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Adeg-Dorflebenreport: v.l.: Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier, Adeg Vorstandssprecher Brian Beck, Gemeindebund-Vizepräsidentin Sonja Ottenbacher, Karin Scaria-Braunstein (Universitätsassistentin am Institut für Soziologie an der Universität Graz) und Adeg Kaufmann Markus Haferl.

Adeg: Verwirklichung am Land

Es ist die vierte Ausgabe des Dorfleben-Reports, den die Adeg erstellt. Zahlreiche Adeg-Kaufleute dienen als Best Practice.

Warum macht ein Lebensmittelhändler nun seit vier Jahren eine Studie, die den ländlichen Raum in seiner Entwicklung beobachtet. Nur weil die Adeg eine Handels-Marke ist, die sich fast ausschließlich im ländlichen Raum befindet? Auch!
Aber auch deshalb, um den 330 Adeg-Kaufleuten auch ein Werkzeug in die Hand zu geben, wie sie sich ihre Zukunft mit den Konsumenten noch besser gestalten können. Denn es besteht ein Unterscheid zwischen einem „schnellen Einkaufsort für Zwischendurch“ und einem „Erlebniseinkaufsort mit Kommunikationscharakter“. Und diese Situation hat sich aufgrund der Corona-Krise in den letzten 1,5 Jahren drastisch geändert.

Die Studie wurde mit dem Österreichischen Gemeindebund und dem Politikwissenschafter Peter Filzmaier (FH Krems) erstellt.

Das Land als Sehnsuchtsort, der Adeg-Kaufmann als Drehscheibe

Der Wunsch nach Luft, Natur und Freiheit wurde mit den steigenden Infektionszahlen und den Lockdowns immer stärker. Somit hat der ländliche Raum stark an Attraktivität gewonnen und ist von einem Ort der „reinen Schlafstätten“ zu einem Lebensort geworden. Für einen Lebensort braucht man allerdings einen Nahversorger, der sich um sehr vieles kümmert: um die Versorgung sowieso, um die Belieferung in schwierigen Zeiten, aber auch um die Aufrechterhaltung der Kommunikation. Die passiert nicht nur im Geschäft selbst, sondern auch im Vereinsleben im Ort (Feuerwehr,…). Die gute Nachricht: es zieht junge Menschen wieder aufs Land, weil sie dort wirklich leben wollen und auch ihre freie Zeit verbringen wollen. „Mit dem Dorfleben-Report 2021 beleuchten wir das Dorfleben auf umfassende Weise. Wir möchten erheben, was den Menschen im ländlichen Raum wichtig ist und Zukunftsperspektiven aufzeigen“, so Adeg Vorstandssprecher Brian Beck.

Der mögliche Haken an der Sache

Freie Zeit impliziert gleichzeitig auch Arbeitszeit. Und darum geht es: die Schaffung eines adäquaten Arbeitsplatzes ist ganz wichtig. Die Berufschancen müssen gegeben sein, sowohl für die nicht ganz hoch Ausgebildeten, aber auch für die hoch Qualifizierten. In diesem Zusammenhang darf man die Frauen nicht vergessen, sie suchen neben der Familie unbedingt nach Jobs, die ihrer Ausbildung gerecht werden. Hier ist die Politik sehr gefragt, denn die Kaufmannschaft – im speziellen hier Adeg – sind bestens für alle Lebenslagen gerüstet. Gerade nach einer Krise sucht man nach Ordnung und die findet der Mensch besser in einer Gemeinschaft als isoliert in der Stadt. Dazu kommen Faktoren wie Gesundheitsbewusstsein, Regionalität der Produkte, gesunde Umwelt. Markus Haferl, in vielfacher Generation (Adeg-) Kaufmann aus Atzenbrugg beispielsweise ist für alles gerüstet: er ist mit der Bevölkerung verbunden, aber auch mit Politik und Vereinen, steht auf dem neuesten Stand der Technik und forciert Digitalisierung, wo sie notwendig ist. Und er kooperiert mit den regionalen Lieferanten seit eh und je.

