Tchibo_Reuse bei Textilien

Nachhaltigkeit nach den R-Prinzipien

Für Kaffeemarktführer Tchibo/Eduscho ist das Thema Nachhaltigkeit fest in der Unternehmens-DNA verankert. Laufend werden neue Maßnahmen gesetzt.

Um achtsam gegenüber Mensch und Natur zu agieren legt Tchibo/Eduscho seit 14 Jahren sowohl bei Kaffee als auch im Non Food-Segment entlang der gesamten Produktionskette großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf die sogenannten R-Prinzipien Reduce, Re-Use, Repair und Recycle.


Reduce – den eigenen Konsum reduzieren
Seit 2020 verzichtet Tchibo/Eduscho bei seinen Textilien auf Kunststoffverpackungen und reduziert zudem den Kartonanteil weiter. Außerdem wurden bereits 2015 Einweg-Sackerl durch umweltfreundliche Mehrwegtaschen aus recycelten oder nachwachsenden Ressourcen ersetzt.
Auch bei Kaffee setzt Tchibo auf Mehrweg und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, lose Kaffeebohnen in eigene Mehrwegbehältnisse füllen zu lassen oder auch seinen eigenen To-Go-Mehrwegbecher mitzubringen, wofür es on top einen Refill-Rabatt von 20 Cent gibt.

Re-Use – Vorhandenes wiederverwenden
Auf tchibo.at/upcycling will das Unternehmen seine Kunden dazu aufrufen, vorhandenen, aber nicht mehr benötigten Produkten ein zweites Leben zu ermöglichen. Wer zum Beispiel gut erhaltene Kleidung nicht mehr braucht, weil sie nicht mehr passt oder einfach nicht mehr gefällt, kann sie ganz einfach an gemeinnützige Organisationen, z.B. aufgelistet im RepaNet-Netzwerk, spenden. RepaNet ist ein Verein für Re-Use, Ressourcenschonung & Sozialwirtschaft, mit dem der Crosschannel-Händler kooperiert. Die gemeinsam initiierte Plattform www.sachspenden.at zeigt, wo und wie man in Österreich gut erhaltene Kleidung abgeben kann, damit nicht Brauchbares am Ende nicht kostenpflichtig entsorgt werden muss, was wiederum die Mittel der sozialwirtschaftliche
n Betriebe für soziale Projekte und Jobs für Benachteiligte schmälert.

Repair – reparieren statt wegwerfen
Für eine längere Lebensdauer seiner Produkte bietet Tchibo bei vielen technischen Artikeln eine Garantieverlängerung, Reparaturservice oder auch Ersatzteilbestellungen an. In sogenannten Repair Cafés kann man sich mit ehrenamtlichen Helfern über die Reparaturmöglichkeiten austauschen und sich Reparaturwissen aneignen. Eine schöne Möglichkeit, das Wegwerfen von vermeintlich defekten Geräten zu verhindern bietet auch das Kooperationsprojekt „Let’sFIXit“ von RepaNet, Die Umweltberatung und dem Österreichischen Ökologie-Institut. Hier wurden Unterrichtsmodule für 10-14-jährige Schüler rund um das Thema Reparatur entwickelt.

Recycle – Ressourcen sinnvoll verwerten
Aktuell sind 97 % der von Tchibo/Eduscho eingesetzten Verpackungen recyclingfähig. Um neue Ressourcen zu schonen, werden bei Textilien auch recycelte Materialien verwendet: PET-Flaschen werden zu Polyesterfasern verarbeitet, während Fischernetze und andere Nylonabfälle in regeneriertes Econyl-Nylon umgewandelt werden. Aus diesen entsteht Sportmode oder regenfeste Kleidung für Kinder und Erwachsene.
Beim Recycling der Cafissimo Kapseln und Qbo Würfel wird aus dem Kaffeesatz Biogas gewonnen: Laut der Universität Innsbruck enthält eine recycelte Kaffeekapsel noch so viel Energie, wie für die Zubereitung der nächsten Tasse Kaffee erforderlich ist. Das Kunststoffgranulat wird zu neuen Produkten verarbeitet.


Über RepaNet

Seit 2020 ist Tchibo Partner von RepaNet – dem Re-Use- und Reparaturnetzwerk Österreich. Die gemeinsam initiierte Plattform sachspenden.at stellt die sozialwirtschaftlichen Textilsammler Österreichs und den von ihnen generierten ökologischen und sozialen Mehrwert ins Rampenlicht. RepaNet ist die freiwillige Interessenvertretung der sozialwirtschaftlichen Re-Use-Betriebe sowie der Reparaturnetzwerke und Reparaturinitiativen, Themenführer für Re-Use in Österreich und maßgeblicher Player in der aktuellen Kreislaufwirtschaftsdebatte. (ms)

Veröffentlicht am

29.03.2021