ISM 2021 guter Buchungsstand

ISM 2021: Bio im Aufwind

COVID-19 trägt zum Wachstum des Bio-Segments bei der Internationalen Süßwarenmesse in Köln bei und bringt Neuzugänge.

Auf der ISM, der weltweit größten Fachmesse für Süßwaren und Snacks, spiegeln sich Marktentwicklungen bei Bio-Produkten wider. Waren 2017 nur 282 Aussteller mit Bioprodukten auf der Leitmesse für Süßwaren und Snacks vertreten, lag der Anteil an Bio-Ausstellern 2018 mit 362 Austellern bereits bei etwa 25 %.
Zur 50. Ausgabe im Jahr 2020 verbuchte die weltweit größte Fachmesse für Süßwaren und Snacks mit 425 Unternehmen und zahlreichen Bio-Produkten im Gepäck einen neuen Rekord. Im Zeitraum von 2017 bis 2020 entspricht dies einem Wachstum von rund 34 %. Für die ISM 2021 haben sich bereits 175 Aussteller registriert, die ihre Bio-Produkte auf der Messe vorstellen werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich diese Zahl in den kommenden Monaten noch mehr als verdoppeln wird.     

Das Angebot an Bio-Produkten auf der ISM ist größer denn je und auch für die kommende Veranstaltung 2021 hält das Bio-Segment eine Vielfalt an Produkten bereit. Diese reicht von Bio-Schokolade und süßen Bio-Brotaufstrichen wie Nuss-Nougatcremes oder Konfitüre über Kuchen und Kekse, Eiscreme bis hin zu Bio-Knabberartikeln wie Gemüsechips, Energieriegeln oder Trockenfrüchte. Neben Unternehmen mit langjähriger Expertise im Bio-Segment stellen zahlreiche junge Unternehmen sowie Unternehmen, die ihr Portfolio um Bio ergänzt haben, auf der ISM aus.   

Auch im Bereich der Trend und Natural Snacks in Halle 5.2 sind hier Neuheiten zu erwarten. Interessante neue Ansätze und Produktlösungen liefert hier zudem das neue Ingredients-Segment „ProSweets Ingredients – inspiring products“ ebenfalls in Halle 5.2 der parallel stattfindenden ProSweets Cologne. Dieser Bereich dürfte mit Blick auf die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe und innovativer Zutaten im Rahmen der Herstellung von Süßwaren und Snacks nicht nur für die Bio-Aussteller der ISM von Interesse sein.   

Bio in Europa

Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stieg die Nachfrage nach Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung in den ersten drei Monaten der Corona-Krise deutlich stärker als die Umsätze im Lebensmittelhandel insgesamt. Aber auch unabhängig von der Corona-Pandemie ist der Bio-Markt weiterhin im Aufwind. Laut des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) und der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) haben sich seit 2010 die Ausgaben der privaten Haushalte für Bio-Produkte mehr als verdoppelt. In ganz Europa wurden 2018 Bio-Lebensmittel im Wert von 40,7 Milliarden Euro gekauft, in der Europäischen Union waren es 37,4 Milliarden Euro.     

Veröffentlicht am

21.08.2020