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v.l.n.r.: Katharina Mühl (Glücksbotschafterin und Mentalcoach), Elke Wilgmann (Vorstand Consumer BMÖ) und Stefan Schiel (Managing Director marketmind) bei der Präsentation des Billa Österreich Report 2021.

Billa-Report: Besser als erwartet

Zum zweiten Mal streckt man bei Billa ganz intensiv seine Fühler aus und schaut, was den Konsumenten bewegt.

Umgesetzt wird der Billa-Report abermals von marketmind und präsentiert von Stefan Schiel, Managing Director marketmind. Befragt wurden im Zeitraum 26.11. bis 18.12. 2020 rund 3000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren - eine der größten Studien in diesem Zusammenhang also. Billa zieht aus diesen Ergebnissen den Sukkus für den Umgang mit seinen Kunden. Dementsprechend wichtig ist der Report für den Lebensmittelhändler, der sowieso zur Zeit mit seinem Image zu kämpfen hat, nachdem er Merkur zu Billa plus machen möchte.

Dazu meinet Elke Wilgmann, BMÖ Vorstand Consumer in Kürze: "Wir wechseln zwar das Schild außen, aber innen drinnen bleibt das Merkur-Leistungsniveau, sowie die Produktqualitäten, das Angebot und die Mitarbeiter erhalten". Konkret gibt Rewe Österreich 2,5 Mrd. Euro für heimische Produkte aus, man sieht also, dass das regionale Sortiment sehr stark ausgeprägt ist. Das bekannte Regional-Regal ist nicht nur eine Sonderplatzierung für verschiedene österreichische Sortimente, sondern es wird auch innerhalb der Warengruppen besonders gekennzeichnete heimische Produkte geben. In den Kurrantpreis wird man - wie schon lange gepredigt - investieren. Und das auch nun bei regionalen Waren.

Und auch Ja! Natürlich bekommt einen Partner: Billa Bio - retailreport.at hat bereits berichtet. Das Sortiment umfasst aktuell rund 135 Produkte und wird stetig erweitert. Es ist derzeit in 1100 Filialen (Billa und Merkur) und im Online Shop erhältlich. „Bio nimmt bei Billa seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert ein. So verbindet Ja! Natürlich, der österreichische Bio-Pionier, seit über 27 Jahren Genuss mit hoher Qualität und ganzheitlicher Verantwortung für Mensch, Tier, Umwelt und Natur, und hat sich zur Top-Bio-Marke im heimischen Lebensmittelhandel entwickelt. Da wir aber noch viel Potential in diesem Bereich sehen und unser Angebot für unsere Kunden noch weiter ausbauen möchten, war es an der Zeit für eine zweite Bio-Eigenmarke. Beide Marken ergänzen sich ideal: Ja! Natürlich bietet bereits eine unheimlich große Bio-Vielfalt – hervorzuheben ist hier sicherlich der Frischebereich – und insbesondere im Trockensortiment und bei den Convenience-Produkten wird diese breite Auswahl jetzt durch ‚Billa Bio‘ sinnvoll erweitert“, ist Elke Wilgmann überzeugt. 

Die Ergebnisse in Kürze

Den Menschen im Land geht es besser als erwartet, wie ein Blick auf den Wohlfühl-Index zeigt: So kommt Österreich 2020 auf 60,7 von 100 Wohlfühl-Punkten (2019: 64,4 Punkte). Ermittelt wird dieser Wert anhand eines statistischen Modells unter Einbeziehung der Einflussstärken aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Demnach hat der Lebenssinn – dazu zählen Ziele, Glaube und Werte – den stärksten Einfluss (17 %) auf das Wohlfühlen. Aber auch Alltagstätigkeiten, der Job sowie Liebe und Familie prägen diesen Wert. Freizeit und Hobbys (-2,8 Punkte) sowie körperliche Fitness und Gesundheit (-2,6 Punkte) haben an Bedeutung verloren, wohingegen der Bereich Ernährung (+2,5 Punkte) am meisten an Einfluss gewonnen hat.

Und obwohl das Wohlbefinden im Jahresvergleich insgesamt leicht gesunken ist, nehmen die Österreicher ihre persönliche Stimmung um einiges positiver wahr als die der anderen. Während man sich selbst als eher optimistisch und lebensfrohsieht, werden die Mitmenschen vornehmlich als voller Sorgen, unzufrieden und wütend empfunden.

