L'Oréal in Österreich baut Stellen ab

L'Oréal in Österreich baut Stellen ab

L’Oréal Österreich und L’Oréal Deutschland operieren künftig unter einem gemeinsamen Dach und schaffen dazu eine neue länderübergreifende HUB-Organisation.

Im Raum stehen Aussagen, dass rund 90 Mitarbeiter von mehr als 300 aufgrund einer Umstrukturierung abgebaut werden. Das Unternehmen dazu:

"L‘Oréal Österreich und L'Oréal Deutschland operieren künftig unter einem gemeinsamen Dach. Dazu schaffen die beiden Länder eine neue länderüber­greifende HUB-Organisation, wie es sie in ähnlicher Form auch schon in anderen Märkten der L’Oréal Gruppe gibt – den L'Oréal HUB Austria Germany. Das neue organisatorische Setup gilt ab dem 1. April 2020.

Mit diesem Schritt reagiert L’Oréal als internationaler Marktführer in der Beauty-Branche auf die Veränderungen im Marktumfeld, allen voran auf die Umbrüche in der Einzelhandelslandschaft und die Digitalisierung sowie die damit verbundenen Veränderungen in den Bedürfnissen unserer Vertriebspartner und dem veränderten Verhalten der Konsumenten.

L'Oréal ist in beiden Ländern tief verwurzelt: In Österreich ist L’Oréal seit 1912 präsent, seit 1967 mit einer eigenständigen Gesellschaft. In Deutschland reichen die Wurzeln des Unternehmens bis ins Jahr 1930 zurück. In beiden Ländern wird L’Oréal als Unternehmen auch in Zukunft deutlich sichtbar im Markt vertreten sein.

L'Oréal Österreich mit dem Standort Wien – im Bürogebäude „Icon Vienna“ – ist und bleibt der lokale Ankerpunkt für L’Oréal vor Ort und das Operations Center für die Betreuung der österreichischen Kunden. Die lokalen Sales-/Go-to-Market-Teams kümmern sich weiterhin um die Betreuung der Kunden in Österreich und Deutschland und tragen somit den marktspezifischen Bedürfnissen Rechnung. 

HUB-Funktionen wie Digitalisierung, Supply Chain, Finance, Scientific Regulatory und IT bedienen beide Märkte. Die neue HUB-Struktur bietet den Raum für einen intensiveren Erfahrungsaustausch zwischen den Teams beider Länder.

Aus Respekt für unsere Mitarbeiter und mit Rücksicht auf die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich haben wir in Einzelgesprächen mögliche Konsequenzen für jeden Mitarbeiter erörtert. Alle betroffenen Mitarbeiter werden mit größtem Respekt behandelt. Bei allen anstehenden Entscheidungen berücksichtigen wir nicht nur die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, sondern gehen über die gesetzlich vorgeschriebenen Standards hinaus, insbesondere im Hinblick auf freiwillige Unterstützungsleistungen. Dabei orientieren wir uns an den Best Practices in Österreich, um die bestmögliche Behandlung unserer Mitarbeiter zu gewährleisten."

Veröffentlicht am

21.01.2020