Zahlen und Fakten

Satte 92% der österreichischen Bevölkerung empfinden ihren jeweiligen Wohnort als lebenswert. Für 32% hat sich die Lebenssituation in den letzten 2-3 Jahren verbessert, während sie für 42% gleichgeblieben ist und sich für 26% der Befragten verschlechtert hat. Fest steht: Der Wohnort ist für die Lebensfreude und Lebensqualität von zentraler Bedeutung. Nach Gesundheit (83%) und dem Sicherheitsempfinden (72%) ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Wohnort (67%) einer jener Faktoren, die über die wahrgenommene Lebensqualität entscheiden. Könnten die Österreicher frei wählen, würden insgesamt 63% einen Wohnort im ländlichen Raum bevorzugen. Das Leben am Land ist also entgegen jeglicher Abwanderungstendenzen äußerst beliebt. Die Wohnkosten (70%), das Sicherheitsempfinden (70%) und die gelebte Nachbarschaftshilfe (66%) sind jene Faktoren, die für eine ländliche Region stehen. Im Gegensatz dazu sprechen die öffentliche Verkehrsanbindung (78%), das Kulturangebot (73%) und die Nähe zum Arbeits- bzw. Ausbildungsort (68%) für die Stadt.

Die Corona-Pandemie hat unser gesellschaftliches Zusammenleben geprägt. Die am stärksten wahrgenommenen Veränderungen sind die Verlagerung der beruflichen Kontakte in den digitalen Raum mit 80%, die stärkere Naturverbundenheit mit 79%, die Verlagerung der privaten Kontakte in den digitalen Raum mit 77% und mehr Bewusstsein für regionale Produkte mit 75%. Ganze 86% sind der Meinung, dass es sich während der Pandemie in einer ländlichen Region am besten gelebt hat. Wie bereits erwähnt, hat sich die Corona-Pandemie auch auf das Konsumverhalten ausgewirkt und zu einem stärkeren Bewusstsein für regionale Produkte geführt. Für 59% der Befragten ist das Thema Regionalität nun wichtiger als vor der Krise.

Die stärksten Argumente für ein Leben am Land sind mit 63% das typisch österreichische Lebensgefühl, mit 62% die gefühlte Sicherheit, mit 58% die Nachbarschaftshilfe, mit 58% die Erholungsmöglichkeit und mit ebenfalls 58% die Kosten fürs Wohnen. Von besonderer Bedeutung ist für 80% der nächsten Generation der Dorfbewohner aber auch ein nachhaltiges Leben. Ganze 83% empfinden die Reduktion der Lebensmittelverschwendung als wichtig, 82% möchten damit die heimische Landwirtschaft unterstützen, 80% ist das Tierwohl ein Anliegen und ebenfalls 80% empfinden einen Nahversorger mit regionalen Produkten als wichtig in ihrer Region. Zudem sind 85% der Österreicher davon überzeugt, dass die örtlichen Nahversorger einen wichtigen Beitrag während der Corona-Pandemie geleistet haben. Für 77% haben die regionalen Nahversorger während der Krise an Bedeutung gewonnen und 68% nehmen dabei auch einen höheren Preis für gute regionale Qualität in Kauf. Dies wirkt sich auch auf die Wahrnehmung der Adeg Märkte aus. Für 69% ist der lokale Adeg Markt wichtig für die Lebensqualität in der Region und 68% assoziieren den Adeg Markt mit Regionalität und Nachhaltigkeit.

Best Practice Beispiele im Adeg-Universum

Vorgestellt wurde der Dorflebenreport im Markt des Vollblutkaufmanns Sebastian Kowalik in Margarethen am Moos in NÖ. Der Kaufmann hat drei Adeg Märkte in zwei Bundesländern. Das komplett neue Gebäude in Margarethen am Moos bietet Platz für den Lebensmittelmarkt, ein Bistro und einen Veranstaltungssaal. „Ich bin mein eigener Chef, kann selbst planen und mich kreativ ausleben. Das ist mir sehr wichtig“, so Sebastian Kowalik über seinen Beruf als Kaufmann. Diese Kreativität äußert sich auch in seinem Sortiment, denn als gebürtiger Pole lässt er seine heimische Küche – in Form eines klassisch polnischen Hot Dogs – in das Angebot einfließen. Auf 450 m2bietet er so eine vielfältige Auswahl mit großem Frischeanteil. Kowalik ist technisch überaus affin und hat nicht nur eine Vollausstattung an elektronischen Preisauszeichnungen, sondern auch ausschließlich digitale Werbescreens. Vor acht Jahren eröffnete Sebastian Kowalik seinen ersten Adeg Markt in Wien. In NÖ hat er zwei: in Enzersdorf an der Fischa und eben Margarethen am Moos.

