Henkel und Alpla

Corona-Hilfe der Industrie

Wo es möglich ist, setzen sich Industriebetriebe für eine rasche und logistisch gute Versorgung ein.

Henkel CEE: Seit 2011 betreibt das Familienunternehmen Alpla, internationaler Technologieführer im Bereich Kunststoffverpackungen, eine Inhouse-Produktion am Henkel-Produktionsstandort in Wien. Pro Jahr werden hier rund 30 Millionen Stück Flaschen und Preforms produziert. Als Zeichen des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten versorgt Henkel nun die gesamte aus dem Homeoffice zurückkehrende Alpla-Belegschaft in Österreich mit 3000 Stück Handhygiene-Gel der Marke Lysoform.
Der Rohstoff, den Alpla für seine Inhouse-Verpackungsproduktion im Werk Wien verwendet, ist hochwertiges Polypropylen (PP), das zu 100 % wiederverwertbar ist. „Wir produzieren hier flüssige Wasch- und Reinigungsmittel der Marken Persil, Weißer Riese, Dixan, Fewa, Silan, Pril und Clin nachhaltig für Österreich und den osteuropäischen Markt“, berichtet Jaroslava Haid-Jarkova, General Manager Laundry & Home Care Henkel Österreich. Für sein besonders erfolgreiches Umweltmanagement wurde das Henkel-Werk auch bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als „ÖkoBusiness Wien Betrieb“ (2019) und mit dem „Umweltpreis der Stadt Wien“ (2019). Und auch die vor zwei Jahren erlangte EMAS-Zertifizierung wurde kürzlich revalidiert.

L'Oréal: Im Zusammenhang mit der aktuellen Coronakrise ruft L‘Oréal sein neues Solidaritätsprogramm „L‘Oréal for the future“ ins Leben. So legt L‘Oréal einen Stiftungsfonds über 50 Millionen Euro für Organisationen auf, die Frauen in besonderen Notlagen unterstützen. Der Fonds kommt sozialen Einrichtungen für Frauen zugute. Die geförderten Organisationen bekämpfen Armut und helfen Frauen, sich sowohl in die Gesellschaft als auch in die Arbeitswelt zu integrieren.
In Ergänzung zu seinem langfristigen Engagement für Nachhaltigkeit trägt L‘Oréal zudem mit einer Investition von 100 Millionen Euro zum Klima- und Umweltschutz bei. Dabei fasst das Unternehmen besonders zwei Aufgaben ins Auge: Zum einen werden 50 Millionen Euro in die Finanzierung von Projekten zur Aufforstung und zur Sanierung geschädigter Gewässer investiert. Dieser Fonds, genannt „L‘Oréal Fund for Nature Regeneration“ plant die Renaturierung einer Fläche von einer Million Hektar Land. Dabei sollen 15 bis 20 Millionen Tonnen CO2 gebunden werden sowie bis 2030 hunderte neue Arbeitsstellen entstehen. Weitere 50 Millionen Euro investiert L‘Oréal in Projekte zur Kreislaufwirtschaft. Mit diesem Fonds fördert L‘Oréal Projekte und die Entwicklung von Geschäftsmodellen, um die Kreislaufwirtschaft weiter voranzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Verpackungsgsrecycling und dem Umgang mit Plastikmüll. 

