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Ja! Natürlich Klima-Studie: v.l.: Natalie Lehner (Expertin für Lebensmittel und Landwirtschaft Greenpeace), Thomas Lindenthal (Studienleiter FiBl) und Andreas Steidl (Geschäftsführer und Agrarexperte Ja! Natürlich)

Bio-Ernährung spart Millionen Tonnen CO2 ein

Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, wie durch biologische und gesunde Ernährung jährlich bis zu 5,3 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden können.

Ja! Natürlich, Greenpeace und das Forschungsinstitut FiBL stellen fest: mit der richtigen Ernährung kann man Tonnen an CO2 einsparen. Wie geht das?

Konkret können durch eine gesunde und fleischreduzierte Bio-Ernährung in Österreich bis zu 5,3 Millionen Tonnen an Emissionen jährlich eingespart werden – das sind 40 % aller ernährungsbedingten Treibhausgase und entspricht den jährlichen Emissionen von Tirol. Für die Studie wurden die Treibhausgas­emissionen von Produkten aus biologischer, konventioneller sowie regionaler Produktion berechnet. Der Warencheck belegt: Konventionelle Produkte weisen, selbst wenn sie aus regionaler Produktion stammen, eine schlechtere Klimabilanz auf als Bio-Produkte. Die Bio-Produkte schneiden durchschnittlich 25 Prozent besser ab, als die Konventionellen. Sind die Bio-Lebensmittel auch regional produziert, verbessert sich dieser Wert auf 31 %. Greenpeace fordert daher von Landwirtschaftsministerin Köstinger einen Ausbau der Bio-Landwirtschaft auf 40 % und eine Reduktion von Fleischproduktion und -konsum um 50 % bis 2030. "Nur so können wir unsere Ernährung und Landwirtschaft klimafreundlich gestalten und eine regionale Versorgungssicherheit gewährleisten”, sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Natalie Lehner.

"Die Botschaft ist sehr klar: jeder kann Klimaschutz am Teller betreiben, indem er vermehrt zu Bio-Lebensmitteln aus Österreich greift“, kommentiert Ja! Natürlich Geschäftsführerin Klaudia Atzmüller das Studienergebnis.

„Klimafreundliche Ernährung bedeutet vor allem die Reduktion des Fleischkonsums und der Lebensmittelabfälle sowie der verstärkte Konsum von Biolebensmittel bzw. eine Bioernährung. Der Biolandbau bewirtschaftet die Flächen deutlich klimafreundlicher und nachhaltiger, was zentral ist für eine dauerhafte und krisenrobuste Lebensmittelversorgung. Dies muss in enger Verbindung mit einem nachhaltigen und gesunden Ernährungsstil stehen“, erklärt Studienautor Thomas Lindenthal vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) anlässlich der Präsentation der Studienergebnisse in Wien.
 

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Veröffentlicht am

18.11.2021