Adeg Kowalik

Wer Alois und Astrid Grasser kennt, der weiß: Lebensmittel sind ihre Leidenschaft! Schließlich war das Ehepaar nicht ohne Grund über Jahrzehnte für Restaurants und Hotels aus dem Spitzenbereich tätig. Als die beiden erfuhren, dass in St. Lambrecht bei Murau Kaufleute für die Übernahme des lokalen Adeg Marktes gesucht wurden, zögerten sie nicht lange: „Wir hatten schon länger geplant, uns aus der Gastronomie zurückzuziehen, allerdings gab es bis jetzt schlicht und ergreifend noch nicht die richtige Möglichkeit dazu. Umso mehr freuen wir uns, von nun an die lokale Nahversorgung in St. Lambrecht übernehmen zu dürfen. Mit Adeg haben wir einen für uns perfekten Partner an der Seite, durch den wir weiterhin eigenständig arbeiten können“, erklärt Adeg Kaufmann Alois Grasser. 

Adeg Grasser

Seit über 12 Jahren ist der Adeg Markt von Josef und Sandra Edtbauer aus der Gemeinde Spital am Pyhrn im Bezirk Kirchdorf nicht mehr wegzudenken. Die beiden Adeg Kaufleute sichern nicht nur die lokale Nahversorgung, sondern setzen auch immer wieder innovative Projekte für mehr Umweltschutz in ihrer Gemeinde um. Neben dem Einsatz von moderner, klimaschonender Technik haben Josef und Sandra Edtbauer nun einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt, um die Energiewende in ihrer Gemeinde voranzutreiben. Seit 30. September ist an ihren Adeg Markt eine E-Tankstelle angeschlossen, an der Besitzer eines E-Autos ihre Fahrzeuge bequem während des Einkaufs aufladen können: „Es ist uns ein großes Bedürfnis, einen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten. Wir haben bereits von vielen Menschen, die bei uns oder in den umliegenden Gemeinden wohnen und ein Elektroauto fahren, sehr positive Rückmeldungen bekommen. Das freut uns natürlich noch mehr, wenn wir merken, dass unsere Ideen gut ankommen“, erklärt Josef Edtbauer. 

Adeg Edtbauer

Dass Adeg Artegra in Kleinzell im Mühlkreis kein gewöhnlicher Adeg Markt werden soll, war Franz Höglinger, der aktuell die Geschäfte bei der gemeinnützigen Artegra Werkstätten GmbH führt, sofort klar: „In Kleinzell bestand schon länger der Wunsch nach einem lokalen Nahversorger. Artegra hat sich das mit dem klaren Ziel, der Gemeinde mehr als nur eine Einkaufsmöglichkeit zu bieten, zu Herzen genommen. Durch die gute Zusammenarbeit mit ADEG konnten wir dieses Vorhaben erfolgreich umsetzen.“ Neben seiner Rolle als einziger Nahversorger in Kleinzell übernimmt Adeg Artegra noch eine weitere wichtige soziale Funktion: In dem neuen Adeg Markt sind nämlich neben sieben Fachkräften auch sechs geschützte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt, die dadurch eine Möglichkeit auf berufliche Weiterentwicklung haben.

Adeg Artegra

Seit über 15 Jahren ist Bernadette Himmelbauer ein unverzichtbarer Teil im Adeg Markt in Unterweißenbach im Bezirk Freistadt und damit auch für die lokale Nahversorgung. Als die langjährige Adeg Kauffrau Maria Bonas ihren wohlverdienten Ruhestand antrat, aber keinen  Nachfolger fand, zögerte die 52-Jährige nicht lange: „Die Stimmung in unserem Markt ist sehr herzlich, wir begrüßen täglich nicht nur Kunden, sondern vor allem Freunde. Es wäre wirklich ein großer Verlust für Unterweißenbach, wenn dieser Treffpunkt verschwinden würde“, erklärt Bernadette Himmelbauer. Der Verantwortung gegenüber den zahlreichen Stammkunden war man sich bei Adeg Himmelbauer auch während der Corona-Pandemie bewusst. Deswegen wurde umgehend ein Lieferservice eingerichtet, welcher vor allem älteren Bewohnern das Leben während der Lockdowns erleichterte.

