Werbung

Werbung

Beim Feldgespräch im niederösterreichischen Weinviertel rund um das Thema „Bodengesundheit und nachhaltige Braugerste” (v. l.): Dr. Franz Sinabell (WIFO), Franz Bauer (EGZ), Chefbraumeister Christian Pöpperl (Stiegl) und Dr. Georg Dersch (AGES).

Nachhaltige Braugerste für Stiegl-Bier

Schon 2017 startete Stiegl zusammen mit den Bauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) ein langfristig angelegtes Bodengesundheitsprojekt in Bezug auf Braugerste.

Die Stieglbrauerei bezieht mittlerweile mehr als 50 % des gesamten Braumalzes aus nachhaltigem Anbau direkt von rund 300 Gerstenbauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) aus dem niederösterreichischen Weinviertel. Mit den EGZ-Bauern arbeitet man in der Salzburger Brauerei schon seit 2008 intensiv zusammen und hat dafür langfristige Verträge abgeschlossen. „Wenn wir unsere Verantwortung im Hinblick auf eine enkeltaugliche Zukunft ernst nehmen, dann bedeutet das auch, dass wir uns um den Fortbestand bzw. den künftigen Anbau heimischer Rohstoffe kümmern müssen. Der Boden spielt dabei eine wesentliche Rolle”, erklärt dazu Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl, der auch Leiter des Ressourcen-Effizienzteams der Brauerei ist.

Das Bodengesundheitsprojekt

Gemeinsam mit 71 EGZ-Bauern startete man 2017 ein zukunftsweisendes Bodengesundheits-projekt. Für die Ist-Stand-Erhebung bei Projektbeginn wurden auf 1.068 Hektar Ackerfläche genaue, georeferenzierte Bodenzonen herangezogen, analysiert und dokumentiert. Dabei wurden verschiedene Bodenparameter, wie beispielsweise der Humusgehalt, bestimmt. Ziel des langfristig angelegten Projekts ist es, die Gesundheit und Fruchtbarkeit des Bodens sowie das Leben im Boden zu verbessern, die Artenvielfalt innerhalb und oberhalb des Bodens zu erhöhen und wenn möglich, das für das Klima so schädliche CO langfristig im Boden zu binden. Die Bauern treffen dabei eigenständig und individuell die Auswahl der regional passenden Maßnahmen für ihre jeweiligen Feldstücke. „Durch ausgewogene Fruchtfolgen, Begrünung nach der Ernte, minimale und schonende Bodenbearbeitung, Förderung des Wasserhaushalts und des Bodenlebens, stickstoffeffiziente Düngung, freiwillige strenge Selbstbeschränkung beim Pflanzenschutz, Förderung von Nützlingen und optimale Lagerhaltung mit kurzen Wegen unterstützen wir Gerstenbauern die Bodengesundheit“, erklärt dazu EGZ-Geschäftsführer Franz Bauer.

2017 wurde ein eigenes Stiegl-Ressourcen-Effizienz-Team unter der Federführung von Chefbraumeister Christian Pöpperl ins Leben gerufen und auch die dafür nötigen Voraussetzungen bereitgestellt. Zusammen mit den Profis der „denkstatt GmbH“ wird jährlich der Stiegl-CO2-Fußabdruck ermittelt. Mit 107,5g CO2 pro Halbe Stiegl-Bier ist man unter den Besten in der Bierbranche.

Kategorie

Tags

Veröffentlicht am

11.07.2021