aroslava Haid-Jarkova, General Manager Laundry & Home Care Austria

Nachhaltigkeit wird eingefordert

Henkel CEE mit Werk in Wien Erdberg geht mit der Promotion "Mit reinem Gewissen" an die Öffentlichkeit.

Es war kein Zufall, dass gerade die Präsentation der ECR-Guidelines über "Circular Packaging" im Henkel-Werk in Wien Erdberg stattfand. Denn das Unternehmen, das Wasch- Putz- und Reinigungsmittel hier erzeugt, setzt einen gewaltigen Schritt in Richtung nachhaltige Verpackung. Jährlich werden in Erdberg über 200.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel produziert. Marken wie Fewa, Persil, Silan, Pril, Weißer Riese und Clin haben somit einen direkten regionalen Bezug. Durch die Nutzung lokaler Ressourcen in der umweltschonenden Produktionsstätte werden kurze Transportwege innerhalb Österreichs und in die Nachbarländer berücksichtigt.

Regionalität und Nachhaltigkeit gewinnen als Entscheidungskriterien beim Einkauf an Bedeutung. Dass das auch schon vor der Corona-Krise der Fall war, zeigt beispielsweise die „Happen“-Umfrage aus dem Sommer 2019: Sie belegte, dass Konsumenten nicht nur von Herstellern, sondern auch von den Händlern mehr Nachhaltigkeit einfordern. Die Corona-Situation hat den Trend zum guten Shopping-Gewissen wohl weiter verstärkt. Ein Umstand, den Henkel in seiner Nachhaltigkeitsstrategie seit Jahren in den Fokus rückt. Die damit verbundenen Werte werden nun in der aktuellen Promotion „Mit reinem Gewissen“, die noch bis Juli läuft, den Konsumenten nahegebracht.

Recycelte Verpackungen – bis zu 100 %

Bei vielen Produkten, die in Wien hergestellt werden, liegt der Anteil von Recycling-PET (rPET) bei den Verpackungen schon bei bis zu 100 Prozent. Damit werden die Ziele einer Kreislaufwirtschaft im Verpackungsbereich in weiten Teilen bereits heute umgesetzt. Sämtliche Flaschenkörper der Marken Silan, Pril und Clin, die in Österreich erhältlich sind, enthalten 100% Recycling-PET, bei Fewa und Silan 3L sind es 50% rPET. Umgerechnet bedeutet dieser Materialeinsatz eine Ersparnis von 390 Tonnen neuem Plastik pro Jahr, dies entspricht der Materialmenge von 35.000 Plastikbeutel.

 

Veröffentlicht am

28.06.2020