Unilever: Die Nummer, die verbindet: Unilever Mitarbeiter starten Telefonservice-Hotline als Hilfsaktion und verbindendes Angebot zur Unterstützung der älteren Generation in Corona-Zeiten. Von der Nachbarschaftshilfe über Telefonfürsorge bis hin zu Spendenaktionen – die neue gebührenfreie Servicenummer 08 1000 1702 von Unilever bietet in Corona-Zeiten Hilfesuchenden und Helfenden Auskunft per Telefon. Die Idee und Umsetzung dieser Hotline kommt von den Unilever Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihren solidarischen und persönlichen Beitrag leisten wollen. Sie suchen dabei ein passendes lokales Unterstützungsangebot für die hilfsbedürftige AnruferInnen heraus – egal ob in Österreich, Deutschland oder der Schweiz. Mit der Servicenummer schafft Unilever eine barrierefreie Anlaufstelle und Schnittstelle, die auch Menschen ohne Internetzugang erreichen können. Vor allem der älteren Generation, die nach wie vor als Risikogruppe besonders vorsichtig agieren muss, soll so der Zugang zu passenden Hilfsangeboten, die teilweise nur online zu finden sind, erleichtert werden. Dabei funktioniert das Unilever-Team als „Hub“ bzw. zentrale Schnittstelle, die in einer Datenbank bis jetzt über 216 Hilfsangebote aus D-A-CH zusammenfasst und so für jedes Anliegen die richtige Unterstützung vermitteln kann. So schlägt das Unternehmen eine Brücke zwischen online orientierten Helfenden und den Menschen, die in der digitalen Welt nicht zu Hause sind. Über 160 Unilever Mitarbeiter, von der obersten Managementebene bis zum Praktikanten, haben sich freiwillig bereit erklärt, den Hilfsdienst an der Nummer-die-verbindet-Hotline zusätzlich zu ihrer regulären Arbeit zu übernehmen. Sie bieten Informationen zu Unterstützungsangeboten in direkter Umgebung der Hilfesuchenden – einfach per Anruf.   

Julius Meinl: 20.000 Packungen Kaffee spendete der Wiener Traditionsröster Julius Meinl der Caritas. Die Spende wird österreichweit in verschiedenen Angeboten und Einrichtungen der Caritas an in Not geratene Menschen verteilt: Mit der Ausgabe von Gratis-Lebensmitten in der mobilen Greißlerei Carli, mit Lebensmittelpaketen die in Caritas-Stützpunkten abgeholt werden können, mit Unterbringung und Verpflegung im Tageszentrum am Wiener Hauptbahnhof, in der Gruft, im Karwanhaus für Flüchtlinge, im a way-Zentrum für obdachlose Jugendliche, in Frauenhäusern und mit vielen anderen Einrichtungen in ganz Österreich.

Almdudler: Nach ca. einem Monat Laufzeit der #Dudelhilfe kann Almdudler mit der großartigen Unterstützung der Almdudler Onlineshop-Kunden bereits 15.000 Euro an die österreichische Gastronomie spenden. Mit dem – von Almdudler stark aufgerundeten – Betrag wird die österreichische Gastronomie über die Plattform vorfreude.kaufen direkt unterstützt.

Woerle: Damit man auch an der Universität Salzburg für die erforderlichen Corona-Schutz-Maßnahmen gut gerüstet ist, spendete die Privatkäserei Woerle kürzlich 5000 Mund-Nasen-Schutz-Masken an das Team der Naturwissenschaftlichen Fakultät - für die Weiterführung der regulären Forschungsprojekte als auch in der forschungsgeleiteten Lehre für Dissertationen und Masterarbeiten. Bei Woerle arbeitet man im Bereich Nachhhaltigkeit und Artenvielfalt erfolgreich mit der Universität Salzburg zusammen, unter anderem läuft seit 2017 ein Forschungsprojekt rund um die Wildbienen und deren Lebensraum. „Wir wurden und werden dabei von der Naturwissenschaftlichen Fakultät sehr unterstützt. Deshalb möchten wir uns auf diesem Wege bedanken und damit die Arbeit in den Forschungslaboren etwas erleichtern“, erklärt dazu Gerrit Woerle, Bereichsleiter für Strategie im Unternehmen.

Danone: Die Konzernleitung hat soziale Unterstützung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit beschlossen. Im Detail bedeutet dies, dass allen Mitarbeitern während der Krise ihre Einnahmen garantiert werden und alle Arbeitsverträge und Löhne weltweit bis zum 30. Juni gesichert sind Außerdem wird im Falle von Krankheit, Quarantäne oder Betreuung eines kranken Kindes die Krankenversicherung bei Bedarf von Danone zu 100% ergänzt, was in Ländern wie den USA beispielsweise eine enorme Unterstützung bedeutet. Und schließlich wird es finanzielle Unterstützung in der Höhe von 250 Millionen Euro für Kleinunternehmen wie Landwirte, Lieferanten und Dienstleister  des Unternehmens geben. Mit 11 Millionen Euro wird Danone in Deutschland, Österreich und der Schweiz den lokalen Zulieferern und Dienstleistern mit Liquiditätsförderungen unter die Arme greifen. Danone stellt zudem Hilfsorganisationen im DACH-Raum über 1 Million Milchfrischeprodukte wie Actimel, Activia oder FruchtZwerge zur Verfügung. Konkret wird Danone Essential Dairy & Plant-Based in Österreich und der Schweiz insgesamt Spenden im Wert von 100.000 Euro an diejenigen richten, die es am meisten brauchen. Unter anderem: Eine Geldspende in der Höhe von 30.000 Euro soll den Tafeln in Österreich und der Schweiz helfen, ihren Betrieb in Krisenzeiten so gut wie möglich fortzusetzen.

