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Aktuelle Entwicklungen von Corona-Maßnahmen

Die Zufriedenheit von Corona-Maßnahmen steigt, dennoch gibt es Verbesserungsvorschläge.

Folgende Freie Verbände haben sich in Sachen Corona-Maßnahmen zusammengetan, um Maßnahmen bei Corona-Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft zu unterstreichen und an die Bundesregierung weiterzugeben: Handelsverband, Österreichische Hoteliervereinigung, Gewerbeverein, Senat der Wirtschaft und Forum EPU.

Was den Handel anbelangt, hat sich der Handelsverband für eine Senkung der Mehrwertsteuer von 20 auf 16% ausgesprochen. Mit ein Grund ist die Senkung der MwSt. in Deutschland, was zu einem gröberen Kaufabfluss führt. Durch die Mehrwertsteuersenkung in Deutschland sind nun viele österreichische eCommerce Händler, welche die bestehende Lieferschwelle von 100.000 Euro Umsatz pro Jahr nicht überschreiten, im Wettbewerb stark benachteiligt. Sie haben bisher die österreichische MwSt. auch an deutsche Kunden verrechnet.

"Um die mit 1. Juli entstandene Wettbewerbsverzerrung auszugleichen, verzichten nun immer mehr österreichische Onlinehändler freiwillig auf die Anwendung der Lieferschwelle, um den niedrigeren deutschen Umsatzsteuersatz verrechnen zu können. Das bedeutet einerseits ein Mehraufwand für die Händler, andererseits entgehen der österreichischen Volkswirtschaft auf einen Schlag Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Daher empfehlen wir eine unbürokratische Angleichung an Deutschland im Sinne eines harmonisierten Binnenmarktes", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Ein weiterer Dauerbrenner ist die Senkung der Lohnnebenkosten, um den Faktor Arbeit doppelt zu entlasten. Jenen, die einen Arbeitsplatz haben, muss mehr "netto" vom "brutto" bleiben, damit erstens der Konsum angekurbelt wird und es zweitens attraktiv ist, im Job zu bleiben.

Dank an Bundesregierung

Prinzipiell sprechen die Verbände Dank an die Bundesregierung aus, denn die Corona-Hilfen kommen an. Besser als noch vor einem Monat bewerten die Unternehmen laut einer aktuellen Studie der freien Wirtschaftsverbände die Bemühungen der Bundesregierung, den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie entgegenzutreten. Bewerteten bei der ersten Befragungswelle noch 67% der Betriebe die Maßnahmen als praxisfremd, wird etwa die neue degressive AfA von mehr als 40% der Unternehmen begrüßt, auch die Investitionsprämie wird von 35% der Betriebe sehr positiv angenommen.

 

Veröffentlicht am

18.07.2020