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Dr. Oetker: So bäckt Österreich

Dr. Oetker: So bäckt Österreich

Die traditionelle Dr. Oetker-Backstudie kommt abermals zur Erkenntnis: die Österreicher backen gerne - in Lockdown-Zeiten noch viel mehr.

Wenn Backen vor einiger Zeit noch als spießig und bieder galt, so hat Corona alles verändert. In der jüngsten Dr. Oetker-Backstudie gaben 2600 Österreicher an, wie oft und gerne sie backen - wenig überraschend: die Beliebtheit des Backens ist gestiegen.
Die leeren Germ-Regale im Frühling, mit selbst gebackenem Brot gefüllte Instagram Feeds – es besteht kein Zweifel daran, dass in diesem Jahr wohl so viel wie lange nicht mehr gebacken wurde. Tatsächlich gibt ein Drittel der Befragten an, dass sie im Lockdown im Frühling häufiger gebacken haben als bisher – und immerhin fast ein Viertel aller Befragten will auch zukünftig dabeibleiben und hat das Backen als neues Hobby für sich entdeckt. Auffällig ist, dass besonders die jüngeren Befragten (bis 29 Jahre) Freude am Backen gefunden haben und rund ein Drittel dieser Altersgruppe will auch zukünftig mehr backen.

Aber was steckt hinter dieser Entwicklung? Die Motive sind vielfältig und liegen gleichzeitig auf der Hand: Man ging seltener einkaufen, also wurde das frische Gebäck ganz einfach selbst gemacht. Vor allem aber hat man einen selbst gemachten Kuchen auch einfach deshalb gemacht, um seinen Liebsten in diesen belastenden Wochen eine Freude zu machen – was sich im Übrigen kaum von einem „normalen“ Jahr unterscheidet. Auffällig ist dennoch, dass Rührschüssel, Knethaken & Co in die Hand genommen wurden, weil man mehr Zeit hatte, um sich produktiv zu fühlen, Stress abzubauen und sich abzulenken. Übrigens wurde auch schon in der letzten Finanzkrise öfter gebacken und mehr Puddingpulver gekauft: Denn gerade in unsicheren Zeiten greifen wir einfach gerne auf das Vertraute und Bewährte zurück.

Selber backen ist Ehrensache

Die Österreicher backen am liebsten selbst und verwenden vergleichsweise selten Backmischungen oder Fertigteige, um Zeit zu sparen. Am liebsten werden hierzulande ganz eindeutig Kuchen in allen Variationen gebacken. Trotz aller mehr oder weniger gehypten Trends und alternativen Ernährungsformen: Der Großteil der Österreicher mag es weiterhin klassisch: Gugelhupf, Marmorkuchen, Apfelkuchen, Biskuitroulade, Schokokuchen oder auch Muffins stehen ganz oben in unserer Gunst. Und auch eines ist spannend: Backen ist altersunabhängig. Und immer mehr geschlechterunanhängig. Fast drei Viertel der befragten Frauen geben an, zumindest monatlich etwas zu backen. Dennoch räumt die Backstudie mit dem Vorurteil auf, dass Männer Backmuffel seien: Immerhin zwei Drittel der befragten Männer geben an, monatlich zu backen! Männer backen aber durchaus anders und kneten überdurchschnittlich oft an einem Teig für Brot oder eine Pizza.

Auf Rezeptsuche

Während beim Kochen gut und gerne improvisiert wird, ist dies beim Backen nicht ganz so einfach – denn das richtige Verhältnis der Zutaten entscheidet über das Gelingen des Gebäcks. Dementsprechend große Bedeutung kommt beim Backen den Rezepten zu, von denen auch nur selten abgewichen wird. Mittlerweile dient das Internet als wichtigste Quelle für Rezepte, gefolgt von Empfehlungen aus der Familie und Rezeptbüchern. Jüngere wie auch Ältere setzen dabei vor allem auf bekannte und bewährte Rezepte, wobei erstere etwas neugieriger sind und überdurchschnittlich oft auch neue Rezepte ausprobieren. Dass sich die Mediennutzung der Jungen bei der Rezeptsuche widerspiegelt, überrascht nicht: Zwei Drittel der jungen Bäcker suchen Rezepte online, dabei kommt neben klassischen Rezept-Websites und Google auch YouTube, Pinterest, Instagram und Blogs zunehmend mehr Bedeutung zu – während Facebook als Rezeptquelle weniger wichtig wurde. Immerhin geben knapp 8% der unter 29jährigen an, auch TikTok als Quelle für Rezepte zu nutzen. Wenn dann aber doch mal etwas schief geht oder nicht gelingt, geht für die Jüngeren aber nichts über einen Rat von Oma, Mama oder Tante (55%) – da können weder Google (29%) noch YouTube (11%) auch nur annähernd mithalten.

Das Verzieren mit Streuseln, Glasuren, Zuckerschriften & Co ist ganz klar die Kür beim Selberbacken. Dekoriert wird meist nur dann, wenn Lust und Zeit dafür vorhanden sind, um dem Gebäck mit einer individuellen Note den letzten Schliff zu geben. Geburtstagstorten und Weihnachtskekse werden besonders gerne dekoriert. Für immerhin ein Fünftel der unter 30-Jährigen ist das Dekorieren sogar das Schönste am Backen. Überdurchschnittlich gerne dekorieren auch Haushalte mit Kindern, denn damit können wohl auch die Kleinen wunderbar ins Backen eingebunden werden. Immerhin: 15% aller Befragten geben an, dass sie mit dem Dekorieren kleine Schönheitsfehler des Gebäcks vertuschen wollen.

Dr. Oetker ist im Rahmen der kommenden Saison eine Kooperation mit dem Generationencafé Vollpension in Wien eingegangen. Das Video mit Frau Marianne sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Dr. Oetker/Vollpension

Die häufigsten Backanlässe
Backen in Corona
Weihnachtsbäckerei
Dr. Oetker Geschäftsführer Dr. Manfred Reichmann

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Veröffentlicht am

25.11.2020