Spendenscheck Danone

Die Cafetier Familie Querfeld und Julius Meinl bedankten sich letzte Woche auf der Terrasse des Café Landtmann bei den Wiener Einsatzkräften mit einer Einladung auf Kaffee und Kuchen. Rund 50 Mitarbeiter vom Roten Kreuz, Samariterbund, Maltesern, Feuerwehr Wien und Polizei Wien waren die Ersten, die sich über Melange & Co sowie Landtmann’s Original Torten zum Mitnehmen freuten. Die Initiative wird kommenden Mittwoch für die Einsatzkräfte fortgesetzt: Am 29.04.2020 sowie am 6.5.2020 zwischen 13.00 und 16.00 Uhr gibt es wieder frisch gebrühten Julius Meinl Kaffee aus der Espressomaschine und feine Landtmann‘s Original Torten aus der hauseigenen Backstube. Solange der Vorrat reicht.

Zusammenhalt bedeutet bei Nestlé, allen Mitarbeitern die Jobs bis zum Sommer zu garantieren, auch wenn sie aufgrund von Kinderbetreuung oder Shop-Schließungen momentan nicht wie gewohnt arbeiten können. Solidarität bedeutet die staatlichen Möglichkeiten der Covid-Kurzarbeit nicht zu beanspruchen und aus eigner Kraft die Zeit der Geschäftsschließungen zu bewältigen. Als Dankeschön für das derzeitige Engagement der Krankenhausbelegschaften wurde für die Mitarbeiter der Intensivstationen ein Paket geschnürt: Nespresso Kaffeemaschinen und Kaffee, Nescafé, Maggi Schnellmahlzeiten, Süßwaren- und Optifast-Riegel für die Energie zwischendurch. Um genau jenen Österreichern zu helfen, die jetzt gezielt Hilfe brauchen, ging Nestlé eine Partnerschaft mit dem Österreichischen Roten Kreuz ein - sowohl finanziell als auch durch Warenspenden. Rund 200.000 Euro in bar und 80.000 Portionen Lebensmitteln sowie Katzen- und Hundefutter wurden den Team Österreich Tafeln des ÖRK zur Verfügung gestellt.

Henkel Österreich hat die Caritas Wien mit einer Warenspende beliefert. Diese kommt direkt Menschen in Not zugute. Henkel spendete Produkte der Marken Weißer Riese, Pril und Lysoform aus dem Bereich Laundry & Home Care sowie Fa, Syoss Glem vital, Nature Box und Diadermine aus dem Bereich Beauty Care im Wert von 50.000 Euro. Auf globaler Ebene hat Henkel nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie vor Kurzem ein umfassendes globales Solidaritätsprogramm zur Unterstützung von Mitarbeitern, Kunden und betroffenen Gemeinden gestartet. Dieses umfasst eine Spende von 2 Millionen Euro an den COVID-19-Fonds der WHO und UN-Stiftung sowie an weitere Organisationen, ferner eine Spende von 5 Millionen Körper- und Haushaltshygiene-Produkten, die Produktion von Desinfektionsmitteln in Henkel-Werken, flexible Zahlungsbedingungen für Friseure sowie weitgehende Vorkehrungen, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort und im Homeoffice zu gewährleisten.

