Sample+ bringt Produkte direkt zum Konsumenten

Entscheidungshilfe für Handel und Industrie

Thomas Knor und sein Kollege Patrick Farnleitner bringen mit Sample+ Produkte direkt zum Konsumenten und somit schließlich in den Handel.

Thomas Knor und Patrick Farnleitner liegt der Handel im Blut. Beide können auf eine geraume Zeit bei der Adeg verweisen Thomas Knor auch noch auf eine Laufbahn bei Lekkerland und Markant. Was liegt hier näher, als Industrie und Handel zu verbinden? Denn darum geht es in Reinkultur: dem Verbraucher die Produkte in den Regalen des Lebensmittelhandels schmackhaft zu machen und ihn dazu zu bringen diese wiederzukaufen. Hätte man ein Rezept für den „Kauf und Wiederkauf“, so wären beide Seiten erfreut.

Rezept heißt Sample +

So ein Rezept haben die beiden Handelsprofis auf die Beine gestellt. Einfach gesagt: sie schicken an tausende Konsumenten ausgewählte Produkte der Industrie und lassen diese bewerten. Die Bewertungen gehen nahtlos an den Industriekunden und geben ihm eine Starthilfe.

Genau geht es um ein Sample von 7000 Adressen (Konsumenten), die in einem wechselnden Zyklus von 1000 beschickt werden. Alle 7000 müssen sich bei Sample+ anmelden, um ihre Bewertungen abzugeben – aber auch damit keine Ungereimtheiten passieren. 

Als das Unternehmen 2017 gegründet wurde, haben sich die Manager auf ihre Kontakte und ihr Netzwerk verlassen. Der Plan ist aufgegangen. Heute zählt man auf große Industriekunden, die die Auswertungen der Tester sehr schätzen. „Da geht es nicht nur um die Einführung eines komplett neuen Produktes, sondern auch um neue Sorten oder Produkte, die nur in Österreich gelauncht werden sollen“, erklärt Thomas Knor. Versandt werden die Boxen übrigens per DPD, sie enthalten nie mehr als 4-6 Produkte und der Tester hat 4 Wochen Zeit, um die Fragen im Internet zu beantworten. Eine Woche später hat der Industriekunde seine Auswertung. 

Diese dreht sich nicht nur um Geschmack und Farbe eines Produktes, sondern auch um Ernährungsgewohnheiten der Tester. Offene und Vergleichsfragen sind ebenfalls zulässig.

Das Geschäftsmodell sieht vor, dass der Industriekunde die Kosten trägt, der Tester zahlt nichts für die Produkte. Und: auch über diverse Social media-Kanäle werden rund 20.000 Konsumenten erreicht. 

Mit der Idee nicht ganz alleine

Thomas Knor und Patrick Farnleitner sind mit Sample+ nicht ganz alleine am Markt, es gibt auch die Samplingbox am Markt. Hier ist die Anzahl der Tester geringer und die Auswertungen anders gelagert. 

Sample + Thomas Knor und Patrick Farnleitner

Veröffentlicht am

20.11.2020