Studie der ECC Köln bestätigt, dass der Preis die Verfügbarkeit schlägt

Studie ECC Köln: Preis schlägt Verfügbarkeit

Eine Studie des ECC Köln besagt, dass der Konsument aktuell eine längere Lieferzeit anstandslos in Kauf nimmt, wenn der Preis niedrig ist.

Dass die Verbraucher unter den steigenden Kosten stöhnen - ebenso wie Industrie und Handel - ist Fakt. So auch in Deutschland und auf der ganzen Welt. Eine Studie des ECC Köln ( Tochtermarke der IFH Köln) bestätigt diese Verhaltensweisen. Knapp zwei Drittel der Konsumenten reduzieren ihre Ausgaben aufgrund der gestiegenen Preise. Betroffen sind alle Handelsbranchen und insbesondere auch der stationäre Handel, da viele Konsumenten nun vermehrt online einkaufen, um Preise besser vergleichen zu können.

Ein Novum im Verhalten

Darüber hinaus hat der Handel nach wie vor mit längeren Lieferzeiten zu kämpfen – diese würden eine Mehrheit der Konsumenten (61 %) für einen geringeren Preis akzeptieren. Lange Lieferzeiten sind seit Ausbruch der Coronakrise und den gestörten Lieferketten in vielen Branchen ein stetiges Problem geworden – wünschen sich Konsumenten doch eigentlich eine möglichst schnelle Lieferung. In Anbetracht steigender Preise würden viele aber Zugeständnisse machen. So würden 82 % der Befragten eine Lieferzeit von zwei Wochen akzeptieren, sollte das Produkt so um die Hälfte günstiger werden. Eine kleinere Preisreduktion von rund 20 % würde rund jeder Zweite in Kauf nehmen.

ECC Köln: Preis schlägt Verfügbarkeit

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Veröffentlicht am

11.05.2022