Vorfreude.Kaufen, eine Initiative, die mit dem Verkauf von Gutscheinen für rund 100 Lokale aus ganz Österreich Soforthilfe betreibt, hat es geschafft, erste Existenzsorgen zu lindern. Mieten konnten bezahlt und so ein Teil der Grundkosten gedeckt werden. Als starker Partner der regionalen Gastronomie weiß Mautner Markhof, wie wichtig jetzt jede Hilfe ist: „Tagtäglich sehen wir, wie wichtig in der Produktionskette Zusammenhalt ist. Dieses Gemeinschaftsgefühl wollen wir unseren Partnern weitergeben und gerade in Zeiten der Krise zeigen, dass man sich auf uns verlassen kann“, betont Jürgen Brettschneider, Geschäftsführer von Mautner Markhof, das Engagement. Mehr Informationen zu Vorfreude.Kaufen gibt es unter www.vorfreude.kaufen

Mit Lockerung der Maßnahmen durch die Regierung ist es auch Zeit für die Nöm ein Resümee zu ziehen. „Mit einem starken Team und einem vorausschauenden Handeln ist es uns gelungen die Produktion trotz größter Herausforderungen wie gewohnt aufrecht zu halten. Wir haben sofort unseren Sicherheits- und Hygieneaufwand nochmals stark erhöht, um unseren Handelspartnern auch in dieser besonderen Zeit zur Seite zu stehen und die Regale der Märkte für die Konsumenten zu füllen“, blickt Josef Simon, Vorstand der Nöm AG auf die erste Etappe zurück. Spürbar ist, dass in diesen Zeiten Regionalität wieder en vogue ist.

Kastner kauft Mund-Nase-Masken von Herka: 10.000 hochwertige Gesichtsmasken aus Stoff wurden vom Waldviertler Textilprofi Herka Frottier aus Kautzen bezogen. Durch die Kooperation der beiden Waldviertler Traditionsunternehmen werden Arbeitsplätze in der Region gesichert und ein Beitrag zur regionalen Wertschöpfung geleistet. 

Die L'Oréal Gruppe hat ein europäisches Solidaritätsprogramm zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise ins Leben gerufen. Das europäische Solidaritäts-Programm richtet sich an Krankenhäuser, Pflegeheime und Apotheken, die gegen eine weitere der Ausbreitung des Coronavirus ankämpfen und sich um die Pflege und Betreuung der Betroffenen kümmern, Unternehmen der Lebensmittelindustrie (Hersteller und Händler), die sicherstellen, dass die Grundbedürfnisse der Verbraucher gedeckt werden, kleine und mittlere Unternehmen wie Friseursalons, Parfümerien und Lieferanten, die unter den wirtschaftlichen Folgen leiden, und soziale Einrichtungen, die einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten und heute mehr denn je Unterstützung benötigen. Wioletta Rosolowska, Country General Manager L'ORÉAL HUB Austria Germany, erklärt: "In dieser beispiellosen Zeit wollen wir Solidarität zeigen und unterstützen, wo wir können. Dies ist unsere Verantwortung und gleichzeitig eine Herzensangelegenheit."

Procter & Gamble und Bipa starten bereits zum dritten Mal die erfolgreiche Spendenaktion zugunsten der Caritas Initiative #wirtun. Aber nicht nur im Muttertagsmonat Mai wollen sie erneut gemeinsam 100.000 Euro für die Caritas Mutter-Kind-Häuser in Österreich sammeln. Die Nachfrage an Schlafplätzen in den Einrichtungen der Caritas steigt während der COVID-19-Krise, deshalb spendet P&G zusätzlich 30.000 Euro des April-Umsatzes. 

Das kultige London Cab der Marke Hendrick’s Gin wurde aus aktuellem Anlass kurzerhand zum Lieferservice umfunktioniert. Mit momentan fünf Cocktail-Paketen, vom frühlingshaften Hendrick’s Midsummer Spritz über einen erfrischenden Cointreau Fizz oder einen fruchtigen Bolsini Watermelon, können Cocktail-Aficionados und alle die es noch werden wollen, ihre Lieblingsdrinks selbst mixen – all inclusive. Das Sortiment wird laufend weiter ausgebaut werden. Eine E-Mail an das Gintaxi genügt und ein eisgekühltes Genusspaket ist wie vereinbart innerhalb von Wien zu Ihnen unterwegs. 

