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ARA Studie: Großes Potenzial bei Mülltrennung im Unterwegskonsum

ARA: Großes Potenzial bei Mülltrennung "unterwegs"

die ARA initiierte gemeinsam mit dem IHS in Krems, Steyr und Leoben eine Nudging-Studie zum Sammelverhalten im Außer-Haus-Bereich.

Untersucht wurde im Rahmen der Studie die Beeinflussung der Sammelquote und des Litterings durch Behälter für die getrennte Verpackungssammlung im öffentlichen Raum. Das Ergebnis: „Anstupsen“ funktioniert.

Zusätzliche und auffällig designte Sammelbehälter verringern Littering und verbessern die Mülltrennung. Diese gewonnen Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie sollen Österreich bei Maßnahmen zur Erreichung der Ziele des EU-Kreislaufwirtschaftspakets unterstützen. Denn: Es fällt an öffentlichen Plätzen wertvoller Verpackungsabfall aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterial an, der direkt für das Recycling genutzt werden kann. Behälter für Mülltrennung im öffentlichen Raum verbessern insgesamt die Sammlung von Verpackungen. Stehen nur Restmüllbehälter zur Verfügung, dann enthält dieser Abfall durchschnittlich 22 % an wertvollem Verpackungsabfall aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterial, die damit größtenteils für das Recycling verloren sind. Durch den gezielten Einsatz von Behältern für die getrennte Sammlung lässt sich dieses Potenzial nutzen, das besonders hoch in Fußgängerzonen und in der Nähe von Gastronomiebetrieben ist. Durchschnittlich befanden sich im Versuchszeitraum rund 64 % korrekt getrennte Verpackungen in den Sammelbehältern.

„Wir wollen jede Verpackung zurück für das Recycling. Dabei herrscht im Unterwegsmarkt großes Potenzial, Verpackungsabfall als Sekundärrohstoff in den Recyclingkreislauf zurückzuführen“, erklärt ARA Vorstand Christoph Scharff das übergeordnete Ziel der Studie. 

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Veröffentlicht am

17.03.2022