Adeg Himmelbauer

Was ihren Adeg Markt in Kirchberg im Bezirk Kitzbühel ausmacht, weiß Ursula Prem ganz genau: „Bei uns kaufen die Leute nicht einfach nur ein, sondern kommen auch zusammen und tauschen sich aus. Außerdem ist es uns wichtig, so vielen Menschen wie möglich in unserer Gemeinde unter die Arme zu greifen.“ Um lokale Lieferanten bestmöglich zu unterstützen, strotzt das Sortiment bei Adeg Prem vor regionalen Produkten: Angefangen von Eiern und Brot über Frischfisch bis hin zu Metzgereispezialitäten finden sich dort zahlreiche Schmankerl aus der unmittelbaren Umgebung. Neben lokaler Frische legt Ursula Prem in ihrem Adeg Markt, in welchem sie schon seit 2019 arbeitet, viel Wert auf sozialen Zusammenhalt. Das Altenheim, die Neue Mittelschule und sämtliche Vereine in Kirchberg werden regelmäßig unterstützt. Mit Beginn der Corona-Pandemie richtete sie umgehend einen Lieferservice ein, der gerade für ältere Dorfbewohnern das Leben wesentlich erleichterte. 

Adeg Prem

Nach kurzer Umbauphase wurde Adeg Wörndle in Sulzberg im Bezirk Bregenz Anfang Juli von Steffen und Melanie Kosmann wiedereröffnet. Damit sichern sie die lokale Nahversorgung in Sulzberg und treten in die Fußstapfen von Margit und Thomas Wörndle, den Eltern von Melanie Kosmann, welche den Adeg Markt über 30 Jahre lang erfolgreich führten. Dass er eines Tages stolzer Besitzer von zwei Adeg Märkten in Sulzberg und Thal sein wird, hätte sich Steffen Kosmann vor kurzer Zeit noch nicht vorstellen können. Der 42-jährige arbeitete in der Druckvorstufe, Ehefrau Melanie war im Adeg Markt ihrer Eltern angestellt. Doch als diese in Pension gingen und für den seit 36 Jahren bestehenden Familienbetrieb in Sulzberg keinen Nachfolger fanden, zögerten Steffen und Melanie Kosmann keine Sekunde: „Uns ist es sehr wichtig, dass es in Sulzberg weiterhin einen lokalen Nahversorger gibt. Außerdem ist der Markt über die Jahre hinweg zu einem wichtigen Treffpunkt für die Gemeinde geworden, wo jeder jeden kennt. Es wäre sehr schade, wenn dieser Ort des Miteinanders verschwinden würde“, so Steffen Kosmann.

Adeg Wörndle

Seit 2. Juli betreibt Cornelia Petzl ihren eigenen Adeg Markt in Krakaudorf im Bezirk Murau und damit den einzigen lokalen Nahversorger in ihrer Gemeinde. Cornelia Petzl ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein beruflicher Quereinstieg manchmal genau das Richtige ist. Vor einigen Jahren entschied sich die ehemalige Berufsreiterin dazu, den Nahversorger ihrer Eltern in Krakaudorf zu übernehmen. Mit Adeg als neuem Partner eröffnete sie Anfang Juli nun ihren ersten eigenen Markt: „Bei mir ist kein Tag wie der andere. Das ist zwar manchmal stressig, aber viel erfüllender als ein eintöniger Job mit wenig Abwechslung“, erklärt Cornelia Petzl glücklich. Zusammen mit ihrer Familie, auf deren Hilfe sie sich immer verlassen kann, sichert die 35-jährige die lokale Nahversorgung in Krakaudorf. Bei den Kunden stößt die familiäre Atmosphäre auf Anklang.

Adeg Petzl

Den Wunsch von der eigenen Selbstständigkeit hegte Stefan Schipflinger bereits von Kindheitsbeinen an. Mit Adeg als Partner konnte er sich seinen Lebenstraum nun in der Ramsau im Zillertal als Kaufmann erfüllen. Es gibt Chancen, die ergeben sich nur einmal im Leben. Das dachte sich auch Stefan Schipflinger, als er durch ein Zeitungsinserat erfuhr, dass in Ramsau im Zimmertal ein Nachfolger für den dortigen Adeg Markt gesucht wird. Der 40-Jährige, der lange in der Industrie tätig war und immer schon eines Tages selbstständig sein wollte, zögerte keine Sekunde und packte die Gelegenheit beim Schopf. Das Resultat lässt sich sehen: Mit Juli öffneten sich erstmals die Türen von Adeg Schipflinger für seine Kunden. „Ich schätze es sehr, zusammen mit Adeg neue berufliche Wege gehen zu können. Hier kann ich Entscheidungen selbst treffen und man wird in keine Schiene gedrängt“, so Stefan Schipflinger. 

