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v.l.: Elke Wilgmann, Vorständin Consumer Billa, und Stefan Schiel, Managing Director marketmind, präsentierten die Ergebnisse des aktuellen Billa Österreich Reports 2022

Billa Österreich Report #3

Der Billa Österreich Report wurde zum dritten Mal durchgeführt und beschäftigt sich intensiv mit dem Verhalten der Verbraucher.

In kurzer Zusammenfassung beschreibt der Billa Österreich Report den aktuellen Zustand der Konsumenten und ist deshalb wichtig für den Händler um zu wissen, wie die Kunden ticken und was sie in den Märkten erwarten. Kurz zusammengefasst: das Wohlbefinden 2021 lag etwa auf Niveau des Vorjahres – 61 von 100 Punkte auf der Wohlfühl-Skala (2020: 60,7; 2019: 64,4). Im Bundesländer-Ranking ist Salzburg die neue Wohlfühloase, dicht gefolgt von Kärnten, Steiermark und Tirol, Wien ist heuer Schlusslicht.

Die Freude an Hobbys steigt, im Familien- und Freundeskreis fühlt man sich am wohlsten. Den 50- bis 65-Jährigen geht es am besten, doch die 18- bis 29-Jährigen gewinnen am meisten zurück, vor allem in der Freizeit, im Freundeskreis und in der Liebe. Die größte Sorge hat man um die politische Lage im Land, die individuelle Situation belastet weniger. 

Wie wird gekocht?

Der Genuss von selbst gekochtem Essen hat für sieben von zehn Österreichern (69 %) einen starken Einfluss auf das Wohlbefinden. Und dass es sich mit gutem Gewissen einfach besser genießen lässt, zeigt der Umstand, dass sich für rund die Hälfte der Befragten auch der Kauf von regionalen (53 %) sowie Tierwohl-Produkten (50 %) auf das Wohlbefinden auswirkt.

Insgesamt kochen fast zwei Drittel (60 %) der Österreicher gerne. Dabei schätzt rund die Hälfte der Befragten (51 %) ihre Kochkünste als (sehr) gut ein. Mit Kochen werden vor allem Werte wie Genuss (82 %), Lebensqualität (73 %), Gesundheit (70 %), Familie (68 %), Wohlbefinden (64 %) aber auch Kreativität (59 %) und Spaß (56 %) verbunden. Die Speisenzubereitung ist in Österreich weiterhin eine stark weibliche Domäne: 46 % der Frauen (Männer: 13 %) sind hauptsächlich dafür verantwortlich. Beim Kochen oder schon beim Einkauf der Zutaten achten die Österreicher besonders auf Frische (75 %), Saisonalität (69 %) und Regionalität (67 %). Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung (65 %) und Tierwohl (65 %) spielen ebenso eine wichtige Rolle. Bio-Lebensmittel sind für 54 % wesentlich. Beim Thema Regionalität wird vor allem bei Frischeprodukten wie Obst, Gemüse und Fleisch (78 %) auf die Herkunft geachtet. 76 % finden es wichtig, dass das Fleisch zu 100 % aus Österreich stammt.

Wirft man einen Blick in die Kochtöpfe, so zeigt sich, dass heimische, traditionelle Küche klarer Favorit ist (81 %), gefolgt von italienischer (63 %) und mediterraner Küche (53 %). Beim Großteil der Befragten (64 %) werden sowohl Fleisch, Fisch als auch vegetarische Gerichte zubereitet, bei 19 % hauptsächlich Fleischgerichte und bei 15 % überwiegend vegetarische und vegane Speisen. Während 28 % der Männer vornehmlich Fleisch kochen (Frauen: 14 %), bevorzugen 20 % der Frauen vegetarische oder vegane Gerichte (Männer: 10 %). In der Generation der 18- bis 29-Jährigen gibt es eine deutlich höhere Präferenz für vegetarische und vegane Speisen (28 %; 50- bis 65-Jährige: 9 %). Im Schnitt kommt bei Herrn und Frau Österreicher an drei von sieben Tagen ein gekochtes Fleischgericht auf den Tisch.

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Veröffentlicht am

11.01.2022