Amazon schafft mit der Website-Rubrik Amazon Kleine Unternehmen eine Bühne für Unternehmen aus Österreich

Amazön?

Amazon schafft mit der Website-Rubrik "Amazon Kleine Unternehmen" eine Bühne für Unternehmen aus Österreich.

Gerade in Krisenzeiten wie etwa bei COVID 19 sehnen sich die Menschen nach Sicherheit, Nähe, regionalen und lokalen Produkten, von denen sie wissen, woher sie kommen. Das müssen auch große Online-Händler einsehen, akzeptieren und darauf reagieren. Amazon tut es.
In der Website-Rubrik Amazon Kleine Unternehmen finden Kunden ausschließlich Produkte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus Österreich und Deutschland und können das Angebot nach Region oder nach Produktkategorie durchstöbern – ganz bequem von der Couch aus und mit allen Vorteilen, die sie von Amazon kennen und schätzen. 

KMUs im Fokus

Gerade die kleinen Unternehmen sind es, die die regionalen Produkte herstellen: von Kopf bis Fuß mit Herz und Hirn. Deshalb werden die KMUs hier besonders unterstützt.

Amazon bietet Kunden mit der Österreich-Kategorie auf Amazon Kleine Unternehmen deshalb eine Möglichkeit, gezielt Produkte von österreichischen KMU zu entdecken und diese in herausfordernden Zeiten zu unterstützen. 
Bereits vor fast zwanzig Jahren hat Amazon Unternehmen erstmals dazu eingeladen, ihre Waren über Amazon zu verkaufen. Mittlerweile stammt deutlich mehr als die Hälfte der über Amazon verkauften Produkte von solchen unabhängigen Drittanbietern.

Einige der Betriebe sind zum Beispiel J.Hornig mit dem Kaffee aus der Grazer Rösterei, claro mit dem nachhaltigen Geschirrspülmittel, aber auch Kosmetikerin Astrid Reichhold-Hahn mit ihrer eigenen Pflegeline „Dermipura Fünfsinne“.

Unternehmerinnen bei Amazon

Die Niederösterreicherin Astrid Reichhold-Hahn vertreibt ihre Kosmetiklinie ‚Dermipura‘ online über Amazon sowie in ihrem Kosmetikstudio. Die zweifache Mutter suchte für sich und ihre Kundinnen vergeblich nach geeigneten Pflegeprodukten, die sowohl bei unreiner Haut, als auch gegen Hautalterung helfen. Schließlich hat sie selbst begonnen, hochwirksame Salben und Cremes in ihrem Kosmetikstudio herzustellen: „Meine Linie ist nicht in einer Marketingabteilung entstanden, sondern ich habe die Wünsche meiner Kundinnen umgesetzt und ausgewählte, hochwirksame Produkte entwickelt, die mit wenig Aufwand ein sichtbares Ergebnis bringen. Kurz gesagt: Alltagstaugliche Kosmetik für Frauen, die keine Wissenschaft aus ihrer Pflege machen möchten. Weil ich damit so gute Erfolge hatte, habe ich mir ein Kosmetiklabor gesucht, dass meine Cremen nach meinen Ideen herstellt.“ Für ihre Kosmetiklinie verwendet sie keine tierischen oder seltenen pflanzlichen Inhaltsstoffe. Die Verpackungen lässt sie gegen eine Gebühr recyceln und sie möchte so bald wie möglich ausschließlich recyceltes Plastik verwenden, was in der momentanen Größenordnung noch zu kostspielig wäre

„Mein bisher größter Erfolg ist, dass meine Produkte als absolute No-Name-Marke so gut aufgenommen wurden ich viele zufriedene Wiederkäuferinnen habe. Misserfolge gibt es immer wieder, aber zum Glück nichts Schwerwiegendes. Das gehört für mich dazu und ich möchte mich davon nicht unterkriegen lassen!“ sagt die Unternehmerin. Seit drei Jahren verkauft Astrid Reichhold nun bei Amazon: „Sobald meine Produkte online waren, ist es recht schnell mit den ersten Verkäufen gegangen.“ Gerade im letzten Jahr, als ihr Kosmetikstudio immer wieder schließen musste, war der Verkauf über Amazon ein kritisches Standbein, um die schwierige Zeit zu meistern. Ihr eigener Online-Shop soll noch 2021 folgen.  

Für andere Frauen, die daran denken, eine Geschäftsidee umzusetzen, hat sie vor allem 2 Tipps:

  • „Ohne Hilfe geht es oft nicht! Man darf nicht zu stolz sein und denken, dass man alles selbst schaffen muss. Ohne Hilfe der Großeltern und meinen Mann hätte ich beispielsweise mit zwei kleinen Kindern keine Möglichkeit gehabt „nebenbei“ etwas aufzubauen.“
  • „Nicht zu früh aufgeben! Lieber regelmäßig kleine Schritte gehen als gar keine. Ich habe vielleicht eine Stunde am Tag in der ich etwas für mein ,Businessbaby‘ machen kann. Ich komme nur langsam voran, aber das ist besser als gar nicht voran zu kommen!“

Aktuell verkaufen tausende österreichische Unternehmen ihre Produkte über Amazon. Dank der erhöhten Sichtbarkeit wird besonders kleinen Betrieben eine zusätzliche Chance geboten, neues Wachstumspotenzial zu erschließen: bereits zwischen Juni 2019 und Mai 2020 verkauften österreichische KMU 13 Millionen Produkte über Amazon – das sind 2 Millionen Produkte mehr als im Vorjahr, was einem Zuwachs von 18 % entspricht. Außerdem zeigt sich, dass österreichische Unternehmen Amazon als Tor zur Welt nutzen: Im Krisenjahr 2020 haben österreichische KMU mithilfe von Amazon über 85% ihres Umsatzes durch Verkäufe ins Ausland erwirtschaftet. Unternehmen profitieren somit insbesondere von den Exportchancen, die eine Partnerschaft mit Amazon mit sich bringt.

Veröffentlicht am

07.04.2021