Adeg Schipflinger

In Buch-St. Magdalena am Lemberg im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hat Adeg Grabner nach kurzer Umbauphase im Juli wieder geöffnet. Neben einer breiten Auswahl an lokalen Produkten besticht der Markt auch durch moderne und nachhaltige Technik. Wenn es ein Unternehmen gibt, auf das man sich in Buch-St. Magdalena traditionell verlassen kann, dann ist es Adeg Grabner. Schon seit 1891 betreibt Familie Grabner einen Lebensmittelladen in St. Magdalena, der bereits 1970 Teil von Adeg wurde. Seit 1991 führen Siegfried Grabner und seine Gattin Gabriele dort die Geschäfte und sichern die Nahversorgung in der 2800-Seelen-Gemeinde. Um die Einwohner von St. Magdalena bestmöglich zu unterstützen, umfasst der Service bei Adeg Grabner mittlerweile auch den Betrieb einer SB Tankstelle und die Führung einer Postpartnerstelle. Beim Sortiment setzt Adeg Kaufmann Siegfried Grabner schon seit Jahrzehnten auf lokale, hochwertige Ware. Von Obst und Gemüse angefangen über Marmeladen, Honig und frische Fleischwaren bis hin zu Gin finden sich bei Adeg Grabner zahlreiche Schmankerl aus der unmittelbaren Umgebung: „Regionalität steht bei unseren Lebensmitteln an erster Stelle. Deswegen bieten wir auch seit 2001 Produkte des Qualitätsprogrammes ‚Gutes vom Bauernhof‘ an“, erklärt Siegfried Grabner. 

Adeg Grabner

Nahversorgung liegt der Familie von Bernhard-Reinhold Lang einfach in den Genen. Schon seit über 121 Jahren sichert sie über mehrere Generationen hinweg die Nahversorgung im burgenländischen Riedlingsdorf (Bezirk Oberwart). Während der Corona-Pandemie ist Bernhard-Reinhold Lang sowohl für lokale Produzenten als auch für die Bewohner seiner Gemeinde zu einer wichtigen Stütze geworden. Zum Höhepunkt der Corona-Pandemie klingelte der Wecker von Adeg Kaufmann Bernhard-Reinhold Lang täglich bereits um 2 Uhr morgens. Grund dafür war, dass er neben den Tätigkeiten in seinem Adeg Markt auch Lieferfahrten zu den Kunden nach Hause durchführte. So konnten die Corona-Vorschriften so gut als möglich eingehalten werden. 30 Kilometer legte er täglich zurück, um vor allem ältere Dorfbewohnern und Hochrisikopatienten mit frischen Lebensmitteln zu versorgen: „Die Familie Lang ist seit vier Generationen und über 121 Jahre lang mit Riedlingsdorf verbunden und sich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der Gemeinde immer bewusst gewesen. Als der erste Lockdown in Kraft trat, haben wir sofort gehandelt und dafür gesorgt, dass unser Lieferdienst weiterhin stattfindet und wir Einkäufe direkt vor die Haustüre liefern können“, so Bernhard-Reinhold Lang. Von Seiten der Kunden erhielt er für seinen Einsatz zahlreiche positive Rückmeldungen: „Es ist ein großes Glück für unsere Gemeinde, dass wir einen Adeg Kaufmann haben, auf den man sich in allen Situationen verlassen kann.

