Hagleitner erweitert Consumer-Angebot

Hagleitner erweitert die erfolgreiche hagi Hygiene-Linie um ein Händedesinfekt-Gel, das geprüfte Krankenhausqualität und intensive Hautpflege vereint.

Der Einstieg von Hygiene-Profi Hagleitner in das Endverbrauchergeschäft kam im März 2020 wie gerufen. Denn aus Angst vor einer Ansteckung und weiteren Ausbreitung von Corona ist weltweit ein neues Bewusstsein für Hygiene entstanden, die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln hat sich in diesem Jahr verzehnfacht. Um die Nachfrage auch perspektivisch bedienen zu können, hat Hagleitner die Produktionskapazitäten aufgestockt und errichtet derzeit am Stammsitz in Zell am See sowohl ein zweites Chemiewerk als auch ein größeres Werk für die Produktion der Spender.

Nach der erfolgreichen Einführung der Consumer-Marke hagi im österreichischen LEH und DFH setzt Hagleitner jetzt noch eins drauf und erweitert das Angebot um ein neues Händedesinfekt-Gel, das geprüfte Krankenhausqualität und intensive Hautpflege vereint. Das dermatologisch getestete Gel soll verhindern, dass gerade im Winter durch häufiges Händewaschen und Desinfizieren die Haut austrocknet oder wund wird. „Auf dem Konsumentenmarkt gibt es unseren Nachforschungen zufolge bisher wenig Vergleichbares. Geprüfte Krankenhausqualität mit dermatologischem Gutachten war bisher kaum für Privatpersonen ausgelegt“, erklärt Markenverantwortliche Stefanie Hagleitner.

Desinfektion ohne Zusätze

Im Händedesinfekt-Gel befinden sich Bio-Alkohol, Rückfetter, Feuchthaltemittel und Gelbildner. Kerstin Heine ist Chemikerin bei Hagleitner: „Desinfektionserzeugnisse haben als Wirkverstärker mitunter Zusätze. Damit braucht es anteilsmäßig zwar weniger Alkohol, gerade für Kinder und Schwangere sind die Beigaben aber bedenklich. Manche stehen sogar in Verdacht, das Erbgut zu verändern und Krebs zu erregen. Beim Händedesinfekt-Gel fehlen Zusätze gänzlich, außerdem enthält es fast 20 % mehr Alkohol als handelsübliche Ware.“
Geprüft ist das neue Produkt gegen Bakterien, Pilze und Viren – neben dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützt es anerkannt genauso vor dem Norovirus sowie weiteren Erregern. Kennzeichnungsgemäß eignet sich das hagi Händedesinfekt-Gel auch für Schwangere sowie für Kinder ab drei Jahren (natürlich unter Aufsicht von Erwachsenen).

Hygiene-Profi aus Zell am See

Das Neuprodukt kommt wie gewohnt wahlweise im berührungslosen Akku- oder im handbetriebenen Pumpspender für unterwegs. Ist ein Nachfüller aufgebraucht, lässt er sich einfach tauschen. Sowohl die Abgabegeräte als auch ihr Inhalt entstehen am Firmensitz in Zell am See – hier wird geforscht, entwickelt und produziert. Über Vertriebsniederlassungen an 27 Standorten exportiert Hagleitner seine Profi- und Consumer-Produkte in 63 Länder weltweit. Im letzten Geschäftsjahr (bis März 2020) hat die Hagleitner-Gruppe mit 1.240 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 136,5 Mio. Euro erwirtschaftet, der Exportanteil liegt bei 47,2 %.

Kerstin Heine ist Chemikerin beim Hygiene-Spezialisten Hagleitner

Veröffentlicht am

13.11.2020