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Spar Vorstandsvorsitzender Mag. Fritz Poppmeier

Spar fordert Kennzeichnung und tierfreundliche Haltung

Spar ist der größte Abnehmer von heimischem Schweine- und Rindfleisch aus tierfreundlicherer Haltung und tritt für die Kennzeichnung der Tierhaltung bei Fleisch ein.

Spar vermarktet seit 25 Jahren in Österreich ausschließlich heimisches Frischfleisch von Schwein, Rind und Kalb, davon aktuell pro Jahr fast 50.000 Schweine aus unterschiedlichen heimischen Tierwohl-Programmen. Das Angebot an Fleisch aus Tierwohl-Projekten stammt von Landwirten aus unterschiedlichen Bundesländern und wird großteils in der jeweiligen Region vermarktet. Jedenfalls in ganz Österreich erhältlich sind das „Spar Natur pur“-Bio-Schweinefleisch und Produkte aus dem Tierwohl-Programm „Tann schaut drauf“. 

Die Versorgung in Ostösterreich ist hervorzuheben: Aktuell werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mehr als 25% des gesamten Schweinefleischbedarfs aus Tierwohlprogrammen (AMA-Gütesiegel + Mehr Tierwohl „Sehr gut“ und + Mehr Tierwohl „Gut“) bezogen. In fünf Jahren soll dieser Anteil auf mindestens 50% ausgebaut werden.

Mag. Fritz Poppmeier, Vorstandsvorsitzender: „Wir treten als heimischer Händler selbstverständlich für mehr Tierwohl in der Tierhaltung ein und haben daher entsprechende Schritte gesetzt. Die Vermarktung von Fleisch aus Tierwohl-Programmen ist nicht ganz einfach, weil die Konsumenten das etwas höherpreisige Fleisch nicht immer in entsprechendem Ausmaß kaufen. Einen Teil des Fleisches aus Tierwohl-Haltungsprogrammen vermarkten wir daher derzeit noch unter anderen Marken. Die Bauern erhalten aber selbstverständlich dennoch die entsprechenden Tierwohlhaltungs-Zuschläge. Für uns ist das eine Investition in die Zukunft. Dies erklärt aber auch, warum wir den Weg für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung nur gemeinsam mit der Landwirtschaft und vor allem auch gemeinsam mit den Konsumenten gehen können. Es ist daher auch unbedingt nötig, Konsumentinnen und Landwirte einzubinden, vor allem in den Prozess einer Kennzeichnung der Haltungsbedingungen.“

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Veröffentlicht am

22.06.2022