Hervis Geschäftsführer Werner Weber

Hervis: Krisenjoker Omnichannel

Der stationäre Handel wurde bei Hervis in den letzten Monaten noch enger mit allen Online- Aktivitäten verknüpft – Omnichannel sichert dadurch stabile Umsätze auch in Krisenzeiten.

Mit einer "Frühlingsoffensive" will der Sporthändler Hervis wachsen: Rund zwei Dutzend Märkte will das Unternehmen aus der Spar Gruppe heuer erneuern, das sind etwa zehn Prozent des Filialnetzes.

Den Fokus legt der Sportartikelhändler auf vier "Kernsportarten": Bike, Outdoor, Running und Wintersport. Die Filialen werden je nach Schwerpunkten ausgerichtet.

„Allen aktuellen Herausforderungen zum Trotz nutzen wir die Zeit und investieren in unsere Zukunft: Mit dem Aus- und Umbau unseres Filialnetzes können wir noch flexibler und schneller auf Trends reagieren und Schwerpunkte gezielt stärken,“ sagt Hervis-Geschäftsführer Werner Weber. Als Vorzeigebeispiele nennt Weber zwei neue Flagshipstores für Rad bzw. Outdoor in Wien und Innsbruck. Mit dem neuen Store im steirischen Weiz eröffnet ein weiterer Standort am 8. April seine Pforten. Derzeit betreibt Hervis 235 Sportfachmärkte in Österreich und Europa. Die Filialen erwirtschafteten im Vorjahr einen Umsatz von 470 Millionen Euro, um sieben Prozent weniger als 2019.

Im vergangenen Jahr hat sich der eCommerce-Umsatz bei Hervis im Vergleich zu 2019 übrigens mehr als verdoppelt, denn auf geänderte Kundenbedürfnisse und „Lockdown-Trends“ konnte der Sportfachmarkt flexibel reagieren. Store, Online und Mobile sind so verzahnt, dass Kundinnen und Kunden jederzeit auf jedem Kanal aus einem riesigen Sortiment wählen können. 

Veröffentlicht am

08.04.2021