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BWB untersucht Unregelmäßigkeiten in Logistik und Sammlung bei der Abfallwirtschaft.

BWB untersucht Abfallwirtschaft

Die Bundeswettbewerbsbehörde hat österreichweite Hausdurchsuchungen bei mehreren Unternehmen der Abfallwirtschaft durchgeführt.

Dass mehrere Unternehmen, die in der Abfallwirtschaft tätig sind, in den letzten Stunden und Tagen von der BWB mit Unterstützung des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts untersucht wurden, ging durch zahlreiche Medien. Die BWB bestätigte diese Durchsuchungen. An über 20 Standorten wurden Hausdurchsuchungen zeitgleich durchgeführt.

„Die Presse“ spricht von Unternehmen wie „Die Saubermacher“ (Stmk.), Brantner (NÖ), aber auch die Energie AG in Linz. Alle Unternehmen wollen vollständig mit den Behörden kooperieren. Bei den Ermittlungen geht es vor allem um den Bereich Sammlung und Logistik. Der Verdacht umfasst Preisabsprachen, Marktaufteilungen sowie Absprachen bei Ausschreibungen.

Der VOEB setzt sich als Interessenvertretung der Abfall- und Ressourcenwirtschaft für die Anliegen seiner mehr als 250 Mitglieder an. Die private Abfallwirtschaft beschäftigt direkt über 27.000, indirekt über 43.000 Personen und bearbeitet mehr als drei Viertel des in Österreich anfallenden Abfalls in 1.100 High-Tech-Anlagen mit einem jährlichen Umsatz von 4 Mrd. Euro.  

Der VOEB steht zu strengen Compliance-Standards. Es wird vorausgesetzt, dass alle Mitglieder diese Standards ebenso gewissenhaft einhalten, wie alle entsprechenden gesetzlichen Vorschriften.
Prinzipiell verurteilt der VOEB
Preisabsprachen, Marktaufteilungen sowie Absprachen bei Ausschreibungen in jeglicher Form und kann ausschließen, dass derartige Vereinbarungen im Rahmen der Verbandsaktivitäten (z.B. Tagungen, Fachveranstaltungen, Vorstandstreffen o.ä.) stattgefunden haben.

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Veröffentlicht am

18.03.2021