Spitz Produktionsbetrieb

Optimierte Verpackung

Lebensmittelhersteller Spitz optimiert regelmäßig Verpackungsgewicht und reduziert damit CO2.

Um Verpackungsmaterial zu reduzieren und Verpackungsprozesse zu optimieren, nimmt das oberösterreichische Unternehmen derzeit mehrere Millionen Euro in die Hand. Dazu erklärt Spitz-Geschäftsführer Josef Mayer: „Täglich verlassen 1,2 Millionen Produkte unseren Standort in Attnang-Puchheim. Damit die Ware geschützt und dennoch ressourcenschonend im Handel, der Gastronomie und schlussendlich beim Kunden eintrifft, nehmen wir regelmäßig Verpackungsoptimierungen vor.“ Im Bereich der PET-Flaschenherstellung hat Spitz 2,2 Millionen Euro in neue Spritzgussmaschinen für Preforms investiert, die man zur Herstellung der PET-Flaschen benötigt. Sie sind sozusagen das Ausgangsmaterial, das dann zur Flasche geblasen wird. Darüber hinaus setzt der Lebensmittelhersteller bei seinen PET-Flaschen nun bei sämtlichen Produkten auf den so genannten Shorty-Verschluss, nachdem dieser 2016 schrittweise eingeführt wurde. „Dieser ist flacher, leichter und sorgt dafür, dass wir eine Reduktion von weiteren 30 Tonnen Polypropylen pro Jahr erzielen können“, ergänzt Mayer.

Doch damit nicht genug: auch im Bereich der Backwaren ist eine deutliche Optimierung im Gange. Hier soll von Verbundfolie auf Monolayerfolie umgestellt werden. Dazu schließt Mayer ab: „Hier erwarten wir uns eine Reduktion des Verpackungsgewichts um beträchtliche 31%. Indem wir dieses in mehreren Unternehmensbereichen deutlich reduzieren, schonen wir nicht nur die Ressourcen, sondern erzielen auch für eine Reduktion von CO2-Emissionen durch den Transport.“

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Veröffentlicht am

02.10.2018