Nachhaltigkeit im Handel

Nachhaltigkeit im Handel

Weitere Maßnahmen zeichnen den Handel als Vorreiter in der Nachhaltigkeit aus.

Wir starten mit Lidl: Bis 2020 verzichtet Lidl bei allen Eigenmarkenprodukten im Kosmetik- und Körperpflegesortiment auf festes Mikroplastik. Schon heute wird der Großteil des festen Mikroplastiks in Lidl-Eigenmarkenprodukten durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt. „In Duschpeelings verwenden wir beispielsweise statt Polyethylen und Polypropylen Bimssteinpartikel, oder in Waschpeelings Bambuspartikel. Nun gehen wir sogar noch einen Schritt weiter“, so Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich. In enger Zusammenarbeit mit Lieferanten arbeitet der Händler derzeit an einem Ersatz für die sogenannten weiteren synthetischen Polymere, die beispielsweise als texturgebende Stoffe in flüssigem Make-up enthalten sind. In die Analyse möglicher alternativer Stoffe fließen vor allem Faktoren wie Sicherheit, Umweltverträglichkeit, Wirksamkeit und technologische Anwendbarkeit ein. "Wir zeigen alle unsere Maßnahmen offen und transparent auf, auch in unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung. Gleichzeitig fordern wir eine dringend benötigte einheitliche Definition, was genau unter die Bezeichnung Mikroplastik fällt“, so Schug weiter.

Lidl Mikroplastik

Spar: Ab sofort werden Bio-Mangos bei Eurospar und Interspar mit Laser-Logo anstelle von Aufklebern gekennzeichnet. Das spart jährlich Unmengen an beschichteten Aufklebern ein. Schon vor zwei Jahren ließ Spar durch die ersten gelaserten Bio-Avocados aufhorchen. Probleme durch die raue Schale und die noch nicht ganz ausgereifte Technologie haben nach Testende verhindert, dass sich Laser Branding schnell durchsetzte. Nach intensiver Weiterentwicklung laufen nun die ersten Bio-Mangos mit Laser-Logo vom Band der neuen Anlage des Spar-Partners Frutura in der Steiermark, der kräftig in die Laser-Anlage zur Verpackungsreduktion investierte.

Laser Technik bei Mangos

Rewe Group: Auf den letzten Kilometern zu 100 % losem oder umweltfreundlicher verpackten Bio-Obst und Gemüse bei Ja! Natürlich gesellt sich ein neuer Vitamin-Hero in das Sortiment der Bio-Marke:  Der lose Bio-Fenchel von Ja! Natürlich kommt aus Österreich – genauer gesagt aus Tirol und der Steiermark – und stammt aus 100 % kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Auch unverpackt ist Fenchel für einige Tage gut haltbar, am besten im Kühlschrank. Von Juni bis Oktober ist der verpackungsfreie Bio-Fenchel von Ja! Natürlich in allen Merkur Märkten sowie in ausgewählten Billa und Adeg Filialen erhältlich.

Veröffentlicht am

09.07.2019