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UNIGruppe hat neue Impulse für die Zukunft: Mag. Robert Knöbl, Geschäftsführer der UNIGruppe (li.) und Dkfm. Andreas Haider, Eigentümer und Geschäftsführer der UNIGruppe.

UNIGruppe: Neue Impulse in die Zukunft

Neuer Name, neue Formate, neue Ziele - mit einem bestehenden Team: Unimarkt setzt sich große Ziele für die Zukunft.

Bei „Unimarkt“ überschlagen sich die Ereignisse:

  • Neuer Name: aus UNImarkt Gruppe wird die UNIGruppe
  • Gutes Ergebnis 2021
  • Entwicklung digitale Bestellplattform für Regionales und Convenience
  • Preis-Leistungsmarke UNIpur entwickelt sich gut
  • Hybride Nah&Frisch-Händler
  • Größte Messe für selbstständige Lebensmittelhändler in Österreich

Die Oberösterreicher setzen auf Innovationen und sind starke Mitgestalter des heimischen Lebensmittelhandels geworden. 

Rückblick auf 2021

Die UNIGruppe GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 (per 28.2. 22) mit rund 3300 Mitarbeitern (davon ca. 1350 in der Zentrale, in den Eigenfilialen und der Logistik; die restlichen Mitarbeiter teilen sich auf die Unimarkt-Franchisepartner und Nah&Frisch-Kaufleute auf) einen Umsatz von 432 Mio. Euro. Die Unimarkt Handelsgesellschaft erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund 320 Mio. Euro ein erfreuliches Ergebnis. 
Die Gruppe, unter deren Dach die Unimarkt Handelsgesellschaft, der UNIGroßhandel (vormals Pfeiffer Großhandel) und die UNILogistik (vormals Pfeiffer Logistik) firmieren, erzielte ein konsolidiertes EBT in Höhe von rund 3 Mio. Euro. 
Die zentralen Servicebereiche der UNIGruppe dienen als Dienstleister für den selbstständigen Kaufmann (Nah&Frisch, Land lebt auf, Sonderkunden), die Unimarkt-Franchisepartner, die Unimarkt-Filialen und die UNIBox. Die UNIGruppe ist in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Burgenland vertreten. In der UNIGruppe sind der UNIGroßhandel (Nah&Frisch, Land lebt auf, Sonderkunden), die UNILogistik und die Unimarkt Handels GmbH, jeweils zu 100%, vereint, sowie die unik, als 50% - Tochter der UNIGruppe. Im Einkauf werden die Kräfte über die 50%-Tochter, TopTeam-Zentraleinkauf (Transgourmet Schweiz und UNIGruppe), gebündelt.
„Wir liegen mit den Zahlen zwar etwas unter dem Vorjahresniveau, damit war aber aufgrund des überproportionalen Aufschwungs aufgrund Corona im Jahr zuvor zu rechnen. Wir haben aber überplanmäßig abgeschlossen“, so Dkfm. Andreas Haider, Eigentümer und Geschäftsführer der UNIGruppe.

Neuer Name vereint Kräfte

Die UNIGruppe – vormals Unimarkt Gruppe – startet mit neuem Firmennamen in das neue Geschäftsjahr. Nun sind die gesamten Firmen und Aktivitäten unter einen Dachnamen vereint. Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2022/23 hat vor allen Dingen die Standortentwicklung in den beiden Vertriebsorganisation Unimarkt und Nah&Frisch Priorität sowie die stetige Weiterentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Geplant ist eine Investitionssumme von rund 15 Mio. Euro.
2022/23 wird der eingeschlagene Weg zur Franchiseorganisation weiter verfolgt außerdem liegt ein besonderes Augenmerk auf der Weiterentwicklung der digitalen Bestellplattform für Regionale & Convenience-Sortimente. Aktuell werden 71 der 132 Standorte von Franchisepartnern geführt, diese Zahl soll heuer noch um 10 neue Franchisepartner erhöht werden.

Die Regionalität bzw. Lokalität stellt ein Kernthema dar. So erwirtschaftet Unimarkt ca. 20 % des Umsatzes mit regionalen Produkten. Aktuell arbeitet Unimarkt mit 600 lokalen Lieferanten zusammen und hat rund 7600 regionale/ lokale Artikel im Sortiment. Auch das Bio-Segment mit rund 400 „Natürlich für uns“- Produkten entwickelt sich gut und erzielt rund 10 % des Umsatzes. Um den Konsumenten eine noch größere Auswahl an Bio-Produkten zu bieten, wurden im letzten Jahr Produkte der Marke Alnatura implementiert, diese entwickeln sich gut und erfüllen die Erwartungen.

Auch die im April 2021 eingeführte klimaneutrale Preis-Leistungsmarke UNIpur entwickelt sich positiv. Start war im letzten Jahr mit rund 50 Artikeln, mittlerweile sind es 156 Artikel. In den nächsten Wochen werden noch weitere Neuprodukte dazukommen. „Wir werden zum ersten Geburtstag von UNIpur die 10 Mio. Euro-Umsatzmarke überschreiten und erwarten in Abhängigkeit der Neulistungen eine Steigerung von mind. 25 %“, erklärt Haider.

