Unito in Österreich: für Nachhaltigkeit ein Vorbild

Unito in Österreich: für Nachhaltigkeit ein Vorbild

Für die Unito war es ein gutes Jahr 2020, denn die Umsätze im Online-Handel erlebten einen Sprung. Nachhaltigkeit wurde dabei nicht vergessen.

Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, hat lobende Worte für den österreichischen Markt der Gruppe: „Natürlich gibt es für die Otto Group größere und bedeutendere Märkte. Aber immerhin tragen allein unsere in Österreich ansässigen Konzernunternehmen – allen voran Unito – knapp 3% zu den Gesamtumsätzen bei. Hinzu kommt, dass wir über den Konzern hinweg vom Austausch zwischen unseren verschiedenen Konzernunternehmen profitieren. Unito ist in vielen Bereichen sehr weit vorn – etwa bei digitaler Transformation und Nachhaltigkeit. Solche Vorreiter braucht es für die Gesamtentwicklung der Gruppe.“

Gemeinsam mit Unito-Geschäftsführer Harald Gutschi erklärte der Vorstandsvorsitzende, wie man es als weltweit agierendes Unternehmen mit rund 50.000 Mitarbeitenden schafft, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und zugleich aufrichtig verantwortlich zu agieren. Denn die Otto Group schloss das Geschäftsjahr 2020/21 trotz der enormen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie überaus erfolgreich ab. Die in mehr als 30 Ländern agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe steigerte ihre Umsätze weltweit auf vergleichbarer Basis um 17,2 % auf rund 15,6 Milliarden Euro. 

Heruntergebrochen auf das österreichische Tochterunternehmen Unito (u. a. Universal, Otto Österreich, Quelle, Lascana) gestaltete sich die wirtschaftliche Lage ähnlich erfolgreich: Die Unternehmensgruppe konnte mit einem Gesamtumsatz von 423 Millionen Euro erfolgreiche Bilanz ziehen und auf vergleichbarer Basis um 20 % zulegen. 

Klimaschutz systematisch umsetzen

Bereits 1986 begann man, ausgehend vom frühen Engagement des heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Michael Otto, Umweltschutz als Unternehmensziel zu definieren. Die 2020 abgeschlossene Nachhaltigkeitsstrategie gab für den Klimaschutz als Ziel die Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 % auf Basis des Jahres 2006 aus. Dieses Klimaziel wurde schon ein Jahr zuvor und vollständig ohne Kompensationsmaßnahmen erreicht. In Österreich seiht das folgendermaßen aus: Bis 2020 konnte Unito die gesamten umsatzbereinigten CO2-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2006 um 74 % senken. Kompensation von nicht vermeidbaren Emissionen sieht man als Möglichkeit, mittelfristige Klimaschutz-Maßnahmen früher wirksam zu machen. „Deshalb war es uns auch so wichtig, mit 1. Jänner 2021 bei all unseren Bestellungen die CO2-neutrale Zustellung umzusetzen“, fügt Gutschi hinzu. In Österreich arbeitet man bei der Zustellung mit der Post und den Gebrüdern Weiß zusammen.

Das Prinzip „Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren“ setzt sich in der mit Beginn des Geschäftsjahres 2021/22 gestarteten neuen CR-Strategie der Otto Group fort. Im Themenfeld „Klima“ verpflichtete man sich auf das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein. Das bezieht sich auf eigene Standorte, Transporte, Mitarbeiter*innen-Mobilität und externe Rechenzentren sowie Cloud-Dienstleistungen gleichermaßen. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Birken gelte es, Klimaschutz systematisch umzusetzen – von der Reduzierung der Luftfracht durch Verlagerung auf Schiff sowie Bahn bei Beschaffungstransporten über den verstärkten Einsatz von Elektromobilität auf der „letzten Meile“ bis hin zur Intensivierung der Treibhausgas-Einsparmaßnahmen an den eigenen Standorten.

Noch mehr über nachhaltiges Wirtschaften bei der Otto Group ist nachzulesen im Nachhaltigkeitsmagazin "NOW", einer Kooperation mit den Herausgebern des Magazins GEO. 

Alexander Birken, CEO Otto Group

Veröffentlicht am

02.06.2021