Vivatis Holding erwirbt Caterer Gerstner

Vivatis Holding erwirbt Caterer Gerstner

Einen visionären Deal in der Gastro-Branche haben die Vivatis Holding AG, ein Tochterunternehmen der RLB OÖ, und die Gerstner Catering Betriebs GmbH geschlossen.

Die Vivatis kauft das traditionsreiche Catering-Unternehmen und erweitert die breite Gastronomiekompetenz der eigenen Cateringmarke Gourmet um die prestigeträchtige Qualität von Gerstner, die den Opernball-Caterer seit Jahrzehnten berühmt gemacht hat.

Der Kauf der Gerstner Catering Betriebs GmbH durch die Vivatis Holding AG steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung durch die Bundeswettbewerbsbehörde. Gourmet kann durch den Kauf als führender Anbieter im Event-Catering in Wien ein besonders breites Angebot sowie viele neue Möglichkeiten und Vorteile anbieten. Die Geschäftsführung von Gerstner Catering übernehmen die beiden Gourmet Geschäftsführer Herbert Fuchs und Johann Pinterits. Gerstner Catering Betriebs GmbH wird unter dem Dach von Gourmet unverändert weitergeführt. Die traditionsreichen Standorte, die exklusive, starke Marke Gerstner sowie die Gerstner-Philosophie bleiben voll und ganz erhalten. Die 128 Gerstner-Catering-Mitarbeiter bleiben im Unternehmen und stehen weiterhin für die professionelle Gerstner-Qualität.

Fokus auf neue Projekte

Oliver W. Braun, der Gerstner im Jahr 2000 übernommen und aus einer existentiellen Schieflage geführt hatte, gibt sein Werk mit einem lachenden und einem weinenden Auge weiter: „Als Unternehmer einer Institution, die seit 175 Jahren besteht, gilt es stets die Verantwortung zu übernehmen, mit Weitblick im Sinne des Traditionsunternehmens und seiner Mitarbeiter. Alles hat seine Zeit und ich bin stolz meinen Beitrag erfolgreich dazu geleistet zu haben.“ Davon bleiben alle weiteren Aktivitäten der Gerstner Hospitality sowie der Gerstner Hotels & Residences von Oliver W. Braun unberührt. „Die bestehenden Hotelbetriebe sowie einige neue Projekte, Umbauten und Akquisitionen im In- und Ausland werden meinen 110-prozentigen Fokus erfordern“, erklärt Oliver W. Braun.

Veröffentlicht am

06.05.2021