Freude über weitere Öffnungsschritte ab 10. Juni

Freude über weitere Öffnungsschritte ab 10. Juni

Die 3-G-Regeln sind weiterhin der Maßstab aller Dinge und die Maske bleibt vorerst noch aufrecht. Handel und Gastronomie erhalten Lockerungen.

Seit heute ist es fix: Die Corona-Maßnahmen in Handel und Gastronomie werden wieder lockerer ab 10. Juni. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird von 22 auf 24 Uhr ausgeweitet, der Mindestabstand von zwei auf einen Meter reduziert sowie die Quadratmeterregel im Handel sowie in Museen und im Sport- und Freizeitbereich von 20 auf 10 Quadratmeter pro Kunde halbiert. 

Der nächste logische Schritt wäre eine Änderung bei der Maskenpflicht ab 1. Juli.

"Wir freuen uns über diese Schritte, und wir hoffen, dass auch die Maskenpflicht ab 1. Juni gelockert wird. Die Politik muss nun den Sommer nutzen, um ein böses Erwachen im Herbst zu verhindern, indem ein klares Konzept der Branchendifferenzierung auf einem wissenschaftlichen Fundament aufbaut, das auch Planungssicherheit im Bereich der Hilfen vorsieht", so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes. Er sieht auch mit den Öffnungsschritten einen Schritt in Richtung Umsatzsteigerung von etwa 10%. "In besonders stark frequentierten Shops könnte die Reduktion auf 10 Quadratmeter pro Person eine Umsatzsteigerung von rund 20 % bewirken".

Die Reduzierung der Quadratmeterregelung von 20 auf zehn Quadratmeter ist eine erfreuliche Nachricht für den österreichischen Handel und ein weiterer Schritt in Richtung Normalität“ sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundesparte Handel in der WKÖ. „Die Änderung auf zehn Quadratmeter pro Kunde bringt wieder mehr Kundenfrequenz in die Geschäfte. Ein freier Zugang ohne langes Anstellen fördert für die Betriebe wichtige Impulskäufe“, so Trefelik. „Die Abhaltung von allen Märkten, unabhängig von ihrer Ausgestaltung als Gelegenheit- Wochen, oder Monatsmarkt, muss auch endlich erlaubt werden, um das Überleben von über 3.000 Markthändlern zu gewährleisten“, fordert Trefelik.

Veröffentlicht am

28.05.2021