Muttertag Pixabay

Damit alle Mütter feiern können ***Update***

Nicht alle Mütter können den Muttertag sorgenfrei feiern.

Bipa und Procter&Gamble haben es geschafft: Es wurden mit der Aktion #wirtun weit mehr als 110.000 Euro für das Caritas-Mutter-Kind Heim gesammelt, nämlich 117.943 Euro. Das sind umgerechnet 3574 Schlafplätze. Vom 1. bis 31. Mai 2019 spendete Procter & Gamble pro verkaufter Packung der Marken Lenor, Oral-B, Pampers und Gillette Venus an die Mutter-Kind-Häuser der Caritas. NutzerInnen konnten auch über Social Media mithelfen – für jedes im Monat Mai erfolgte Posting unter dem Hashtag #Mütternhelfen füllte sich der Spendentopf mit weiteren 25 Cent.

 

Muttertag ist für die Mehrheit der Frauen ein emotionales Erlebnis - im positiven Sinne. Es gibt leider auch in Österreich Frauen, die den Tag mit ihren Kindern nicht unbeschwert genießen können, weil sie Existenz-Sorgen haben.

Für alle jene Frauen, die keinen Ausweg aus einer misslichen Lage mehr sehen, gibt es Mutter-Kind-Häuser der Caritas. 12 sind es in ganz Österreich und drei davon stehen in Wien. Eine Frau bleibt im Durchschnitt zwei Jahre in einem Mutter-Kind-Haus und sie bekommt dort jede Unterstützung, die sie braucht. Eine Bewohnerin des Mutter-Kind-Hauses in Wien 15, das "Haus Luise" bestätigt, dass sie ohne der Hilfe der Caritas ihre drei damals kleinen Kinder nicht gut über die Runden gebracht hätte. Und es sind immer die Kinder, die am meisten unter den schwierigen Situationen leiden.

Ursache für die Obdachlosigkeit eines Menschen und besonders einer Frau sind finanzielle Krisen aufgrund der Kinderbetreuung, aber auch der Einfluss von Gewalt durch Partner. In den Mutter-Kind-Häusern finden die Notleidenden Zuflucht. Eine aktuelle Statistik zeigt auf, dass 511.000 Frauen in Österreich ein Einkommen unter 15.000 Euro im Jahr haben und somit armutsgefährdet sind. Ein Viertel (24 %) aller Kinder, insgesamt 127.000 Kinder in Österreich, jünger als sechs Jahre lebt in einer einkommensschwachen Familie. Für die drei Mutter-Kind-Häuser in Wien werden pro Jahr 500.000 Euro benötigt.

Einsatz der Helfer Bipa und P&G mit #wirtun

Eine wiederkehrende Kooperation zwischen Procter&Gamble, Bipa und der Caritas wird es möglich machen 3000 Schlafplätze bzw. 100.000 Euro durch Spenden zu bekommen. Die Aktion #wirtun läuft von 1. bis 31. Mai in allen Bipa Filialen. Pro verkaufter Packung der Marken Lenor, Oral-B, Pampers und Gillette Venus in den Bipa Filialen sowie im Bipa Online Shop spendet Procter & Gamble 25 Cent an die Mutter-Kind-Häuser der Caritas. Nutzer können den Spendentopf auch via Social Media füllen: Für jedes im Monat Mai erfolgte Posting auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #Mütternhelfen spendet P&G weitere 25 Cent bis zu einer Höhe von 10.000 Euro. Auf diese Weise kommen insgesamt 110.000 Euro für die Mutter-Kind-Häuser der Caritas zusammen. Der Fortschritt der gesamten Spendenaktion kann über den Spendenzähler auf der Bipa-Website (www.bipa.at) oder auf den im Aktionszeitraum ausgegebenen Kassenbons mitverfolgt werden. 

Procter & Gamble setzt sich bereits seit vielen Jahren aktiv für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein, fördert Frauen im Unternehmen sowie auch extern. Im Wiener Verkaufsbüro liegt der Frauenanteil bei 70%, so Country Managerin von P&G, Bettina Vogler-Trinkfass. Und auch Bipa-Geschäftsführer Thomas Lichtblau fügt hinzu, dass auch bei Bipa der Frauenanteil sehr hoch sei. Bipa intern wird es auch eine "friendly challenge" geben, welche Filiale die meisten Verkäufe schafft.

wir tun mit Caritas

Studien: Muttertag in Österreich

Ein von der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich erhobenes Stimmungsbild zeigt: Weit mehr als die Hälfte der Österreicher – nämlich mehr als 60 % der ab 15-Jährigen – planen zum Muttertag etwas zu verschenken. Dafür wollen die Schenker im Handel rund 45 Euro pro Person ausgeben. 2017 betrugen die Muttertagsumsätze im Handel 185 Mio. Euro. 2018 waren es 186 Mio. Euro. Heuer hofft der Handel, dieses Niveau zu halten. „Der Muttertag ist für den Handel - nach Weihnachten und Ostern - unter den Umsatzbringern die Nummer drei im Jahr“, so Peter Buchmüller, Spartenobmann des Handels in der WKO. Die beliebtesten Muttertagsgeschenke sind:

  • Blumen, allen voran einzelne Rosen sowie Rosensträuße, aber auch Topfpflanzen
  • Süßes
  • Gutscheine
  • selbst zubereitete exquisite kulinarische Köstlichkeiten
  • Geschenkkörbe mit erlesenen Speisen und Getränken

und ex aequo Parfüm, Schmuck und Kosmetik.

Eine Studie des Handelsverbandes mit mindtake sagt aus, dass 55 Euro pro Person ausgegeben werden, damit um 23 % weniger als 2018. Im Vorjahr konnte mit durchschnittlich 71 Euro noch ein Rekordwert erzielt werden. Acht von zehn Befragten beschenken am Muttertag die eigene Mutter (83%), im Vorjahr waren es 79% gewesen. Auch die Partnerin (20%), die Schwiegermutter (14%) sowie die Großmutter (7%) kommen in den Genuss.Am häufigsten werden dazu Supermärkte und Discounter (23%) sowie Geschäfte, die nicht direkt auf einer Einkaufsstraße liegen (23%), aufgesucht. Viele finden das passende Geschenk auch in der Shopping Mall (17%) oder im Fachmarkt-Zentrum (13%). Auch im Internet (17%) wird geshoppt, fast ein Fünftel der heimischen Verbraucher lassen sich das Präsent direkt nach Hause liefern.

Veröffentlicht am

06.05.2019