Direkt zum Inhalt
Unimarkt mit neuem Markenauftritt

Unigruppe: Sorgen wie viele andere

Unigruppe: Sorgen wie viele andere – jedoch fokussiert und zukunftsorientiert. Die jüngsten Entwicklungen um die Unigruppe ließen Gerüchte sprießen.

Mit Ende Februar 2024 wurden die letzten der ursprünglich 17 Uniboxen geschlossen. Rechtliche Rahmenbedingungen machten diese Maßnahme notwendig, denn die Uniboxen sind laut Verfassungsrecht keine Automaten, sondern unterliegen ebenfalls den Öffnungszeiten im Handel: 72 Stunden (mit Ausnahmen).

Die nächste Hiobsbotschaft folgte Mitte Februar, als die Unigruppe den Unimarkt Onlineshop schloss. Er war vor vielen Jahren der erste österreichweite Onlineshop, Unimarkt damit ein Vorreiter im Lebensmittel eCommerce. Mit verhaltener Konsumlaune und steigenden Transport- und Logistikkosten ist der Onlineshop schwer unrentabel und verursacht hohe Kosten.

„In Zeiten, wo kein reales Marktwachstum zu erzielen ist, muss man alle Ressourcen auf das Kerngeschäft fokussieren. In der UniGruppe sind das die Nah & Frisch und Unimarkt Kaufleute“, sagt Andreas Haider selbstsicher und optimistisch.

Dass Kaufleute – wie teilweise von der Unigruppe beliefert - und Unimärkte geschlossen wurden, ist in der heutigen Zeit nicht verwunderlich. Die Kaufleute sind selbstständige Unternehmer und nicht wie bei Billa, Spar, Hofer und Lidl in einem Verbund, der sie finanziell in schwierigen Zeiten mitträgt. Die Kaufleute sind direkt verantwortlich um die gestiegenen Kosten, die sich maßgeblich durch Energieanstiege und Personalkostensteigerungen ergaben, selbst zu kompensieren.

Mit 29.2. 2024 endet das Geschäftsjahr der Unigruppe und die Ergebnisse des Handelsunternehmens werden demnächst präsentiert.

Kategorien

Tags

geschrieben am

01.03.2024