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Das Management von Ritter Sport in Österreich: WerksleiterMichael Bock, Leiter Recht&Kommunikation Thomas Seeger und Österreich Geschäftsführer Wolfgang Stöhr vor dem Werk in Breitenbrunn.

Ritter Sport: erstes Werk außerhalb der Heimat

Während andere Unternehmen ihre Produktionsstätten und Firmensitze teilweise aus Österreich weg verlagern, geht der Schokoladenhersteller Ritter Sport einen ganz anderen Weg: nach Breitenbrunn.

Ritter Sport ist offenbar noch nie Mainstream gewesen: die Schokoladentafeln sind quadratisch und nicht länglich rechteckig, eine eigene Plantage zählte schon sehr früh zum guten nachhaltigen Ruf und die Entscheidungen trifft immer noch das Familienunternehmen. Jüngst eben diese, dass nachdem Mars die Fabrik in Breitenbrunn zum Kauf angeboten hatte, Ritter Sport zuschlug und 2020 das Süßwarenwerk während der Corona-Pandemie vom internationalen Süßwarenproduzenten erwarb.
Breitenbrunn ist eine Premiere für die Waldenbucher, denn es ist die erste Fertigung außerhalb von Deutschland/Waldenbuch.

„Dass die Wahl für das erste Auslandswerk von Ritter Sport auf Österreich gefallen ist, freut mich ganz besonders. Es unterstreicht, welchen Stellenwert Österreich in unserem Unternehmen seit Jahren hat. Das Werk Breitenbrunn ist eine Bereicherung für die Region Neusiedlersee und sichert Arbeitsplätze. Nicht zuletzt wird damit der lokalen Wertschöpfung und Herkunft von Produkten Rechnung getragen. Ich bin stolz, dass Ritter Sport-Schokoladentafeln nun auch von Breitenbrunn an die internationalen Märkte geliefert. 2022 blicke ich mit Zuversicht entgegen, denn an unserem neuen Standort – ganz in der Nähe von Wien – haben wir die Möglichkeit, gemeinsam mit dem 74-köpfigen Team viele kreative und innovative Ideen umzusetzen“, zeigt sich Ritter Sport Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Stöhr erfreut.
Und da kann noch so einiges kommen, denn zum Beispiel hat Ritter Sport auch die Marke Fanfare gekauft und arbeitet intensiv an einem Projekt.

Was wird produziert?

Produziert werden am österreichischen Standort jährlich insgesamt 5.000 Tonnen Schokolade und Waffelprodukte: Derzeit sind drei Linien für die Produktion in Betrieb: Amicelli (2000 Tonnen/Jahr), Ritter Sport Knusperstücke (Rum und Gin, 1000 Tonnen/Jahr)), sowie Ritter Sport 100g-Schokoladen und die komplette vegane Range (2000 Tonnen/Jahr).  Amicelli kommt in die 225 g und 150g-Packungen, die Quadrate haben die üblichen 100 g.
Der Tafelschokolade Markt ist 2021 leicht rückläufig und gleicht damit das Corona bedingte Plus aus dem Vorjahr wieder aus. Aber Ritter Sport kann seinen Marktanteil mit 7,4% stabil halten.

Nachhaltigkeit sehr wichtig

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist bei Ritter Sport seit vielen Jahren fest im Unternehmen verankert: Handlungen und Zutaten von Ritter Sport sind vom Leitbild „Wirtschaften im Einklang mit Mensch und Natur“ geprägt. Deshalb bezieht Ritter Sport seit Anfang 2018 für die gesamte Produktpalette ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao: Mit „Cacao-Nica“ wurde bereits vor 30 Jahren ein Programm zum nachhaltigen Kakaoanbau in Nicaragua initiiert. Seit 2012 baut Ritter Sport zudem mit „El Cacao“ eine eigene, nachhaltige Kakaoplantage in Nicaragua auf – Brachland wird dabei aufgeforstet und nach den Prinzipien der integrierten Landwirtschaft bearbeitet. Thomas Seeger, Leiter Recht & Unternehmenskommunikation bei Ritter Sport: „Aus unserer Sicht ist Ritter Sport nach wie vor ein Pionier v.a. in Agenden der Nachhaltigkeit. Unsere wichtigsten Nachhaltigkeitserfolge: Seit 2018 Bezug von 100% nachhaltig zertifiziertem Kakao, sowie Agroforst und Biodiversität auf der eigenen Kakao Plantage in Nicaragua. Wir sind ein 100% CO2 klimaneutrales Unternehmen.“

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Veröffentlicht am

24.09.2021