Rio mare: Damit in diesen herausfordernden Zeiten gerade sozial benachteiligten Menschen in Österreich der Zugang und der Konsum von Lebensmitteln weiterhin ermöglicht wird, ruft Rio Mare eine Spendenaktion für den Sozialmarkt Wien ins Leben. Aufgrund der steigenden Nachfrage in den letzten Wochen ist es dem Unternehmen wichtig, einen aktiven Beitrag zu leisten und denjenigen der Gesellschaft, die derzeit auf Unterstützung angewiesen sind, zu helfen.
Mit einem großen Rio Mare-Produktsampling werden zahlreiche BloggerInnen in ganz Österreich beliefert, die in ihren Communities auf die Spendenaktion aufmerksam machen werden. Für jedes gepostete Rezept unter dem Hashtag #stayhomewithriomare spendet Rio Mare Produkte im Wert von 10 Euro direkt an den Sozialmarkt Wien.

In Zeiten von Krisen und Unsicherheiten erhöht sich das Informationsbedürfnis der Mitarbeiter massiv – was sich auch an den sprunghaft angestiegenen Nutzungsraten interner Kommunikationstools zeigt. Die Smartphone App mia der Salzburger Agenturen movea und LOOP unterstützt Unternehmen dabei, schnell, kostengünstig und aktuell mit ihren Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben. Auch Gemeinden oder Verbände kommunizieren dank dieser App direkt mit Bürgern oder Mitgliedern. Bei bestehenden Kunden hat sich die Nutzung der App seit Beginn der Corona-Krise teilweise mehr als verdoppelt.

Der Lebensmittelhersteller Spitz versorgt regionale Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen während der Corona-Krise mit Warenspenden. Seit Ende März beliefert das Traditionsunternehmen Feuerwehr, Polizei und das Rote Kreuz rund um das vor zwei Wochen errichtete Corona Drive-In im Bezirk Vöcklabruck mit Getränken und Süßwaren.

Brauerei Wieselburg: Dank dem allgemeinen Trend zu alkoholfreiem Konsum sind in der Brauerei Wieselburg 4000 Liter Alkohol vorhanden, den die einzige Entalkoholisierungsanlage der Brau Union Österreich am Standort Wieselburg den Bieren der AlkoholFreizone entzogen hat. Dieser Alkohol ist grundsätzlich genussfähig, kann aber in Zeiten wie diesen auch verwendet werden, um Desinfektionsmittel herzustellen, die Brauerei spendet nun den Alkohol.„Wir wollen Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen und rasch und unbürokratisch helfen. Dank unserer Entalkoholisierungsanlage können wir Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen“, so Christian Huber, Braumeister der Brauerei Wieselburg.

Henkel Freixenet leistet einen Beitrag zum Bekämpfen des Coronavirus und spendet dazu rund 50.000 Liter hochprozentigen Alkohol für die Produktion von Desinfektionsmittel. Der Alkohol stammt aus der Entalkoholisierung von Wein für die Herstellung von alkoholfreiem Sekt und aus der Spirituosenherstellung. „Im engen Austausch mit der Stadt Wiesbaden in Deutschland haben wir die Idee entwickelt. Gemeinsam mit Bürgermeister Oliver Franz haben wir Infraserv Wiesbaden sowie die im Industriepark Kalle-Albert angesiedelte Gesellschaft des Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck als Partner für die Herstellung des Desinfektionsmittels an Bord holen können“, so Jan Rock, Kommunikationschef von Henkell Freixenet in Wiesbaden.

Fachverband der Lebensmittelindustrie: "Die ‚Helden in der Krise‘ sind die Unternehmen mit ihren 27.000 Mitarbeitern der heimischen Lebensmittelindustrie. Ihnen gilt ein besonderer Dank für Ihren Einsatz in der Krise. Sie produzieren tagtäglich als nationaler Versorger genügend sichere und gute Lebensmittel für das ganze Land, auch und gerade jetzt", erklärt GD KR DI Johann Marihart, Obmann des Fachverbands der Lebensmittelindustrie. Die heimische Lebensmittelindustrie produziert seit Ausbruch der Coronakrise auf Hochtouren im Mehrschichtbetrieb, damit die Regale im Handel gut gefüllt bleiben und somit die hohe Nachfrage nach Lebensmitteln jederzeit sichergestellt ist. Viele Betriebe sind rund um die Uhr im Einsatz, haben binnen kürzester Zeit die Kapazitäten hochgefahren und die Logistik verstärkt. Sie garantieren damit als wesentlicher Teil der Wertschöpfungskette die Versorgung Österreichs.

