Die Medaillengewinner der WorldSkills 2019 in Kazan

Sieger in Kazan bei den World Skills

Die 46 österreichischen Fachkräfte haben bei den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in Kazan/Russland groß abgeräumt.

Wer die Preisverleihung live verfolgt hat, musste mit Sicherheit mit Tränen der Rührung kämpfen. Denn die jungen Menschen, die am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen und dennoch so ausgezeichnet ausgebildet sind, freuten sich enthusiastisch über ihre Medaillen. Und: Österreich schnitt sehr gut ab bei diesem internationalen Wettbewerb der Fachkräfte.

46 österreichische Fachkräfte traten an. Das Team Austria konnte bei der Siegerehrung in Russland insgesamt 12 Medaillen und 17 Medallions for Excellence bejubeln.Damit ist Österreich wieder unter den Top-10 Nationen der Welt und darüber hinaus beste EU-Nation. Insgesamt ritterten in Russland mehr als 1400 Teilnehmer aus knapp 70 Ländern in 56 Bewerben um Medaillen. In der internationalen Jury tätig waren auch jene Trainerinnen und Trainer, die Österreichs junge Fachkräfte bereits bei den Teamseminaren und Trainings während der Vorbereitungszeit zur Seite standen.

„Jede Medaille, die auf das Konto der österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer geht, ist eine zusätzliche Motivation für alle heimischen Lehrlinge, die sich derzeit in Ausbildung befinden“, betonte WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz, die während der gesamten Wettkämpfe das Team in Russland begleitete.

Die Medaillen

  • Die Goldmedaillen gingen an Maler Stefan Planitzer aus Tamsweg in Salzburg (Malermeister Gautsch GmbH, St. Andrä im Lungau/Salzburg). Er darf sich aufgrund der höchsten Punktzahl aller österreichischen Medaillengewinner zudem „Best of Nation“ nennen. Gold ging ebenso an die beiden Betonbauer Alexander Krutzler und Mateo Grgic aus dem steirischen Teil von Pinkafeld bzw. Wien (beide Porr AG, Wien), Drucktechniker Christof Babinger aus Bergland in Niederösterreich (Queiser GmbH, Scheibbs/Niederösterreich), Floristin Julia Leitgeb aus Ebersdorf in der Steiermark (Blumen Andrea, Hartberg/Steiermark), Maschinenbautechniker Stefan Erös aus Höchst in Vorarlberg (Julius Blum GmbH, Höchst/Vorarlberg) sowie im Future Skills Bewerb Industrie 4.0 an Lukas Wolf und Manuel Franz aus Lustenau und Meiningen in Vorarlberg (Julius Blum GmbH, Höchst/Vorarlberg).
     
  • Silber sicherten sich Grafik Designer Martin Straif aus Kössen in Tirol (northlight creative, Ampass/Tirol), Hotel Rezeptionist Oliver Lang aus Wien Brigittenau (Mercure Wien Zentrum), Maurer Marc Berndorfer aus Feldbach in der Steiermark (Karl Puchleitner Bau Ges.m.b.H., Feldbach/Steiermark), Metallbauer Johannes Kalß aus Altaussee in der Steiermark (AKE Ausseer Kälte- und Edelstahltechnik GmbH, Bad Mitterndorf/Steiermark) und Steinmetz Sebastian Wienerroither aus Frankenburg am Hausruck in Oberösterreich (Steinmetzmeister Rudolf Wienerroither, Frankenburg am Hausruck/Oberösterreich).
     
  • Die Bronzemedaille holte Bautischler Julian Fink aus Feldbach in der Steiermark (Wohlfühltischlerei Knaus, Feldbach/Steiermark).
     
  • Eine zusätzliche Goldmedaille gab es für die beiden Vorarlberger Manuel Franz und Lukas Wolf, die die Kategorie „Industrie 4.0“ bei den erstmals ausgetragenen Future Skills für sich entscheiden konnten.
     
  • Zudem gingen 17 Medallions for Excellence (Leistungsdiplom mit über 700 von 800 möglichen Punkten) an das rot-weiß-rote Team. 

Veröffentlicht am

28.08.2019