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Der Feldtag von GoodMills Austria am Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen

GoodMills Österreich:„Viel Puffer haben wir nicht“

Beim jährlichen Feldtag von GoodMills Austria, der heuer am Bio-Landgut Esterhazy stattfand, war das zentrale Thema wenig überraschend die Versorgungssicherheit mit Getreide.

Die Entwicklungen auf den weltweiten Getreidemärkten, die steigende Inflation sowie die Herausforderungen und Besonderheiten der diesjährigen Ernte, standen im Mittelpunkt des Feldtages 2022 von GoodMills Österreich, der am Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen/Burgenland stattfand.
Gastgeber Peter Stallberger, Geschäftsführer GoodMills Österreich, sieht die Versorgungssicherheit in Österreich gewährleistet: „Die Mühlen von GoodMills Österreich mit den Marken Fini’s Feinstes, Eselmehl, Farina und Küchenperle sind sich als größte Mehlproduzenten des Landes ihrer Verantwortung für die Grundversorgung Österreichs bewusst.“ Stefan Weinwurm, Getreideeinkauf GoodMills Österreich, ergänzt über die Entwicklungen auf den Getreidemärkten in Europa und weltweit: „Auch wenn die Aussichten für die österreichische Getreideernte recht vielversprechend sind, werden wir uns aufgrund der globalen Versorgungslage und der geopolitischen Spannungen auf ein weiteres anspruchsvolles und volatiles Getreidewirtschaftsjahr einstellen müssen“, so Weinwurm zusammenfassend. Er meint, dass es trotzdem für eine Entspannung auf den Märkten derzeit wenig Hoffnung gibt. „Für eine ausgeglichene Bilanz ist eine gute Verfügbarkeit und Logistik in angrenzende Länder, wie etwa Ungarn, eine Voraussetzung. Das funktioniert jedoch nicht ganz reibungslos. Deshalb: viel Puffer haben wir nicht“.

Die gute Nachricht für 2022 war, dass knapp nach Weihnachten, als der Ukraine Krieg begann, Weizen schon exportiert wurde. Aktuell steht man vor einer normalen Ernte in Österreich und es gibt weltweit einige Länder, die noch Potential für eine Versorgung anderer Länder haben. Dazu zählt zum Beispiel Australien.

Bei Mais sieht die Situation etwas anders aus: hier muss man bei Bedarf reduzieren. Weinwurm: „Das Problem ist: die Situation ändert sich nicht kurzfristig, man muss Risikomanagement betreiben, denn es wird weiter starke Volatilitäten am Markt geben.“

Das AMA-Gütesiegel für Backerzeugnisse

Zentrales Thema der Veranstaltung war der stufenweise Ausbau zu einer ganzheitlichen Qualitätssicherung bei Backerzeugnissen. In der Vergangenheit waren die Hersteller von Backerzeugnissen bereits in das AMA-Gütesiegel Programm eingebunden. Zukünftig erfolgt eine Erweiterung und die Einbindung der Mühlen in AMA Qualitäts- und Herkunftssicherungsprogramme. „Mahl- und Schälprodukte sowie daraus hergestellte Zutaten müssen in der im Siegel genannten Region geerntet und verarbeiten worden sein“, so DI Rüdiger Sachsenhofer und DI Martin Gressl (AMA Marketing).

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Veröffentlicht am

14.07.2022