Henkell Freixenet Austria Geschäftsführer Philipp Gattermayer

Prosit auf Marktführerschaft

Die Henkell Gruppe ist Marktführer nach den Akquisitionen von Freixenet und Mionetto.

Der Schaumweinproduzent Henkell-Freixenet ist Marktführer in Österreich (Nielsen 2019), Kupferberg Sekt ist mit 20 % die mengenmäßig größte Sektmarke und Henkell mit 15 % die wertmäßig größte Sektmarke - drei Gründe zum Anstoßen. Insgesamt konnte der Marktanteil auf knapp 40 % gesteigert werden. Der Gesamtmarkt wuchs 2019 um 5,8 %. Dabei konnte sich Henkell Freixenet Austria einen Löwenanteil sichern.

Henkell und Kupferberg führen abermals das Ranking der beliebtesten Schaumweine Österreichs an und haben den größten Anteil zum Bilanzergebnis beigetragen. So wurden 2019 hierzulande über 2,1 Mio. Flaschen Henkell Sekt im Handel gekauft – vom Pikkolo über das klassische 0,75 Liter-Format bis hin zur Doppel-Magnumflasche. Kupferberg im Pikkolo- und 0,75-Liter Format konnte sich über einen Absatz von knapp 3 Mio. Flaschen freuen. 

Konsumenten greifen vermehrt zum qualitativ höherwertigen Prosecco Spumante. Dieses Segment wächst um 18,2 %, während Prosecco Frizzante 11 % verliert. Mionetto Prosecco ist mit über 76 % der am schnellsten wachsende Premium Prosecco. Bei Freixenet Cava betrug der Zuwachs im Vorjahr über 19 %, der Absatz belief sich damit auf 532.000 Flaschen.

Wenn es um die Herkunft dieser beiden Schaumweine geht, ist der Wissensstand der Österreicher noch ausbaufähig – während jeder Zweite weiß, dass Prosecco aus Italien stammt, kann nur jeder Siebente Spanien als Herkunftsland des Cavas nennen. Von den Schaumweinsorten abseits des klassischen Sekts kann in Österreich vor allem Prosecco punkten: 46 % trinken ihn zumindest einmal jährlich, vor allem Frauen bevorzugen diesen italienischen Schaumwein sogar gegenüber Sekt. Cava ist noch ein Nischenprodukt – 8 % der Befragten haben diese spanische Sorte im Vorjahr konsumiert. „Cava ist in Österreich meist nur Kennerinnen und Kennern ein Begriff, auch wenn der Konsum im Steigen begriffen ist – wir wollen diesen Umstand mit gezielten Maßnahmen ändern“, führt Geschäftsführer Philipp Gattermayer aus.

Veröffentlicht am

14.02.2020