Adeg Lang

Seit 66 Jahren sichert Adeg Dampfhofer verlässlich die Nahversorgung in der Gemeinde Ratten im Bezirk Weiz. Bei ihrem Sortiment setzt Adeg Kauffrau Sabine Dampfhofer vor allem auf Lokalität, wodurch sie nicht erst seit der Corona-Krise eine wesentliche Stütze für Produzenten aus der gesamten Region ist. Es dauert fast 20 Minuten bis Sabine Dampfhofer alle regionalen Produkte aufgezählt hat, die sich in ihrem Adeg Markt finden. Kein Wunder, bei fast 300 Erzeugnissen aus der unmittelbaren Umgebung kommt man leicht durcheinander. Die 40-jährige, deren Adeg Markt bereits von ihrem Vater und Großvater geführt wurde, setzt auf Regionalität, wo es nur möglich ist: „Nichts schmeckt so gut wie von daheim, das war schon immer unsere Philosophie bei Adeg Dampfhofer", erklärt Sabine Dampfhofer stolz. Bei ihren Kunden kommt sie mit dieser Haltung hervorragend an: „Ratten ohne seinen Adeg Dampfhofer, das kann und will sich eigentlich keiner vorstellen. Hier kann man sich noch darauf verlassen, dass die Lebensmittel wirklich aus der Umgebung kommen und man die eigenen Lieferanten unterstützt", so eine langjährige Stammkundin. Letzteres ist im Adeg Markt von Sabine Dampfhofer nicht zu übersehen: Angefangen von lokalen Getreideprodukten und Fischspezialitäten über Honig, Marmeladen und Most von ansässigen Produzenten bis hin zu einer eigenen Floristin, welche sich täglich um die schönsten Blumen aus Ratten kümmert, kommt bei Adeg Dampfhofer fast das komplette Sortiment aus regionaler Produktion.

Adeg Dampfhofer

Seit über drei Generationen sichert die Familie von Thomas Höfer die lokale Nahversorgung in Schlierbach im Bezirk Kirchdorf. Bei seinem Sortiment setzt der Adeg Kaufmann auf Lokalität, wo er nur kann. Gerade in der Corona-Pandemie wurde er dadurch für viele regionale Produzenten zu einer unverzichtbaren Stütze. Schon von Kindheitsbeinen an wusste Thomas Höfer, dass er eines Tages Adeg Kaufmann werden würde. Der heute 44-Jährige entstammt einer Familie, die bereits seit 1938 und über mehrere Generationen hinweg verlässlich die Nahversorgung in Schlierbach (Bezirk Kirchdorf) sichert. Das Erfolgsrezept ist seit 83 Jahren dasselbe - und heute wohl wichtiger denn je: „Wir achten bei unserem Sortiment darauf, so viele regionale Waren wie möglich anzubieten. Gerade in schweren Zeiten wie diesen ist uns das besonders wichtig, damit wir unsere Produzenten unterstützen und dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt“, so Thomas Höfer. Aus diesem Grund besteht das Angebot bei Adeg Höfer bereits jetzt zu fast 40 Prozent aus regionalen Produkten von mehr als 70 ansässigen Lieferanten: Von Obst und Gemüse angefangen über frische Teig- und Backwaren bis hin zu selbst hergestellten Spirituosen. Eine besondere Spezialität des Hauses: Das „Bschoad Binkerl“, also ein traditionelles Bündel, das mit lokalen Köstlichkeiten gefüllt ist.

Adeg Höfer

Seit über 86 Jahren sichert die Familie von Johannes Binder die Nahversorgung in St. Andrä-Wördern im Bezirk Tulln. Mit über 300 Produkten von zahlreichen lokalen Produzenten im Sortiment wurden seine beiden Adeg Märkte während der Corona-Pandemie für viele regionale Betriebe zu einer unverzichtbaren Stütze. Es ist zwar erst früh am Morgen, doch in den beiden Adeg Märkten von Johannes Binder in St. Andrä-Wördern herrscht bereits Hochbetrieb. Viele Produzenten aus der unmittelbaren Umgebung liefern frische Ware. In Windeseile füllen sich die Regale mit lokalen Schmankerln: Teigwaren aus Eigenproduktion, handgemachtes Bauernbrot, regionaler Honig, selbstgebrannte Schnäpse und fruchtige Marmeladen. Über 300 lokale Produkte befinden sich aktuell im Sortiment von Adeg Kaufmann Johannes Binder - und das nicht ohne Grund: „Unsere regionalen Lieferanten garantieren dafür, dass wir unseren Kunden hochwertigste Ware anbieten können. Außerdem ist es wichtig, in Krisenzeiten Solidarität mit heimischen Betrieben zu zeigen und ihnen unter die Arme zu greifen“, erklärt Johannes Binder. Dass er mit dieser Einstellung richtig liegt, bestätigen die vielen positiven und wertschätzenden Rückmeldungen der lokalen Zusteller: „Ohne ansässige Abnehmer wie unseren Johannes Binder hätte ich die Corona-Pandemie wirtschaftlich nicht überstanden. Zum Glück haben wir einen Adeg Kaufmann in der Nähe, der sich wirklich für alle Menschen in der Gemeinde einsetzt“, so eine der Lieferanten.

Adeg Binder

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Veröffentlicht am

12.11.2021