Werbung

Werbung

Mag. Birgit Aichinger, Vöslauer

Vöslauer: "Solange marktgerecht, solange vorstellbar"

Große Getränkehersteller haben mit Händlern eine Aussage pro Einweg-Plastik-Pfand getätigt. Nun folgt die Stellungnahme des Marktführers bei Mineralwasser, Vöslauer.

In Bezug auf das angestrebte Plastik-Einweg-Pfand antwortet Mag. Birgit Aichinger, Geschäftsführerin Vöslauer Mineralwasser GmbH

retailreport.at: Wenn Sie von dem Zusammenschluss 3er Händler und einiger Hersteller in Bezug auf Einwegpfand hören, was denken Sie darüber?

Was die aktuellen Debatten rund um Einweg-Pfand und Mehrweg-Quoten betrifft war unsere Position von Beginn an klar: Wir begrüßen Lösungen, die geeignet sind, die EU-Ziele zu erreichen, im Sinne einer optimierten Kreislaufwirtschaft arbeiten und von den Konsument*innen gelebt werden können.

Als Marktführer haben Sie ja auch seit Jahren Maßnahmen gesetzt, um Plastik zu vermeiden & recyceln? Können Sie diese ganz kurz anreißen?

Vöslauer steht für nachhaltige und innovative Lösungen und ein klares Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft: So sind alle unsere Produkte nicht nur recyclingfähig, sondern bestehen bereits aus 100 % rePET bzw. sind Glas-Mehrwegprodukte. 
Das ist keine Neuheit in unserem Haus, sondern seit über 15 Jahren kontinuierliche und konsequente Pionierarbeit im Sinne immer besserer umweltgerechterer Lösungen. 2022 werden wir neben Glas-Mehrweg zusätzlich eine (im Sinne des CO2 Abdruckes noch bessere) PET- Mehrwegflasche anbieten. Damit sind wir erneut Vorreiter und die ersten und einzigen in Österreich.

Was wäre ihre Ideal-Lösung in Bezug auf das Thema Plastik? Pfand? Mehrweg?

Wir wünschen uns Bedingungen, die umweltfreundliches Verhalten fördern und das Nachhaltigkeits-Engagement innovativer Hersteller unterstützen. Und ja - Einweg Pfand und Mehrweg-Quote, solange sie für alle einfach, handhabbar und marktgerecht umgesetzt werden, können wir uns vorstellen. 

 

Kategorie

Veröffentlicht am

04.10.2021