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Spar: Kassabon als Hilfe

Spar: Kassabon als Hilfe

Mit 25. November, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden, werden bei Spar österreichweit bis 10. Dezember die Frauennotrufnummern auf den Kassabons abgedruckt sein.

Als Nahversorger und größter privater Arbeitgeber Österreichs ist Spar ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Diese Position nutzt das Unternehmen und setzt sich für ein Miteinander ohne Gewalt ein. „Unsere Unternehmenskultur basiert auf einem wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander. Gewalt in jeglicher Form hat bei Spar keinen Platz. Wir sehen es als unsere Pflicht, uns für ein gewaltfreies Leben für alle einzusetzen,“ so der stellvertretende Spar-Vorstandsvorsitzender KR Hans K. Reisch zu den Beweggründen, warum sich Spar so intensiv für ein gewaltfreies Leben engagiert. Mag. Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Frauenhäuser Österreich bestätigt die Notwendigkeit des Engagements: „Gewalt an Frauen ist kein Einzelschicksal. Es kommt leider täglich und überall in allen Lebensbereichen und Schichten vor“. Der Verein betreibt die österreichische Frauenhelpline 0800 222 555, die täglich, kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar ist.

„Die zahlreichen schweren Gewalttaten an Frauen in der Vergangenheit und die Tatsache, dass viele davon durch zeitnahe Prävention verhindert hätten werden können zeigen, dass Frauen wissen müssen, wie sie Hilfe bekommen, wenn sie von Gewalt betroffen sind“, ist Spar-Vorstand Reisch überzeugt. Spar hat daher in den Bundesländern gemeinsam mit den zuständigen Landesräten, regionalen oder nationalen Vereinen sowie zuständigen Beratungsstellen, wie dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser in Österreich, Informationsmaßnahmen gegen Gewalt ins Leben gerufen. Mit 25. November, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen die Opfer von Gewalt wurden, werden bei Spar österreichweit 16 Tage lang die Frauenhelplinenummern am Ende des Kassabons zu finden sein. „Täglich gibt es bei Spar deutlich mehr als 1 Million Zahlungsvorgänge und somit mehr als 1 Million Kassabons“, erläutert Spar-Vorstand Reisch die Reichweite der Aktion. Durch diese Maßnahme, während der offiziellen 16 Tage gegen Gewalt, sollen Betroffene möglichst niederschwellig erreicht werden und die Themen Gewaltprävention sowie Gewaltschutz Aufmerksamkeit erhalten. Maria Rösslhumer sieht diese Informationsoffensive positiv: „Wir danken Spar für diese vorbildliche Gewaltpräventionsmaßnahme und Initiative. Ein Anruf bei der Frauenhelpline ist der erste Schritt aus der Gewalt und ein Weg in ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben.“ 

HelplineNummer auf dem Kassabon

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Veröffentlicht am

17.11.2021