Nah&Frisch plant Hybrid-Supermarkt

„Am Vormittag einkaufen und klassisch an der Kasse bezahlen, am Nachmittag die Bezahlung selbst per autonomen Self-Checkout abwickeln – ein neues Konzept, das heuer bei Nah&Frisch-Märkten getestet wird. Startschuss ist im Sommer bei der Neueröffnung eines Nah&Frisch-Marktes in Gaflenz“, erzählt Geschäftsführer Mag. Robert Knöbl. Und ergänzt: „Gerade für Standorte in solch ländlichen Strukturen ist es oft schwer eine Nachbesetzung bzw. Personal zu finden, damit wir aber auch dort weiterhin die Nahversorgungsichern können, setzen wir immer wieder auf neue Ansätze für stationäre Lebensmittelgeschäfte.“

Aktuell beliefert der UNIGroßhandel 319 Standorte (überwiegend Nah&Frisch-Märkte, Land lebt auf) und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Lieferumsatz von rund 92 Mio. Euro und somit einen POS (Point of Sale)- Außenumsatz von rund 180 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022/23 wird außerdem in die Modernisierung von vierzehn der Nah&Frisch-Standorte sowie in die Eröffnung fünf neuer Standorte investiert“, so Knöbl.

UNIBox: Innovatives Einkaufen

Auch die Entwicklung der UNIBox ist positiv zu beurteilen: „Es war in den ersten Monaten ein Lernprozess für die Kunden, doch mittlerweile wird die UNIBox gut angenommen, wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. So liegen wir aktuell bei rund 20.000 Registrierungen von Kunden“, so Haider. Zurzeit gibt es elf UNIBox-Standorte, neun in Oberösterreich und zwei in der Steiermark. Bis Ende 2022 soll sich die Anzahl der Standorte verdoppeln. So sind schon die nächsten Eröffnungen im Frühjahr, wie z.B. in Utzenaich und Feldkirchen/ Donau (Ortsteil Lacken), geplant. UNIBox konzentriert sich auf die Unterwegs- und Convenienceversorgung bei Tankstellen, hier wurde gemeinsam mit der OMV und der BistroBox im Februar ein Pilotprojekt in Linz gestartet. Deshalb wird dieses Konzept nun weiter ausgerollt, die nächste Eröffnung ist Ende April/ Anfang Mai in Graz. Haider ergänzt: „Auch hat uns das erste Jahr gezeigt, dass es in der UNIBox stark um Convenience geht, daher werden wir auch unser Sortiment danach ausrichten und weniger attraktive Sortimente kürzen“.

UNILogistik und UNIK/Lekkerland

Das im Jahr 2019 begonnen Gemeinschaftsprojekt Transgourmet / UNILogistik am Standort Traun befindet sich in der finalen Phase. So ist der Umbau im Bereich des ehemaligen Hochregallagers schon abgeschlossen, die nächste Bauetappe umfasst den Umbau des Frischdienst-Bereiches. Aktuell liegt der Fokus auf der Optimierung der Kommissionierabläufe sowie der Prozessoptimierung. Der Gesamtumbau wird Mitte April abgeschlossen seinl. In Summe liegt das Investitionsvolumen für diesen Umbau bei rund 12 Mio. Euro. Die UNILogistik erzielte ein ausgeglichenes Ergebnis.

Die Unik ist eine 50/50-Kooperation zwischen dem Handelhaus Kiennast und Unimarkt und wurde zum Zweck der Unterwegs- und Convenienceversorgung für Tankstellen, Bäckereien und Verkaufsstellen an Hochfrequenzpunkten gegründet. Im Jahr 2021 erwirtschaftet unik einen Lieferumsatz von rund 12 Mio. Euro. „Durch die bestehenden Strukturen der Handelsformate Nah&Frisch, Unimarkt und Lekkerland ergeben sich Synergien die den Kunden im Bereich Lebensmitteleinzelhandel, Logistik und Tankstellenshops enorme Vorteile bieten. Unser Ziel ist es im sogenannten „Unterwegsgeschäft“ weiter zu wachsen und die Marktposition auszubauen und in den nächsten Jahren die Marktführerschaft im Convenience-Bereich zu erreichen“, so Haider.

Die Messe für selbstständige Lebensmittelhändler

„Wir sind sehr stolz darauf und freuen uns, die erste Fachmesse der UNIGruppe (Unimarkt, Nah&Frisch und Land lebt auf) gemeinsam mit dem Handelshaus Kiennast am 16. und 17. März in der Messe Wels nun endlich veranstalten zu können. Geplant hätten wir diese Fachmessse schon vor zwei Jahren, da hat uns aber leider Covid dazwischengefunkt“, so Knöbl. Mehr als 100 Aussteller sowie mehr als 400 Unternehmer sind an beiden Veranstaltungstagen in der 9000 m2 großen Messehalle dabei. Erwartet werden außerdem mehr als 1000 Besucher. 

 

 

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geschrieben am

16.03.2022