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Hermes Logistikpreis

Ohne Logistik geht gar nichts mehr

Im Rahmen des „Gala-Abend der Europäischen Logistik“ wurde 2019 zum siebten Mal der „Hermes Verkehrs.Logistik.Preis“ vergeben.

Der „Gala-Abend der Europäischen Logistik“ wird jährlich von der WKO Bundessparte Transport und Verkehr in Kooperation mit dem Logistik.Kurier veranstaltet. Die besten Unternehmen und Unternehmer der Branche werden geehrt. 2019 war ein besonderer Gast in Wien anwesend: Der deutsche Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Mag. Andreas Scheuer, ehrte gemeinsam mit Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler und Bundesspartenobmann Alexander Klacska, in der Wiener Hofburg die Sieger mit dem begehrten „Hermes Verkehrs.Logistik.Preis 2019“.

Vergeben wurde heuer auch ein Hermes-Preis an den Besten KMU und die Ifoy Award 2019 (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year). „Ohne Lieferdienste und Logistik geht gar nichts mehr. Die Einkaufsgewohnheiten der Menschen haben sich grundlegend geändert. Ein Klick in der App genügt und alles kommt innerhalb kürzester Zeit nach Hause. Wir müssen daher mobil und digital alles so verzahnen, dass es für den Menschen sinnvoll ist”, so der Minister Scheuer. Die 10 Personen umfassende Expertenjury unter dem Vorsitz von Alexander Klacska entschied, welche der eingereichten Projekte in den Kategorien Bildung, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Supply Chain Management und Bester KMU nominiert und ausgezeichnet wurden. Entrepreneur des Jahres wurde Unternehmer Jochen Döderlein (Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft) aus Gmunden. Den Ehrenpreis International für herausragende Leistungen erhielt Michael ten Hompel vom Frauenhofer-Institut IML.

Die Sieger des Hermes Logistik.Preis

Kategorie Bildung: Österreichische Post AG

Kategorie Nachhaltigkeit: Stadt Graz Verkehrsplanung

Kategorie Sicherheit: Jungheinrich

Kategorie Supply Chain Management: Gebrüder Weiss GmbH

Kategorie Bester KMU: Gruschina Transport und Vermietungs GmbH

Kategorie Ehrenpreis Entrepreneur: Jochen Döderlein (Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft)

Kategorie Ehrenpreis International für herausragende Leistungen: Michael ten Hompel vom Frauenhofer-Institut

Doch nicht nur die Preisträger hatten Grund zur Freude, auch der „Rote Nasen Clowndoctors Verein zur Unterstützung von kranken oder leidenden Menschen durch Humor und Lebensfreude“. Hermes-Veranstalter Gerhard Schlögel sammelte vor Ort Spenden für „Wirtschaft Hilft“.

Die Sieger des Ifoy Awards

Nominiert waren hier 15 Produkte und Lösungen aus einem Dutzend internationaler Hersteller. 29 Juroren aus 20 Ländern, alles Fachjournalisten führender Fachmedien, haben ihr Votum abgegeben. Die Preisträger nach Kategorien sind:

Kategorie Counter Balanced Truck: Unicarriers Europe

Kategorie Warehouse Truck: Jungheinrich

Kategorie AGV & Intralogistics Robot: Still

Kategorie Intralogistics Software: Cargometer

Kategorie Special of the Year: Raymond

Kategorie Startup of the Year: Workaround ProGlove

 

Themen der Branche

Die Branche beschäftigen zur Zeit mehrere Themen gleichzeitig. Eine EHI-Studie zum Thema Logistik brachte es auf den Punkt: Der Onlinehandel boomt, gleichzeitig wachsen die Ansprüche des Kunden an die Logistik des Handels in puncto Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Kosten. Die Händler stellt diese Entwicklung aktuell vor diverse Herausforderungen. So macht der anhaltende Fahrermangel vielen Händlern zu schaffen. Diesem begegnen sie in erster Linie mit übertariflichen Löhnen für Lkw-Fahrer und dem Verzicht auf Mehrtagestouren. Die Digitalisierung hält auch in der Logistik des Handels zunehmend Einzug. So werden Mobile Devices von vielen Händlern vor allem zur Navigation und zur Sendungsverfolgung eingesetzt. Das ergab die aktuelle EHI-Studie „Transport in der Handelslogistik“. 

Aber auch der LKW-Stau an der Rampe kann ein erhebliches Problem darstellen. „Durch das Wachstum im Straßengüterverkehr befürchten viele, dass sich die Rampenproblematik noch verschärfen wird. Aber Wartezeiten an der Rampe müssen heute nicht mehr sein. Durch die Einbindung von dynamischen Daten lassen sich Prozesse für Rampenbetreiber und Transporteure wesentlich effizienter und flexibler gestalten. „Wartezeit Null“ ist vor allem eine Frage der Technologie“, sagt Prof. Dr. Victor Meier, beratender Gesellschafter bei Cargoclix.

Ein gutes Beispiel ist die Kooperation von Timocom und Cargoclix. Durch die Zusammenführung von Telematikdaten und Zeitfenstermanagement wollen beide IT-Unternehmen die bekannte Stauproblematik im Warenein- und -ausgang lösen und einen neuen Branchenstandard setzen. 

 

 

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Veröffentlicht am

29.04.2019