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Die 3. RegioPlan Citytagung war ein Erfolg. Hier am Podium: Samantha Riepl, MA, CEO von RegioPlan Consulting, Ex-Bürgermeister von Graz, Siegfried Nagl, Bürgermeister von Linz, Klaus Luger, Vizebürgermeisterin Wien Kathrin Gaal und Gernot Bittlingmeier, SEG Judenburg.

RegioPlan: Citytagung und Stadtretter

Die 3. Citytagung in Wien war ein Erfolg. Nun bringt RegioPlan die interaktive Plattform „Die Stadtretter“ nach Österreich.

Die interaktive Plattform für die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen für die Herausforderungen der Innenstädte und Ortskerne ist nun auch in Österreich an den Start gegangen. RegioPlan begleitet als Mitgründerin der Stadtretter den Start in Österreich und baut gemeinsam mit den Stadtrettern Deutschland ein nachhaltiges und starkes Netzwerk für Österreich auf. Die Plattform www.die-stadtretter.at bietet Städten und Gemeinden kostenlose Wissensvermittlung und Austausch. Unternehmen präsentieren ihre Dienstleistungen, Produkte und Services und arbeiten mit den Städten und Gemeinden gemeinsam in Pilotprojekten an neuen Lösungen. Forschungsinstitute bringen neueste Trends und Erkenntnisse ein. Auch der Österreichische Handelsverband ist als Mit-Initiator an Bord.

Und so funktioniert es: In Webcasts und im Rahmen von Events aller Art treffen sich die Mitglieder der Initiative „Die Stadtretter“ zum Austausch und zum gemeinsamen Brainstormen.  Auf der Website www.die-stadtretter.at werden laufend Best Practice Beispiele vorgestellt und Wissen, auch in Form von Studien geteilt.

3. Citytagung in Wien

Im Rahmen des Experten-Austausches fand am 19. Oktober in Wien die 3. Citytagung von RegioPlan statt. Einige Highlights standen auf der Tagesordnung, unter anderem die Podiumsdiskussion mit einigen Stadt-Chefs. In der von Samantha Riepl, CEO von RegioPlan Consulting, moderierten Diskussionsrunde „Unsere Erfolgsgeschichten: Citybosse unter sich“ erläuterten Repräsentanten der Städte Wien, Linz, Graz und der Stadtgemeinde Judenburg ihre Herausforderungen, Pläne und Projekte für ihre Innenstädte sowie Ziele, die sie sich gesetzt haben, um die Zufriedenheit ihrer Stadtbewohner zu gewährleisten. Die Lieblingsbereiche der Menschen sind die Innenstädte, sind sich die Diskussionsteilnemer einig und um diese weiterzuentwickeln, bedarf es zu handeln. Unter dem Motto: „Tu es!“ sollen Änderungen geschaffen werden, denn nichts Großes passiert in dieser Welt, wenn nicht gehandelt wird.

Was muss eine Innenstadt können?

Mag. Monika Hohenecker, Senior Expert Cities & Municipalities bei RegioPlan Consulting beschreibt die ideale Innenstadt als Wohnzimmer. Warum? Ein Wohnzimmer ist behaglich, es erfüllt unsere Grundbedürfnisse, es bietet uns Sicherheit und soziale Aktivitäten sowie die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Eine Innenstadt muss grün und nachhaltig sein, einen Nutzungsmix aufweisen, Platz für Handel und Gastronomie bereitstellen, sie muss inklusiv sein und diverse Zielgruppen ansprechen. Wichtig dabei ist es, den Fokus darauf zu richten, was uns verbindet und nicht auf das, was uns trennt. Es stellt sich daraus die Frage, wie alle Zielgruppen willkommen geheißen werden können. Inklusion in der Stadtplanung ist somit der Weg zum Erfolg und der Weg zu einer lebendigen Innenstadt.

 

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Veröffentlicht am

09.11.2022