Vöslauer Management DI Herbert Schlossnikl und Mag. Birgit Aichinger

Ziele früher als erwartet erreicht

Fünf Jahre früher als geplant setzt Vöslauer Meilensteine beim Klimaschutz um.

Wenn die Politik keine aktiven Unternehmen an ihrer Seite hätte, dann wäre es mit dem Klimaschutz nicht weit gekommen. Denn in der Umsetzung der Maßnahmen sind es die Unternehmer und Manager, die die Ziele schnell, effektiv und zielgerichtet auf die Straße bringen.

Der Mineralwasserproduzent Vöslauer zählt dazu. Nun wurden die Klimaziele, die man vorhatte, bereits fünf Jahre früher umgesetzt. "Wir schaffen 100 % rePET (recyceltes PET) auf unser gesamtes PET-Sortiment und produzieren CO2-neutral. Denn wir sind überzeugt davon, dass wir als Unternehmen Teil der Lösung sein müssen, um nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen voranzutreiben“, erklärt Birgit Aichinger, Vöslauer Geschäftsführerin.
CO2-neutral wirtschaften bedeutet für Vöslauer, alle CO2-Emissionen zu erfassen, um sie kontinuierlich zu reduzieren, zu vermeiden oder zu kompensieren. „Das ist uns bisher schon ganz gut gelungen, denn wir haben durch unsere zahlreichen Maßnahmen im Zeitraum von 2006 bis 2018 unsere CO2-Emissionen um mehr als die Hälfte verringert. So wurde etwa der CO2-Rucksack unserer Produkte von 197g auf 90g pro abgefüllter Flasche reduziert. Wesentlicher Teil dieses Erfolgs war unter anderem der anteilige Einsatz von Recyclingmaterial bei unseren PET-Flaschen“, sagt Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl. Die Umstellung des gesamten PET-Sortiments auf 100 % rePET, welche im März 2020 abgeschlossen sein wird, ist ein beispielhafter Beitrag zu mehr Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz. 

Das nachhaltige Engagement von Vöslauer bezieht sich darüber hinaus auf Energieeffizienzprojekte im Bereich Produktion und den Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage, die Einführung entsprechender Standards bei Produktionsprozessen und die Erhöhung des Schienenanteils. Zudem ist Vöslauer seit Jänner 2020 Mitglied der WWF Climate Group und unterstützt den klimaaktiv pakt2020.

Um die noch verbleibenden CO2-Emissionen zu kompensieren, investiert Vöslauer in drei internationale Klimaschutzprojekte, die aber keine "Greenwashing"-Projekt sind, sondern sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. 

Klimaschutzprojekte im Überblick

Safe Community Water Supply RwandaDas Projekt „Sichere Wasserversorgung in lokalen Gemeinschaften in Ruanda“, „Borehole Project, Rwanda“, nach Gold Standard zertifiziert, restauriert, repariert und hält bestehende Bohrlöcher in Stand, um ruandische Gemeinden mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. 

Guacamaya Samall Scale Hydropower: Dieses Projektebenfalls nach Gold Standard zertifiziert, unterstützt die Entwicklung kleiner Laufwasserkraftwerke in Mittelamerika, die vollkommen selbstständig von den Kommunen betrieben werden können. 

Das Projekt „Musi River Hydro“, „Musi Laufwasserkraft, Indonesien“, nach VCS (Verified Carbon Standard) und Social Carbon zertifiziert, nutzt einen natürlichen Höhenunterschied und erzeugt ohne Staudamm für die Insel Sumatra Strom aus Wasserkraft mit geringstmöglichen Eingriffen in die natürliche Umgebung. 

Veröffentlicht am

05.02.2020