initiative unterstützt bäuerliche Familienbetriebe, damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region bleiben. Eine Studie der Johannes-Kepler-Universität hat gezeigt, dass der Kauf von 20 % mehr regionalen Lebensmitteln 46.000 Arbeitsplätze sichert und 4,6 Milliarden Euro mehr regionale Wertschöpfung bringt.

"Indem wir mehr regionale Produkte kaufen, stärken wir unsere heimischen Familienbetriebe, schonen die Umwelt durch kurze Transportwege und die Wertschöpfung bleibt im Land. Der Schulterschluss unserer Bäuerinnen und Bauern mit den Fleischern, Bäckern und den Wirtshäusern ist unser großes Ziel. Gemeinsam schauen wir auf regionale Qualität", so Elisabeth Köstinger. 

Herzstück der Initiative ist eine digitale Genuss Landkarte, auf der sich Konsumentinnen und Konsumenten ganz einfach über Direktvermarkung, Manufakturen, regionale Gastronomie und Genuss-Erlebnisse informieren können. Die digitale Landkarte umfasst eine interaktive Karte mit Suchfunktion, Ortung, Routenplanung (Auto und öffentliche Anreise), Informationen über die Regionen sowie touristisch-kulinarische Angebote. "Damit kann jeder den Betrieb seines Vertrauens finden und kann sich sicher sein, dass dieser Betrieb nach staatlich anerkannten Qualitäts- und Herkunftskriterien zertifiziert wurde. Das ist gelebte Qualität und Regionalität", so Köstinger. 

Die Initiative wird von den Stakeholder des Handels sehr begrüßt.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger (li.) mit einer Gärtnerin und dem neuen Plakat

Veröffentlicht am

11.09.2020