Margarete Gumprecht ist neue Obfrau des Wiener Handels

Margarete Gumprecht: neue Obfrau des Wiener Handels

Die Lebensmittelhändlerin bringt langjährige Erfahrung als engagierte und bestens vernetzte Interessenvertreterin mit.

Margarete Gumprecht war zuletzt im Präsidium der Sparte Handel als stellvertretende Spartenobfrau sowie als Obfrau des Wiener Lebensmittelhandels tätig. Sie ist eine jahrzehntelange Kennerin der Branche. Gemeinsam mit ihren Stellvertretern, dem Energiehändler Martin Raimund Gänger und dem Markthändler Akan Keskin, vertritt Gumprecht die Interessen von rund 36.000 Wiener Händlerinnen und Händler. Mit der Nominierung zur Spartenobfrau des Wiener Handels folgt Margarete Gumprecht Rainer Trefelik nach, der in die Bundeswirtschaftskammer gewechselt ist.

„Wer mich kennt, weiß, dass ich Unternehmerin aus Leidenschaft bin“, so Gumprecht, die im Familienbetrieb die insgesamt 15 Standorte, davon sechs eigene Feinkost- und Spezialitätenläden, sieben Franchisepartner, das Logistikzentrum in Niederösterreich und die oberösterreichische Verkaufs- und Produktionszentrale, managt. Durch die verschiedenen Standorte ihrer Filialen kennt Gumprecht die Besonderheiten der Wiener Bezirke aus eigener Erfahrung: „Jedes Wiener Grätzel ist unterschiedlich und braucht laufend Impulse. Denn dort, wo sich die Menschen wohl fühlen und die Atmosphäre stimmt, dort kommen die Menschen hin, bleiben länger und konsumieren.“ 

Lokale Nahversorger stärken, Digitalisierung vorantreiben

„Die Corona-Zeit hat zwei Dinge massiv in den Fokus gerückt: Das Grätzel als lokalen Nahversorger und die Digitalisierung“, so Gumprecht. „Regionales Einkaufen bei Wiener Anbietern und Produzenten müssen wir forcieren, denn heimische Wertschöpfung und der ‚Buy local‘-Gedanke ist als nachhaltiger Weg aus der Krise besonders wichtig.“ Gleichzeitig muss die eingeschlagene Richtung, was Digitalisierung und Innovation betrifft, fortgesetzt werden: „Die Konsumenten sind digitaler als je zu vor. Die Corona-Phase hat einmal mehr bestätigt, wie entscheidend die digitale Schlagkraft für Händler ist. Global denken und regional handeln ist also angesagt.“

H Ö

Veröffentlicht am

23.07.2020