Too good to go kommt nach Österreich

Good to know "too good to go"

Essen retten und die Lebensmittelverschwendung dabei bekämpfen, das ist das Ziel der neuen APP.

Lebensmittelverschwendung ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sie ruft auch ein ungutes Gefühl bei vielen Konsumenten hervor. Dennoch wird 1/3 der Lebensmittel einfach weggeschmissen und damit unnötiges CO2 verbraucht. Nun startet auch in Österreich eine neue App mit dem Namen "Too good to go", über die man diese Verschwendung eindämmen kann. 

Georg Strasser, Country Manager von Too Good To Go Österreich: „Das ist als würde man den Supermarkt nach einem Wocheneinkauf mit drei Sackerl voller Lebensmittel verlassen. Und bevor man nach Hause kommt, wirft man ein Sackerl in den nächsten Mistkübel. Genau so ist das auf globaler Ebene – eines von drei Lebensmittel landet im Müll! Das hat weitreichende Folgen. Pro Kilo nicht verzehrtem Brot werden etwa 1.000 Liter Wasser verschwendet und es wird zusätzlich viel unnötiges CO2 freigesetzt. Die Lebensmittelverschwendung ist für 8% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das macht deutlich, welche Verantwortung wir alle haben. Mit Too Good To Go wollen wir hier einen spürbaren Impuls setzen.“

Das Unternehmen startete in Dänemark und funktioniert einfach: Too Good To Go bietet eine nachhaltige Lösung, von der die Partnerbetriebe, die Konsumenten als Endverbraucher und die Umwelt profitieren. Die App ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer zu verkaufen. 

Georg Strasser: „Unsere Partnerbetriebe haben am Ende des Tages überschüssige Lebensmittel, die sie nicht verkaufen können, die aber noch vollkommen genießbar sind. Diese Produkte, beispielsweise Obst, Gemüse, Brot, Snacks, Milchprodukte oder Feinkostartikel, geben sie in das Überraschungssackerl von Too Good To Go.” Über die App können Nutzer dann auswählen, von welchem Betrieb sie Lebensmittel retten wollen und bezahlen über die App nur etwa ein Drittel des tatsächlichen Wertes des Sackerlinhalts. Dann holen sie sich ihr Überraschungssackerl während eines vereinbarten Zeitfensters direkt beim Betrieb ab. 

Natürlich können die Betriebe vorab nicht genau wissen, welche Produkte übrigbleiben werden, denn auch die beste Planung kann nicht vorhersagen, was am Ende des Tages nicht mehr verkauft wird. Dafür gibt es das „Too Good To Go Überraschungssackerl“. Der Inhalt des Sackerls ist also nicht nur eine gute Tat, sondern auch eine Überraschung für die Kunden.

Partnerbetriebe, die in Österreich von der ersten Stunde an dabei sind, sind beispielsweise CupCakes Wien, Dean&David, Adamah, das Ulrich und diverse Bio-Läden.

Veröffentlicht am

30.08.2019