Marihart betont: "Eine Kette ist nur so stark wie jedes einzelne ihrer Glieder. Die Lebensmittelindustrie ist ein ganz wesentliches Glied dieser Kette. Wir versorgen nachhaltig Österreich mit sicheren und Lebensmitteln höchster Qualität. Daher muss auch für unsere Branchen möglich sein, dass Bonuszahlungen für diese Höchstleistungen an die Belegschaft steuerfrei ausbezahlt werden können. Auch appelliere ich an die Politik, sich weiterhin mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass unsere Grenzen für die in den Betrieben der Lebensmittelindustrie angestellten Pendler und für den wichtigen Gütertransport offen bleiben."

Staud's Wien sieht seine Pflicht in erster Linie darin, die Versorgung sicherzustellen. Daher wurde als erste Maßnahme eine Aufteilung der Belegschaft in zwei unabhängige Produktionsteams veranlasst. Diese ist bereits seit Inkrafttreten der landesweiten Ausgangsbeschränkungen aufrecht. „Es agieren zwei voneinander vollständig unabhängige Gruppen innerhalb der Produktionsstätten sowie im Office-Bereich inklusive Homeoffice-Regelung. Die ohnehin gültigen, strengen innerbetrieblichen Hygienemaßnahmen wurden durch zusätzliche Schutzausrüstung intensiviert“, so Staud's Geschäftsführer Stefan Schauer. Dabei wird gleichzeitig auf die Interessen der Mitarbeiter Rücksicht genommen. Der Staud's Pavillon am Brunnenmarkt bleibt als Nahversorger freitags und samstags geöffnet. 

Die Corona-Notfall-Vereinbarung von Fachverband Propak und der Gewerkschaft GPA-djp ermöglicht temporär Lösungen auf der betrieblichen Ebene, mit denen auf die Volatilität im Auftragseingang durch flexible Arbeitszeitgestaltung reagiert werden kann. Im Gegenzug bieten die Arbeitgeber eine großzügige Arbeitsplatzgarantie in Form eines Kündigungsschutzes analog zur Kurzarbeit. Zur Propak gehören nämlich all jene Unternehmen, die für die Versorgung der Bevölkerung außerordentlich wichtig sind: Verpackungen und Hygienepapierwaren, wie Verpackungen für Lebensmittel oder Medikamente.

tcc global: Die aktuelle wirtschaftliche Lage stellt den Handel vor eine Herausforderung und definiert die Beziehung zu den Kunden neu. Auch in Krisenzeiten stehen dabei das Vertrauen und die emotionale Nähe zum Händler sowie der Marke im Fokus. tcc global entwickelt maßgeschneiderte Loyalty-Kampagnen, die diese Bedürfnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfüllen und fördert damit nachhaltig die Kundenbeziehungen im Einzelhandel. Und genau jetzt ist es eine gute Möglichkeit, mit Kunden über Loyalty-Programme zu kommunizieren und ihnen Ablenkung, Unterhaltung aber auch einen tatsächlichen Mehrwehrt zu bieten.

De'Longhi: Das in Treviso/ Italien beheimatete Headquarter der der De’Longhi Group stellt 3 Mio. Euro für dringend benötigte Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Der Präsident des Aufsichtsrates, Giuseppe de´Longhi, meldet, dass 2 Mio. Euro der Region Veneto zur Verfügung gestellt werden, damit entscheidende Maßnahmen und Hilfsmittel finanziert werden können. Eine weitere Million Euro erhält das Ca´Foncello Krankenhaus in Treviso. Auch Gruppo Montenegro spendet 500.000 Euro für die COVID-19-Bekämpfung in Italien. 

