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Monat der Mundgesundheit

Monat der Mundgesundheit

Colgate Palmolive GABA und Experten klären über Zahnpflege im besonderen bei Kindern im Vorschulalter auf.

Seit 16 Jahren ruft CP GABA den September zum „Monat der Mundgesundheit“ aus. Heuer steht die österreichweite Initiative ganzim Zeichen der Kinder. 

Ulrich Gröger, Leiter der CP GABA Zweigniederlassung Österreich: „Wir engagieren uns seit Jahren dafür, dass die österreichische Bevölkerung über Zahnprophylaxe aufgeklärt wird. Die Kinder liegen uns besonders amHerzen.“ Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs D-A-CH bei Colgate-Palmolive Services CEW ergänzt: „Unsere Forschungsetzt alles daran, die Bedürfnisse von Kinderzähnen in den unterschiedlichen Altersstadien zu erfassen und entsprechende Produktezu entwickeln.“

Erfreulicherweise zeigen die Ergebnisse der Länder- Zahnstatuserhebungen insgesamt eine stetige Verbesserung der Mundgesundheit der Sechs- und Zwölfjährigen in Österreich. Das WHO- Ziel „Kariesfreiheit bei 80% der Sechsjährigen bis 2020“ wird dennoch nicht erfüllt werden. Derzeit ist gut die Hälfte der Sechs- bis Siebenjährigen kariesfrei. International ist die frühkindliche Karies eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kleinkind- und Vorschulalter, die fünf Mal häufiger als Asthma und sieben Mal öfter als Heuschnupfen vorkommt. Sie kann wegen ihres raschen Verlaufs zur völligen Zerstörung des Milchgebisses führen.

„Die frühkindliche Karies wird in drei Schweregrade unterteilt. Was anfänglich mit einer leichten Demineralisation und kreidig-weißen Arealen beginnt, führt weiter zur Zerstörung der Zahnsubstanz. Erste Veränderungen sind oft schon im ersten Lebensjahr zu beobachten und entsprechend ihrer Durchbruchsfolge sind im zweiten und dritten Lebensjahr auch die Mahl- und Eckzähne betroffen. Insofern ist die frühkindliche Karies als eine äußerst aggressive Form zu werten“, erklärtUniv.-Prof. Dr. Katrin Bekes.

Prophylaxereferent Dr. Wolfgang Kopp weist auf die komplexen Risikofaktoren frühkindlicher Karies hin. In erster Linie sind die Eltern gefragt, ihrer wichtigen Rolle in der Pflege und Gesundheitserziehung nachzukommen. Ein Hauptrisiko ist ein zu häufiges Nuckeln zuckerhaltiger Säfte und Tees, da die Bakterien in den Zahnbelägen sich von Zucker ernähren und Milchsäure produzieren, die die Zahnhartsubstanz zerstört –wodurch schließlich Karies entsteht.

Vorzeitiger Milchzahnverlust mit Folgen

Bei Milchzähnen sind der Schmelz und das Dentin dünner und geringer mineralisiert als die Zahnsubstanz der bleibenden Zähne. Dementsprechend kann eine Zerstörung viel schneller voranschreiten.Kopp: „Manche Eltern unterliegen nach wir vor dem Irrtum, es sei einerlei sich um das Milchgebiss ihrer Kinder zu kümmern, fallen diese Zähne ohnedies aus und neue kommen nach. Wir wissen jedoch, dass ein vorzeitiger Milchzahnverlust negative Folgen für die spätere Gebissentwicklung hat, da Milchzähne eine Platzhalterfunktion für bleibende Zähne haben. Ganz zu schweigen von den schmerzlichen und traumatisierenden Erlebnissen für die kleinen Kinder.“

Die Zahnärztekammer fordert zudem seit langem die Aufnahme einer zahnärztlichen Untersuchung in den Mutter-Kind-Pass. So könnte zum einen die wichtige Aufklärung und Sensibilisierung für die Zahngesundheit des Kindes vom ersten Zahn an erfolgen, aber auch eine wertvolle Vorsorge für die werdende Mutter betrieben werden. Karies als übertragbare Infektionskrankheit muss in den Köpfen noch stärker verankert werden.

 

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geschrieben am

24.08.2018