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Das Vorstandsteam des Austrian Council of Shopping Places: (v.l.n.r.): Christoph Andexlinger, Paul Douay, Roman Schwarzenecker, Stefan Krejci, Gernot Zöhrer

Kooperation zum Energiesparen

ACSP und Händler vereinbaren Kooperation zum Energiesparen.

Die explodierenden Energiepreise stellen eine große Herausforderung für alle Unternehmen des Landes dar, selbstverständlich auch für den Handel. Bereits jetzt droht 6000 Geschäften bis Jahresende die Schließung. Die Interessensvertretungen der heimischen Shopping-Center ACSP und Händler haben daher eine bundesweite Kooperation geschlossen, um gemeinsam Energie zu sparen, ohne dass das Kundenerlebnis darunter leidet.

Der vom Handelsverband im Schulterschluss mit dem Austrian Council of Shopping Places (ACSP) ausgearbeitete Pakt umfasst umfangreiche Empfehlungen an die Mitgliedsunternehmen für Energie-Sparmaßnahmen in den vier Bereichen Beleuchtung(u.a. flächendeckende Umstellung auf LED; verstärkter Einsatz von Bewegungsmeldern; Reduzierung der Beleuchtungsintensität), Klimatisierung (u.a. Senkung der Raumtemperaturen; Optimierung der Kühltemperaturen), Belüftung (u.a. Intervall-Schaltung statt Dauerlauf; Herunterfahren der Belüftungsanlagen außerhalb der Öffnungszeiten) und Elektrogeräte (u.a. Einsatz von Zeitschaltuhren; breitflächige Umstellung auf Energieklasse A) sowie ein noch stärkerer Fokus auf Schulungen der Mitarbeiter.

Christoph Andexlinger, Obmann des ACSP bestätigt: "Die heimischen Betreiber von Handelsimmobilien und die Händler, Gastronomen und Dienstleistungsbetriebe, die an diesen Handelsstandorten ihre Geschäfte führen, leisten durch ständige Modernisierungen schon seit längerem einen wertvollen Beitrag zur Optimierung des Energieverbrauchs. Damit nehmen sowohl Bestandsnehmer als auch Bestandsgeber ihre gesellschaftliche Verantwortung und Vorbildwirkung jedenfalls umfangreich wahr.  Gleichzeitig sind jedoch in Anbetracht der explodierenden Energiepreise rasche und unkomplizierte Maßnahmen erforderlich, die die Aufrechterhaltung des Betriebs im Handel – und mit ihm in den Handelsimmobilien – ermöglichen; hier ist wahrlich Gefahr in Verzug!“

dm dreht Gashahn zu

Als einer der Vorreiter in der Energiefrage sei dm Drogerie markt erwähnt. Was als ökologische Maßnahme gestartet wurde, erhält nun durch die Energiekrise einen Turbo: Innerhalb weniger Monate dreht dm drogerie markt im Verteilzentrum Enns sowie in der Salzburger Zentrale den Gashahn ab und steigt auf Geothermie und Solarenergie um. Auch in den Filialen läuft ein ehrgeiziges Programm zur Umrüstung: Drei Viertel der österreichischen Filialen (282 von 386 Standorte, 73 %) sind bereits gasfrei, weitere 69 (18 %) sollen zügig auf alternative Energieträger umgestellt werden. 
Bereits im November sind im Verteilzentrum Enns neue Wasserwärmepumpen für Heizung und Kühlung einsatzbereit, das neue dm dialogicum in Salzburg-Wals wird kurzfristig mit Brunnenanlagen zum Heizen und Kühlen nachgerüstet, die mit Jahreswechsel in Betrieb gehen und für die derzeit 104 Filialen, die noch ganz oder teilweise mit Gas versorgt werden, wurde ein ehrgeiziger Masterplan zur Umrüstung in Angriff genommen: „An unseren Zentralstandorten – dem dm dialogicum in Salzburg und dem Verteilzentrum Enns – schaffen wir so innerhalb weniger Monate einen Systemwechsel: Die neuen Brunnenanlagen ergänzen die bereits vorhandenen Kapazitäten aus Ökostrom und Sonnenkraft; Gas beziehungsweise Fernwärme sind dann nur mehr ein Back-up für Störfälle“, berichtet dm Geschäftsführer Thomas Köck.

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Veröffentlicht am

21.09.2022