Beiersdorf startet ab sofort mit der Produktion von medizinischen Desinfektionsmitteln innerhalb seines europäischen Produktionsnetzwerks und unterstützt damit den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. In einem ersten Schritt stellt das Unternehmen 500 Tonnen der dringend benötigten Mittel für zentrale öffentliche Einrichtungen und Einsatzkräfte zur Verfügung. Die medizinischen Handdesinfektionsmittel werden in den Produktionsstätten des Unternehmens in Hamburg, Waldheim (Sachsen) sowie dem spanischen Tres Cantos in der Nähe von Madrid hergestellt.  In enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden werden die Desinfektionsprodukte zunächst vorrangig Kliniken und Krankenhäusern, medizinischem und pflegendem Personal sowie weiteren öffentlichen Funktionen wie Polizei und Feuerwehr auf Basis konkreter Versorgungsbedarfe zur Verfügung gestellt. So soll eine möglichst schnelle und effiziente Lieferung der Desinfektionslösungen direkt ab Werk an die Einsatzkräfte gewährleistet werden. 

Berglandmilch mit ihren Marken Schärdinger, Tirol Milch, Stainzer und Lattella versorgt auch in Krisenzeiten die Bevölkerung mit hochwertigsten Milchprodukten. Um dies bewerkstelligen zu können wurden die Exportmengen spürbar reduziert und Produktionen für den Gastronomiebereich schnell auf Einzelhandelsprodukte umgestellt.
Regionale Produktionen in 10 Molkereien in ganz Österreich ermöglichen dem Unternehmen Berglandmilch die österreichische Bevölkerung mit ausreichend Milch- und Molkereiprodukten zu versorgen. „Die logistischen Ströme zur Milchsammlung sind intakt, alle Anlagen laufen und auch die Auslieferung funktioniert. Alle helfen zusammen. Wir bemerken unter unseren Mitarbeitern, denHandelspartnern und auch unter unseren Bäuerinnen und Bauern ein starkes Miteinander“, berichtet DI Josef Braunshofer, Geschäftsführer der Berglandmilch.

Die SalzburgMilch GmbH passt aktuell die notwendigen Maßnahmen jeweils an die neuen Entwicklungen an. Zusätzlich zu den strengen Hygienemaßnahmen im Betrieb gelten seit zwei Wochen besondere Bestimmungen für alle Mitarbeiter, um deren Gesundheit zu schützen und somit die Produktion der Milchprodukte und die Versorgung der Bevölkerung aufrecht erhalten zu können. Auch wenn aktuell durch den Ausfall des Tourismus und der gesamten Gastronomie der auch für SalzburgMilch wichtige Produktionsbereich der Großgebinde stark dezimiert wurde, so laufen nach wie vor sämtliche Abfüllanlagen auf Hochtouren, um die gesteigerte Nachfrage im Lebensmittelhandel bedienen zu können. Außerdem wird aktuell alles unternommen, damit auch die Milchabholung bei den 2500 SalzburgMilch Bauern gesichert bleibt.

Wiesbauer kämpft mit Problemen an mehreren Fronten. Der Fleisch- und Wurstproduzent ist mit einer etwa fünffach erhöhten Nachfrage seiner Kunden konfrontiert. Man unternimmt alles, um Kundenbestellungen zu erfüllen, was aber nur teilweise möglich ist. In diesem Zusammenhang bedankt sich Wiesbauer-Geschäftsführer Thomas Schmiedbauer vor allem bei seinen Mitarbeitern. Derzeit wird weit mehr als die doppelte Menge wie üblich produziert, was den Betrieb an seine Kapazitätsgrenzen führt und nur aufgrund der zusätzlichen Schichten rund um die Uhr möglich ist. Dazu kommt, dass bereits wichtige österreichische Rohstofflieferanten riesige Probleme mit ihren ausländischen Arbeitskräften haben und aufgrund dieses Engpasses eine Rohstoff-Verknappung zu befürchten ist.
Auf der anderen Seite stehen Wiesbauer Gourmet Gastro und die Wiesbauer Bistro & Shops vor den größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte, die Folgen kann man noch nicht abschätzen.

Veröffentlicht am

20.03.2020