Ritter Sport startet Produktion in Breitenbrunn

Ritter Sport startet Produktion in Breitenbrunn

In diesen Tagen laufen im österreichischen Breitenbrunn die ersten Ritter Sport Quadrate vom Band.

Für den Schokolade-Produzenten aus Waldenbuch in Deutschland ist der Start der Produktion im burgenländischen Breitenbrunn ein historisches Ereignis, denn das erste Mal wird außerhalb Deutschlands produziert. Die Fabrik in Breitenbrunn wurde von Mars gekauft.

Bereits Anfang des Jahres hatte Ritter mit der Amicelli-Herstellung die neue Produktionsstätte in Betrieb genommen. Aktuell sind dort 60 Mitarbeiter beschäftigt, mittelfristig sollen es bis zu 80 werden. Nach dem Traditionsprodukt Ritter Sport Rum im März folgen nun mit dem veganen Sortiment die ersten Ritter Sport 100 Gramm Tafeln. „Wir sind stolz darauf, gerade für die Produktion des Vegan-Sortiments verantwortlich zu sein“, erklärt Werksleiter Michael Bock. Die drei veganen Sorten Voll-Nuss Amaranth, Mandel Quinoa und Sesam, die alle das V-Label tragen, sind nicht nur innovativ, sondern auch überaus erfolgreich. So verzeichnete Ritter im vergangenen Jahr mit den veganen Sorten beim Absatz in Österreich ein Plus von rund 21 % in Deutschland sogar von über 51 %.

Künftig sollen auch weitere Varietäten des 100 Gramm Sortiments im Burgenland gefertigt werden und so das Werk in Waldenbuch, das immer wieder an Kapazitätsgrenzen stößt, entlasten. Neben rund 2600 Tonnen Amicelli und 3500 Tonnen der Ritter Sport Rum Knusperstücke sehen die Planungen für Breitenbrunn, wo im Drei-Schichtbetrieb an fünf Tagen pro Woche gearbeitet wird, ein jährliches Produktionsvolumen von rund 5700 Tonnen der 100 Gramm Tafeln vor. 

Veröffentlicht am

09.06.2021