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Dr. Harald Hauke (li.) und Dr. Christoph Scharff, ARA Vorstände

ARA: wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

Der Zuspruch der ÖsterreicherInnen zur getrennten Verpackungssammlung ist ungebrochen hoch.

Die ARA meldet erfreuliche Zahlen: Mit 531.960 Tonnen Verpackungen und Altpapier erreicht die getrennte Sammlung im ersten Halbjahr 2021 genau das bereits hohe Niveau des Vorjahres. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 302.000 Tonnen Altpapier gesammelt – ein Anstieg um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach deutlichen Rückgängen in den Monaten Jänner und Februar aufgrund des Lockdowns, nahm die Sammlung bis Juni im Vergleich zum Vorjahr wieder zu. Die Sammelmenge im Bereich der Leichtverpackungen (überwiegend Kunststoffverpackungen) hielt mit 89.000 Tonnen in etwa das Vorjahresergebnis (minus 0,1 %).

Rückläufige Sammelmengen sind bei Metallverpackungen und Glas zu verzeichnen. Die Gründe liegen bei beiden Packstoffen im geänderten Einkaufsverhalten im Vergleichszeitraum 2020 zu Beginn der Pandemie: Hamsterkäufe von Lebensmitteln in Konserven und Glasverpackungen und die anschließende Entsorgung der Verpackungen sorgten 2020 für ein außerordentliches Sammelplus. Das erste Halbjahr 2021 hat sich auf dem Durchschnittsniveau der letzten Jahre eingependelt. Bei den Metallverpackungen wurden deshalb im ersten Halbjahr 2021 mit 16.000 Tonnen 1,3 % weniger gesammelt. Die Sammelmengen von Glas verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 % auf 125.000 Tonnen. In diesem Bereich war der Lockdown in den Tourismusgebieten Anfang des Jahres stark zu spüren.

Die Mengen sind deshalb so positiv zu bewerten, da "man in diesem Zusammenhang nicht vergessen darf, dass die erfolgreiche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft untrennbar mit dem Sammelverhalten jedes und jeder Einzelnen verbunden ist“, so ARA Vorstand Harald Hauke.

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Veröffentlicht am

28.07.2021