Geborgenheit und Zufriedenheit finden die Menschen hierzulande vor allem in der Familie und ihren Partnerschaften – jenen Lebensbereichen mit den meisten Wohlfühlpunkten (67 und 64 Punkte). Doch auch hier, wie in allen anderen Bereichen ihres Lebens, fühlen sich die Österreicher laut Stefan Schiel, Managing Director bei marketmind, weniger wohl als noch im Vorjahr: „Das Ergebnis ist angesichts der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Einschränkungen und Herausforderungen keine große Überraschung. Man sieht ganz klar, wo es die größten Einschnitte gibt, nämlich in der Freizeit und im Freundeskreis – hier ging das Wohlbefinden um 11 respektive 6 Punkte und damit am stärksten zurück. Die Freizeit aber auch körperliche Fitness und Gesundheit liegen am untersten Ende der Skala.“ 

Lebenszufriedenheit steigt mit dem Alter, Jungen macht Corona eher zu schaffen

Am wohlsten in ihrem Leben fühlen sich Personen zwischen 50 und 65 Jahren. Sie erreichen einen Wohlfühl-Index von 64,6 Punkten (-2,7 Punkte) und liegen damit deutlich über dem Österreich-Schnitt. Während die Lebenszufriedenheit mit dem Alter steigt, finden sich die 18- bis 29-Jährigen mit 56,5 Punkten (-6 Punkte) am untersten Ende der Skala wieder. Sie sind es, die die Corona-Maßnahmen am meisten spüren, was sich im Rückgang des Wohlbefindens in den Bereichen Freizeit (-13 Punkte), Alltagstätigkeiten (-9 Punkte) und Freundeskreis (-8 Punkte) deutlich zeigt. Herausfordernde Zeiten sind es zudem für Auszubildende. Sie liegen bei 56 Punkten (-6,4 Punkte) und fühlen sich verstärkt gestresst, demotiviert, angespannt und voller Sorgen.

Mehr Sorgen um die Wirtschaft und Gesundheit anderer, als um sich selbst

In unsicheren Zeiten wie diesen beunruhigt die Österreicher die wirtschaftliche Lage im Land am meisten (2020: 57 % vs. 2019: 22 %). Dahinter folgt die Sorge um Konflikte in der Welt (2020: 47 % vs. 2019: 46 %) sowie um Geld und Finanzen (2020: 39 % vs. 2019: 43 %). Erstaunlich ist, dass die Menschen um ihre Gesundheit vergleichsweise wenig besorgt sind (33 %) und sich diese Stimmung auch im Jahresvergleich nicht verändert hat. Doch sind die Österreicher voller Empathie und Mitgefühl – das zeigt sich an der Tatsache, dass die Sorge um die Gesundheit anderer Menschen in den Fokus gerückt ist (2020: 39 % vs. 2019: 31 %) und eindeutig vor der Sorge um die eigene Gesundheit liegt. Während Personen über 50 eher um die Wirtschaft und ihre Gesundheit besorgt sind, machen sich die 18- bis 29-Jährigen um Ausbildung und Freundschaften mehr Gedanken.

Fokus auf das Wesentliche: Es sind die kleinen Freudenmomente, die zählen

Danach gefragt, welche Dinge und Momente ihnen im Leben die meiste Freude bereiten, stehen Familie (27 %) und Freunde (17 %) für die Österreicher klar an erster Stelle. Bewegung und Aktivität, die Natur, Zeit mit der Familie, Gespräche und das eigene Zuhause gewinnen in Folge der Corona-Pandemie im Jahresvergleich an Bedeutung. Unterschiede zeigen sich auch hier wieder zwischen den Altersgruppen: Während für die Österreicher bis 29 Jahre eine erfüllende und zugleich erfolgreiche Arbeit, Selbstverwirklichung und Reisen weitere relevante Faktoren für ihr Wohlfühlbefinden sind, sind der Generation 50+ Gesundheit sowie soziale und finanzielle Sicherheit wichtiger.

Zukunftswünsche: Verpasstes nachholen, das Leben genießen und respektvolles Miteinander

Die aktuellen Einschränkungen beflügeln den Wunsch der Österreicher künftig Verpasstes nachholen zu wollen. Den Lebensbereichen mit dem geringsten Wohlbefinden – also Freizeit sowie körperliche Fitness und Gesundheit – soll, sobald es wieder möglich ist, mehr Zeit gewidmet werden. 64 % der Befragten möchten ihre freien Momente wieder mehr auskosten, 66 % mehr in Fitness und Gesundheit investieren.

Nicht gerüttelt hat Corona an den Lebensträumen der Österreicher: Gefragt nach Wünschen und Zielen sagen mehr als die Hälfte, dass sie das Leben bewusster genießen möchten (54 %). 4 von 10 würden gerne ferne Länder bereisen und fremde Kulturen entdecken (45 %) bzw. Gewicht abnehmen (41 %). Hätten sie einen speziellen Wunsch frei, würden 16 % am liebsten ihre Wohnsituation ändern (2019: 10 %), 15 % hätten gerne mehr Geld (2019: 11 %) und ebenfalls 15 % möchten gesund bleiben (2019: 17 %). Neu hinzugekommen ist der Wunsch, Corona erfolgreich zu bekämpfen bzw. zur Normalität zurückzukehren (13 %) sowie das Streben nach einem respektvollen Miteinander (5 %).

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Veröffentlicht am

13.02.2021