Die vier Top-Forscherinnen des L'Oréal Stipendiums "For Women in Science": Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin an der Universität Wien; DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien; Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien und DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz mit den Partnern im Rahmen der Verleihung: em. o. Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Denk, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Präsident 2009 -2013;  Mag. K

L'Oréal zeichnet Top-Forscherinnen aus

L’Oréal Österreich Stipendien "For Women in Science" fördern weibliche Nachwuchstalente.

Zum 13. Mal wurde das L’Oréal Österreich Stipendien "For Women in Science" vergeben und es ist nach wie vor ein wichtiges Thema Frauen in der Forschung vor den Vorhang zu holen. Zudem soll ein öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung der Grundlagenforschung gebildet und die Dringlichkeit der Nutzung des weiblichen Potenzials aufgezeigt werden. Dabei geht es nicht nur um Chancengleichheit, sondern auch um Verbesserung der Qualität der Forschung: Wenn Frauen andere Sicht- und Herangehensweisen als Männer haben, ist die Berücksichtigung ihrer Perspektiven notwendig, um einen möglichen Genderbias der Ergebnisse zu verhindern. Man denke etwa an den Bereich der Artificial Intelligence: Wenn Roboter in Zukunft das Leben von Männern und Frauen bestimmen, müssen sie auch sowohl von Männern als auch Frauen programmiert werden.

Heuer werden folgende vier Grundlagenforscherinnen ausgezeichnet:

  • Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin an der Universität Wien
  • DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien
  • Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien
  • DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz
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Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit äußert relevanten wissenschaftlichen Fragen, und zwar: Wie aus einer einzelnen Zelle - der befruchteten Eizelle - ein komplexes Lebewesen mit verschiedenen spezialisierten Zelltypen entsteht; mit der Erstellung einer Sprache - eines Kalküls - um Informationen aus mathematischen Beweisen zu gewinnen; mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten und schließlich mit der Entwicklung von entfernbaren Tattoo-Sensoren zur Bestimmung des Säuregehalts der Haut für die medizinische Diagnostik. Mit den erzielten Ergebnissen werden die jungen Forscherinnen wesentliche Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten.  

Veröffentlicht am

06.11.2019