Radlberger ist wieder da
Wenn aus Erinnerungen frischer Genuss wird – so könnte man die Neuauflage der Radlberger-Limonaden am besten beschreiben. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat Radlberger Limonaden waren nie vom Markt verschwunden – Fakt ist: vor sechs Jahren, 2019, ging die letzte Radlberger-Flasche über den Kassentisch. 1988 wurde die Marke als erfrischende Limonaden-Marke ins Leben gerufen und über Jahre hinweg Marktführer im heute auch noch stark umkämpften Segment der CO2-haltigen Limonaden (ohne Cola). Deshalb ist es wenig überraschend, dass mehr als 83% der Österreicher laut einer Deloitte Monitor Umfrage die Marke noch kennen. Und noch wichtiger: die Befragten ordnen folgende Attribute der Marke bei: Natur, Heimat und positive Nostalgie. Und nicht nur das: auch die Wertschöpfung bleibt zu einem ganz großen Teil in Österreich: Verpackung und Abfüllung und Kampagnen, nur manche Rohstoffe gibt es einfach nicht bei uns zu kaufen.
Radlberger startet neu durch
„Welch schönere Voraussetzungen könnte es für die Radlberger-Neuauflage geben, als diese Geschichte zu haben?“, freut sich Ralph Hofmann. Der Manager ist seit November 2024 bei Egger Getränke als Chief Commercial Officer tätig. Seine Erfahrungen holte sich Ralph Hofmann sowohl im Handel als auch in der FMCG-Industrie. Er begleitete bereits die „Wiedergeburt“ der Radlberger Limonaden, die im Eiltempo von wenigen Wochen ihre heutige Gestalt angenommen haben.
„Ein zentrales Element ist, dass wir auf die Original-Rezeptur von 1988 setzen“, so Hofmann. Sie gewährleistet, dass sie den „Geschmack von früher“ wieder lebendig werden lässt.
Die ersten Produkte sind bereits jetzt erhältlich. Mit Radlberger richtet sich Egger Getränke auch heute an naturverbundene Genießer, die natürlich süße Getränke und Produkte aus Österreich schätzen. „Wir leben den Genussmoment Limonade, deshalb ist auch natürlicher Zucker enthalten“, so Hofmann. Auf Süßstoffe wird ganz bewusst verzichtet. Dass dieser Weg der richtige ist, zeigt ein Blick auf die Marktdaten: Trotz des vermeintlichen Trends zu kalorienreduzierten Limonaden bleibt der Marktanteil von klassisch gesüßten Limonaden konstant hoch. Laut NielsenIQ lag ihr Anteil am Limonadenmarkt (ohne Cola) in den letzten drei Jahren stabil bei rund 76 Prozent.
Kohlensäurehaltige Limonaden gehören zu den wenigen Segmenten, die der Teuerung und damit einhergehenden Konsumzurückhaltung trotzen und sogar wachsen: 2024 wurden fast 155 Millionen Liter Limonaden in Österreich verkauft – das ist ein Plus von 2,2 Prozent (NielsenIQ Retail Measurement, Limonaden ohne Cola Report LH inkl. H/L 2024) zum Vorjahr. Für heuer wird von den Experten von Egger Getränke ein leichtes Wachstum prognostiziert, „an dem man maßgeblich mitarbeiten und partizipieren möchte“.
Die impactstarke Retro-Verpackung im „Streifen-Design“ wird durch gezielte Platzierungen in den Supermärkten optimal in Szene gesetzt. Wiederaufgelegt werden die drei bewährten Sorten Orange, Zitrone und Ananas. Und tatsächlich schmeckt jede Sorte so wie früher, was sogar Manager aus der damaligen Zeit heute bestätigen. „Eine nette Anekdote gibt es zu Ananas: wer erinnert sich nicht an Ananas in Dosen? Damals hat man sehr gerne den Saft getrunken und die Frucht manchmal weitergegeben“, erzählt Hofmann. So entstand die Kreation dieses Saftes. „Wir waren damals die ersten, die eine Ananas-Limonade anboten“.
Neu sind die Gebinde
Neu ist die Gebindevielfalt mit der 0,33 l Dose, der 0,5 l- und 1 l-Glas-Mehrwegflasche sowie der 0,5 l- und 1,5 l PET-Flasche. Damit will Egger sicherstellen, dass „wir Konsumenten für jeden Anlass die richtige Verpackung in die Hand geben“, so Ralph Hofmann, der das Radlberger-Revival federführend vorantreibt. Radlberger ist damit erstmals auch in Mehrweg-Glas erhältlich – die Flaschen können bis zu 40 x wiederbefüllt werden und entsprechen „absolut dem Zeitgeist.“ Ralph Hofmann freut sich bereits über breite Listungserfolge. Zunächst werden die Dosen ausgeliefert, danach folgt die Produktion der PET-Flaschen, bevor schließlich die Glas-Linie an den Start geht. Das mittelfristige Ziel ist eine zweistellige Millionen-Liter-Summe, aber nicht im ersten Jahr.
By the way: die Marke LIMÖ wird abgetauscht durch Radlberger.
Breit angelegte Kampagne
Zur Begleitung des Revivals setzt Egger Getränke auf eine breit angelegte Image- und Werbekampagne: Ab Anfang Mai werden 25-sekündige Radio-Spots auf Hitradio Ö3 und im RMS-Verbund geschalten; die OOH-Kampagne ist an über 500 Plakatstellen österreichweit zu sehen. Ergänzend dazu wird es eine breite Online-Kampagne sowie Social-Media-Aktivitäten geben. Auch in 15 Freibädern und österreichweit an verschiedenen Seen wird für Radlberger geworben.
Die Kampagne ist die umfangreichste seit Jahren im Hause Radlberger. „Wir werden im Kampagnenzeitraum 130 Millionen Zielgruppenkontakte erreichen“, erklärt Hofmann. Mit dabei ist der legendäre Slogan „Ein Sommer wie damals“, der in den 1980er Jahren vom damaligen Egger-Geschäftsführer Fritz Taxis erfunden wurde.
